Antonio Contes Posten als Nationaltrainer Italiens wird nach der EM frei. Der 46-Jährige "verspürt den Lockruf des Platzes und des täglichen Trainings und das ist verständlich“, erklärte Verbandspräsident Carlo Tavecchio kürzlich. Die Gerüchteküche brodelt. Wohin verschlägt es Conte? Und wer beerbt den italienischen Erfolgscoach?
Neben Trainergrößen, wie dem ehemaligen Fußballlehrer des SSC Neapel, Walter Mazzarri, dem Trainer des FC Bologna, Roberto Donadoni, der die Azzurri bereits zwischen 2006 und 2008 betreut hatte, oder auch Marcelo Lippi, Weltmeister-Trainer von 2006, die als Kandidaten auf die Nachfolge Contes gelten, brachte sich Fabio Cannavaro nun selbst ins Gespräch.
Der Weltmeister-Kapitän von 2006 sagte bei Sky Sport Italia: "Ich will Nationaltrainer Italiens werden. Ich habe15 Jahre für Italien gespielt und kenne das Umfeld nur zu gut."
Zudem verglich sich der 42-Jährige, der bislang keinerlei Trainererfahrung auf der großen Fußballbühne vorzuweisen hat, mit Pep Guardiola, der von den Verantwortlichen Barcelonas im Jahr 2008 ebenfalls ins kalte Wasser geworfen war und die Katalanen schließlich in den Fußball-Olypm hob: "Pep Guardiola hat auch niemand vorgehalten, er hätte keine Erfahrung. Er arbeitete sofort mit Spielern wie Lionel Messi, Samuel Eto'o und Ronaldinho zusammen."

