​Frankreich: 323 Verhaftungen seit Beginn der EURO

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Nach den ersten sechs Tagen der EURO ziehen die französischen Behörden ein Zwischenfazit. Besonders die Ausschreitungen in Marseille bleiben aus der ersten EM-Woche im Gedächtnis.

Die französischen Sicherheitsbehörden haben seit dem Beginn der Europameisterschaft am 10. Juni 323 Verhaftungen durchgeführt. Das teilte das Innenministerium am Donnerstag mit. Davon seien 196 Personen in Gewahrsam genommen worden, acht wurden zu Haftstrafen verurteilt und bei dreien wurde eine Bewährungsstrafe verhängt. 

Bei blutigen Ausschreitungen in Marseille und Lille waren mehrere Dutzend Menschen verletzt worden. Den Nationalmannschaften von Russland und England, deren Fans die Krawalle verantworteten, droht deshalb der EM-Ausschluss.

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