Viel Geld in neue Spieler zu investieren ist natürlich niemals eine Garantie für Erfolg, aber die jüngsten Ereignisse zeigen, dass Paris Saint-Germain tatsächlich auf eine Goldader gestoßen ist.
PSGs 5:1-Erfolg über den FC Metz am Freitagabend war der fünfte Sieg im fünften Ligue-1-Spiel der neuen Saison, was gleichzeitig einen neuen Rekord für den Klub aus der Hauptstadt bedeutet. Zum ersten Mal seit 1992 erzielten die Pariser Protagonisten fünf Treffer gegen Metz.
Auch für Edinson Cavani war es ein ganz besonderer Abend. Der Uruguayer schoss zum ersten Mal während seiner Zeit bei PSG in allen fünf möglichen Liga-Spielen mindestens ein Tor. Zuletzt war das Sylvain Wiltord in der Saison 1998/99 bei Girondins Bordeaux gelungen.
Auch 222-Millionen-Mann Neymar zeigte, wie gut er sich bereits bei seinem neuen Arbeitgeber eingelebt hat. Der Brasilianer steuerte ein Tor sowie eine Vorlage bei - zum dritten Mal im vierten Liga-Spiel. Eine Marke, für die Neymar bei seinem Ex-Verein FC Barcelona satte 47 Spiele benötigte.
Als sei all dies nicht genug, lieferte auch der jüngste Neuzugang der Pariser, Kylian Mbappe, ab.
Bei seinem Debüt für PSG traf der 18-Jährige gleich mit seinem ersten Schuss ins Schwarze, legte obendrein einen weiteren Treffer auf.
Obwohl der neuformierte Angriff um Cavani, Neymar und Mbappe noch nicht lange genug zusammenspielt, zeigte sich schon jetzt, dass der Rest der Liga sich vor dem neuen Dreigespann fürchten sollte.
Jetzt muss PSG seine Aufmerksamkeit der Champions League widmen. Am Dienstag muss die Mannschaft von Trainer Unai Emery gegen Celtic in Glasgow antreten, am nächsten Wochenende steht dann das Spitzenspiel gegen Olympique Lyon auf dem Plan.





