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Elkeson Shanghai SIPGGetty

Aus Elkeson wird Ai Kesen: China beruft gebürtigen Brasilianer

Die Chinesische Mauer im Fußball bekommt Risse. Nationaltrainer Marcelo Lippi berief für das anstehende WM-Qualifikationsspiel der Asiaten auf den Malediven (10. September) den in Brasilien geborenen Stürmer Elkeson in den erweiterten Kader - und damit erstmals einen Spieler ohne chinesische Abstammung. Dafür musste der 30-Jährige die Entlassung aus der brasilianischen Staatsbürgerschaft beantragen und sich einen neuen Namen geben: Elkeson heißt jetzt Ai Kesen.

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"Ich möchte der Welt sagen: Ich habe offiziell eine neue Reise begonnen. Ich bin Chinese. Ich möchte all die Liebe und Zuneigung zurückgeben, die ihr mir über Jahre entgegengebracht habt", sagte Kesen, dessen neuer Name in der 35 Spieler umfassenden Liste Lippis für ein Trainingslager in den kommenden Tagen auftaucht. 

Elkeson spielt seit 2013 im Reich der Mitte, gewann mit Guangzhou Evergrande auf Anhieb drei Meisterschaften in Folge sowie zweimal die asiatische Champions League (2013, 2015), anschließend mit Shanghai SIPG noch einmal die Superliga 2018. Wieder zurück bei Guangzhou hat er mit 14 Toren großen Anteil an der derzeitigen Spitzenposition seines Klubs.

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