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VfL Wolfsburg Frauen PokalGetty Images

Frauen-Pokalfinale: Rekord-Seriensieger Wolfsburg bezwingt Freiburg

Mit seinem sechsten Streich im DFB-Pokal hat Dauersieger VfL Wolfsburg Frauenfußball-Geschichte geschrieben. Die abgeklärten Wölfinnen schnappten sich mit einem 1:0 (0:0) im Endspiel gegen den Debütanten SC Freiburg zum fünften Mal in Serie die Silbertrophäe und egalisierten so die Bestmarke des Rekordsiegers 1. FFC Frankfurt (1999 bis 2003).

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Toptorjägerin Ewa Pajor (55.) traf für den Bundesliga-Spitzenreiter, der am Sonntag mit einem Sieg bei der TSG Hoffenheim das dritte Double nacheinander perfekt machen kann. Für den Sport-Club aus dem Breisgau bleibt die erste Final-Teilnahme der bislang größte Erfolg der Vereinshistorie.

Auch Bundespräsident Steinmeier beim Frauen-Pokalfinale im Stadion

17.048 Zuschauer im Kölner Stadion, darunter Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg, sahen eine intensive und unterhaltsame Begegnung. "MVT" nutzte auch die Gelegenheit, vor der Nominierung ihres WM-Kaders am 14. Mai in der Domstadt einige ihrer Auswahlspielerinnen unter die Lupe zu nehmen.

Die 10. Auflage in Köln begann temporeich, beide Seiten suchten vor stimmungsvoller Kulisse den Weg nach vorne. Doch die besseren Chancen erspielte sich in Durchgang eins ganz klar der Underdog: Ein Schuss von Anja Hegenauer nach Ballverlust von Caroline Hansen verfehlte das Wolfsburger Tor knapp (9.), dann musste DFB-Keeperin Almuth Schult im Duell mit der flinken Klara Bühl (13.) sowie Sandra Starke (29.) klären.

Die verletzungsgeplagten Freiburgerinnen, bei denen Nationaltorhüterin Merle Frohms nach einem Kapselriss am Finger auf der Bank saß, machten dem Favoriten auch durch ihre Kompaktheit und schnelles Umschalten das Leben schwer. VfL-Trainer Stephan Lerch quittierte den Auftritt seines Star-Ensembles mit Kopfschütteln. Sein Freiburger Pendant Jens Scheuer, der nach der Saison zum Liga-Konkurrenten Bayern München wechselt, haderte mit der Chancenverwertung.

Wolfsburgs Pernille Harder weiß gegen Freiburg zu überzeugen

Die beste Wolfsburger Chance war dann aber eine überaus sehenswerte Aktion: Nach toller Vorarbeit der Dänin Pernille Harder an der Grundlinie versuchte Pajor es per Fallrückzieher, doch Freiburgs nicht immer sichere Torhüterin Lena Nuding (42.) lenkte den Ball über die Querlatte.

Nach dem Seitenwechsel übernahm der VfL mehr Spielkontrolle und kam auch besser in die Zweikämpfe. Das zahlte sich umgehend aus: Die bärenstarke Harder spielte an der Strafraumgrenze gleich zwei Gegenspielerinnen aus, schoss aber an den Pfosten - von dort sprang der Ball vor die Füße der lauernden Pajor, die aus acht Metern unbedrängt einschob.

Dem jungen Team des Bundesliga-Siebten war der Schock nach der guten Leistung in der ersten Hälfte anzumerken. Wolfsburg ließ den Ball nun gut laufen, im Mittelfeld gab DFB-Kapitänin Alexandra Popp die Impulse und bestimmte das Tempo. Freiburg hielt tapfer dagegen, kam aber kaum noch aus der eigenen Hälfte.

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