Belgiens Trainer Wilmots lässt Zukunft offen

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Die Schuld nach dem Debakel gegen Wales nahm der Belgien-Trainer auf sich. Doch abdanken möchte Wilmots jetzt noch nicht.

Nationaltrainer Marc Wilmots hat nach dem Aus der Belgier im EM-Viertelfinale seine Zukunft offen gelassen. "Ich werde meine Entscheidung nicht sofort treffen. Ich will alles analysieren. Ich brauche Zeit, um darüber nachzudenken", sagte der 47-Jährige im Anschluss an das 1:3 (1:1) gegen den Debütanten Wales. Der Vertrag des früheren Profis von Schalke 04 beim belgischen Verband läuft bis zum 30. Juni 2018.

Wilmots sagte während der Pressekonferenz allerdings mehrfach, dass er für das enttäuschende Abschneiden des Geheimfavoriten "verantwortlich" sei. Direkt nach dem Abpfiff in Lille hatte es nach Abschied ausgesehen. Der Coach gab jedem Spieler beim Verlassen des Platzes die Hand.

Auch der belgische Fußball-Verband KBVB will nach dem EM-Aus keine zügige Entscheidung über die Zukunft des Nationaltrainers Marc Wilmots treffen. "Die Niederlage hat auch den Verband hart getroffen", teilte der KBVB am Samstag mit. "Es wurde beschlossen, keine überhasteten Schlüsse zu ziehen."

Stattdessen, hieß es weiter, werde in den kommenden Wochen "gründlich die sportliche und organisatorische Funktionsfähigkeit der Nationalmannschaft bilanziert". Mit diesbezüglichen Entscheidungen sei in den kommenden Tagen noch nicht zu rechnen.

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