Abgesehen von einer schwachen Phase zwischen 1970 und 1990 war die Schweiz im Laufe der Jahre ein fester Bestandteil der Weltmeisterschaften und sicherte sich mit einer starken Qualifikationsleistung ihren Platz in Nordamerika.
In der Gruppe mit Kosovo, Slowenien und Schweden blieben sie in sechs Spielen ungeschlagen, holten vier Siege und erzielten 14 Tore. Damit lagen sie drei Punkte vor dem Zweiten. Als Belohnung bekamen sie eine scheinbar leichte WM-Gruppe mit den Co-Gastgebern Kanada und Katar sowie Bosnien und Herzegowina.
Die Nati hat international kaum herausragende Ergebnisse; ihr bestes Resultat war das Viertelfinale 1934 und 1954. Bei den letzten drei Turnieren scheiterte sie jeweils im Achtelfinale. Mit erfahrenen Kräften und jungen Talenten gilt die Schweiz dennoch als Geheimfavorit, auch wenn Xherdan Shaqiri, Yann Sommer und Haris Seferovic ihre Länderspielkarriere beendet haben.
Mit Manuel Akanji, Ricardo Rodríguez und Granit Xhaka verfügt Trainer Murat Yakin über Erfahrung und will das Beste aus seinen talentierten, aber launischen Stürmern herausholen.








