Fernando Torres exklusiv: "Andres Iniesta hat mich ermutigt, nach Japan zu wechseln"

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(C)Goal
Fernando Torres hat sich aus Europa verabschiedet und spielt ab sofort in Japan. Jetzt spricht er bei Goal über die Beweggründe und seine Erwartungen.


EXKLUSIV

Stürmerlegende Fernando Torres hat exklusiv bei Goal die im Vergleich zu Europa andere Spielweise in Asien als Grund für seinen Wechsel nach Japan genannt. Außerdem verriet er, dass sein ehemaliger Nationalmannschaftskollege und Ex-Kapitän des FC Barcelona, Andres Iniesta, bei seiner Entscheidung eine wichtige Rolle gespielt habe.

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"Ich habe mit Andres geredet, als sich bei ihm die Möglichkeit eines Wechsels auftat. Er hat mir davon erzählt, dass er die Idee hat, nach Japan zu wechseln. Dann kam alles wie erwartet und es wurde offiziell", sagte der 34-Jährige und fügte an: "Er wusste auch, dass ich die Option hatte, hierher zu gehen und ermutigte mich, nach Japan zu wechseln."

Torres freut sich auf die Begegnung mit Iniesta in Japan

Torres und Iniesta spielten zwar nie für den gleichen Klub, dennoch ist ihr Schicksal offenbar eng miteinander verknüpft. Das ist auch der Grund, warum Iniestas Ratschlag pro Japan den Ausschlag für die Entscheidung von Torres gab. "Unsere Leben haben bislang sehr viele Überschneidungen, unsere Karrieren haben sich parallel entwickelt: Wir haben zusammen in Spaniens U15 debütiert, haben die größten Erfolge unserer Nationalmannschaft gemeinsam als Spieler erreicht und jetzt verlassen wir im selben Jahr unsere Klubs in Spanien, um in die gleiche Liga zu wechseln", erzählte Torres weiter. 

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Auf die Duelle gegen seinen Weggefährten freut er sich jetzt schon: "Es wird ein großes Vergnügen sein, gegen Iniesta zu spielen. Am liebsten wäre es mir, ich wäre im gleichen Team wie er." Am drittletzten Spieltag der Saison treffen Torres-Klub Sagan Tosu und Iniestas neuer Arbeitgeber Vissel Kobe aufeinander.

Torres: Darum habe ich mich für die J-League entschieden

Nach vielen Jahren im europäischen Spitzenfußball (Torres spielte neben Atletico Madrid auch für den AC Mailand, den FC Chelsea und den FC Liverpool) ist die japanische J-League nun für ihn genau die richtige Entscheidung, wie der 1,86 Meter große Angreifer verriet: "Es ist ein sehr schneller Fußball, der hier gespielt wird, sehr dynamisch mit explosiven Spielern. Wir hatten die Chance, Takashi Inui in LaLiga zu sehen – er ist genau einer dieser elektrisierenden Spieler, der einen guten Blick für Räume hat."

An die Art und Weise, wie sein neuer Klub spielt, hat er dabei bestimmte Erwartungen: "Was ich bis jetzt von Sagan Tosu gesehen habe, spielen sie einen Fußball, der Spaß macht. Ich werde sicherlich auch Spaß, mehr Räume und mehr Zeit haben, die Bälle zu verarbeiten. Genau danach habe ich gesucht, ein Fußball, bei dem es hin und her geht. Ich freue mich auch auf eine ausgeglichene Liga, in der wir wettbewerbsfähig sind. Das gibt mir das Gefühl, dass ich eine Herausforderung habe."

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Fernando Torres: "Das ist mein Ziel und das werde ich versuchen, zu erreichen

An die Rente hat Torres noch keine Gedanken verschwendet. "Ich denke zu 100 Prozent an Fußball, mein Bestes zu geben, ein hart arbeitender Spieler, ein Teamplayer zu sein", verriet er weiter und sprach darüber, was er bei seinem neuen Arbeitgeber erreichen möchte: "Ich will eine wichtige Rolle spielen und für meine Mitspieler ein Vorbild werden, sodass, wenn meine Zeit in Japan vorbei ist, alle mich nur positiv in Erinnerung haben – so wie es auch schon bei all meinen anderen Stationen war. Das ist mein Ziel und das werde ich versuchen, zu erreichen."

Torres entschied sich, "seinen Klub", Atletico Madrid im Sommer zu verlassen. Bereits im April kündigte er an, dass es seine letzte Saison bei den Colchoneros sein werde. In der abgelaufenen Spielzeit kam er wettbewerbsübergreifend in 45 Spielen zum Einsatz und erzielte in diesen zehn Tore.

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