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Bulgaria England Boyko BorisovGetty/Goal

Bulgarische Rassismus-Vorfälle in der EM-Qualifikation gegen England: Verbandspräsident tritt zurück

Nach den rassistischen Vorfällen im EM-Qualifikationsspiel zwischen den Nationalmannschaften von Bulgarien und England (0:6) ist der bulgarische Verbandspräsident Boris Michailow unter dem großen öffentlichen Druck zurückgetreten. Das gab der Verband BFU am Dienstagnachmittag bekannt. Die Entscheidung resultiere "aus den Spannungen der letzten Tage, die sich nachteilig auf den bulgarischen Fußball und die bulgarische Fußballunion auswirken".

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Nur Stunden zuvor hatte der bulgarische Premierminister Bojko Borissow den sofortigen Rücktritt Michailows gefordert, der das Tor der bulgarischen Mannschaft beim sensationellen Erreichen des vierten Platzes bei der WM 1994 hütete.

EM-Qualifikation: Bulgarien vs. England stand vor dem Abbruch

Die Partie am Montagabend in Sofia stand zweimal (28., 43.) kurz vor dem Abbruch, weil einige bulgarische Zuschauer durch rassistische Rufe negativ auffielen und der Stadionsprecher die eigenen Anhänger mehrmals zur Mäßigung auffordern musste. Der kroatische Schiedsrichter Ivan Bebek hatte zuvor ein klares Signal gegeben. Zudem waren auf Bildern Zuschauer zu sehen, die den Hitlergruß zeigten.

Michailow und auch Nationaltrainer Krassimir Balakow, ehemaliger Bundesligaprofi, hatten vor dem Spiel beteuert, dass es in Bulgarien kein Problem mit rassistischen Fans gebe.

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