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England v Ghana: Group L - FIFA World Cup 2026Getty Images Sport

"Rice is cooked!" Thomas Tuchel in großer Sorge um seinen Lieblingsspieler bei der WM

Manchmal weiß Declan Rice selbst nicht, wie er die brutale Belastung übersteht. Die Saison sei "verrückt" gewesen, von einer "unverschämten Anzahl an Spielen" sprach Thomas Tuchels Liebling einigermaßen resigniert: "Aber was sollen wir machen? Man kann nicht einfach dasitzen und sich beschweren."

  • Declan Rice plagen seit Weihnachten Nervenschmerzen im Oberschenkel

    Weil Rice nach der Meistersaison beim FC Arsenal und dem Erreichen des Finals der Champions League nun aber körperliche Probleme offenbarte, befindet sich Fußball-England in Aufruhr. Die Sorge wächst, dass der unverzichtbare Vielspieler früher oder später verletzt ausfallen und die WM-Titelmission in Gefahr geraten könnte. "Rice is cooked", warnte die Sun. Frei übersetzt: Rice ist durch.

    Von Nervenschmerzen im Oberschenkel, die ihn seit Weihnachten plagen, berichtete der Mann, der gegen Ghana sein 64. Spiel in dieser Saison absolvierte. Danach humpelte Rice mit einem Verband um seine Wade zum Teambus - und heizte in der Heimat die Debatte an, ob er gegen Panama am Samstag nicht endlich eine Pause erhalten sollte. Schon beim Auftakt gegen Kroatien musste Rice nach 72 Minuten runter. Eine Vorsichtsmaßnahme, hieß es.

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  • Thomas TuchelGetty Images

    Tuchels Angst um sein "Pferd" bei der WM

    Die Ex-Profis und heutigen Experten Gary Neville oder Jamie Carragher vertreten zwar die Ansicht, dass man einen wie Rice, der bei den vergangenen drei großen Turnieren jedes Spiel der Engländer bestritt, nicht rausnehme. Doch Tuchel scheut sich nicht vor einer Rotation. Wenn es mit dem WM-Titel klappen soll, das weiß der Trainer, ist er auf den unermüdlichen Strategen angewiesen.

    Rice wird als Sympathieträger geschätzt, er sei inzwischen vor allem aber auch "einer der allerbesten Mittelfeldspieler der Welt", sagte Tuchel, der seinen Wunschspieler 2023 zu gerne als "holding six" zum FC Bayern gelotst hätte. Er sei "stolz, sein Trainer zu sein". Rice, als 14-Jähriger einst von Chelsea aussortiert, dann bei West Ham gereift, war damals aber für über 100 Millionen Euro zu Arsenal gewechselt. Er erlöste die Gunners dieses Jahr mit dem Titelgewinn.

    Die Probleme des Profis, der bei seinen Klubkollegen in London liebevoll "The Horse", das Pferd, genannt wird, blieben in der Öffentlichkeit unbemerkt. Bis zur WM. Sollte Rice doch bis zum Finale in jeder Partie der Three Lions auf dem Feld stehen, würde er sogar die 70-Spiele-Marke knacken. Nur in welchem Zustand?

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