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Felix Passlack: "Meine Mitspieler machen es mir leicht"

Felix Passlack ist festes Mitglied im Profikader von Borussia Dortmund. Doch immer wieder wird er in der U19 des Vereins eingesetzt. So auch am Dienstagnachmittag, als der BVB in Wolfsburg gastierte. Es war das Halbfinal-Hinspiel um die deutsche U19-Meisterschaft bei dem bis dahin ungeschlagenen VfL Wolfsburg.

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Doch der BVB-Nachwuchs gewann nach einer umkämpften Partie beim großen Meisterschaftsfavoriten mit 3:2 und sicherte sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am kommenen Montag in Dortmund.

Goal sprach nach dem Spiel exklusiv mit Felix Passlack.

Felix Passlack, die BVB 19 hat das Halbfinal-Hinspiel um die Deutsche Meisterschaft beim bis heute ungeschlagenen VfL Wolfsburg mit 3:2 gewonnen. Beste Ausgangsposition für das Rückspiel!

Felix Passlack: Ja, ich denke das ist so. Wir haben aber erst die erste Halbzeit des Halbfinals gespielt. Dennoch: Dieses Spiel mit 3:2 bei einer sehr starken Mannschaft hier in Wolfsburg zu gewinnen, ist sehr gut für uns.

Ihre Mannschaft hatte vor allem zu Beginn der beiden Halbzeit einige Probleme. Warum war das der Fall?

Passlack: Der VfL hat sehr körperbetont gespielt und hat gegen den Ball Manndeckung über den gesamten Platz gespielt. Da hatten wir nicht viele Räume und das war etwas ungewohnt. Aber ich denke, dass wir das ganz gut gemacht haben - auch nach dem Rückstand zur Pause.

Der VfL hat heute mit vielen langen Bällen gearbeitet. Das hat die BVB-Defensive ab und zu etwas zum wackeln gebracht.

Passlack: Wir haben uns im Vorfeld schon auf lange Bälle eingestellt. Das es so viele geworden sind, hat uns etwas überrascht. Ab und zu waren die Abstände etwas zu groß, die Absprachen haben nicht gepasst. Aber das werden wir uns noch einmal bei der Videoanalyse angucken und es hoffentlich im Rückspiel abstellen.

Das Rückspiel ist sofort am nächsten Montag. Etwas früher also, als Sie das inzwischen in der Champions League gewohnt sind. Trotzdem gut?

Passlack:Das ist schon gut so für uns. Wir haben genug Regenerationszeit, die wir gut nutzen werden. Uns stört der Abstand nicht.

Sie persönlich haben im Profifußball schon Fuß gefasst. Ist es dann ungewohnt, in der U19 eingesetzt zu werden?

Passlack: Immer nur am Anfang der Spiele. Da muss ich erst einmal wieder reinkommen. Dann weiß ich, wo meine Mitspieler stehen, wie sie sich bewegen. Ich sehe dann die Räume besser und kann anders anlaufen. Meine Mitspieler machen es mir aber auch leicht, wieder reinzukommen.

Wie sehen Sie Ihre persönliche Entwicklung in dieser Saison?

Passlack: In der ersten Phase der Saison habe ich bei den Profis viele Einsätze und Spielzeit bekommen. Das wurde dann zwar weniger, aber ich versuche mich dem Trainer in jedem Training wieder anzubieten. Bei der U19 soll ich immer mal wieder Spielpraxis sammeln, was bei den Profis aufgrund der Dichte nicht so möglich ist. Ich soll 90 Minuten in die Knochen bekommen. Ich bin ja noch sehr jung.

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