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Er soll mit einem Transfer liebäugeln! Star von PSG bekommt wohl riesiges Preisschild umgehängt

Bradley Barcola soll angeblich mit einem Abschied von Paris Saint-Germain liebäugeln, da er mit seinen Einsatzzeiten unzufrieden ist. Bei PSG hat man sich nun offenbar auf einen Preis für den Angreifer festgelegt. Wie The Athletic berichtet, bewerten die Klubchefs den Marktwert des Flügelstürmers mit umgerechnet mindestens 134 Millionen Euro. Angesichts dieser Summe müssten die beiden englischen Interessenten FC Liverpool und FC Arsenal extrem tief in die Tasche greifen, um eine Verpflichtung im laufenden Transferfenster realisieren zu können.

  • Hintergrund der Gedanken des 23-Jährigen ist seine sportliche Situation an der Seine. Barcola zeigt sich dem Vernehmen nach unzufrieden mit seiner Rolle im Kader des französischen Meisters und befürchtet einen weiteren Verlust von Spielanteilen. 

    Der Hauptstadtklub gilt mittlerweile nämlich als Favorit auf eine Verpflichtung von Yan Diomande von RB Leipzig. Durch diesen potenziellen Neuzugang droht Barcola weitere Konkurrenz in der Offensive. 

    In Konsequenz zögert der Nationalspieler derzeit, ein neues Vertragsangebot in Paris zu unterzeichnen. Sollten ihm keine Garantien für regelmäßige Startelfeinsätze in der kommenden Spielzeit gegeben werden, sei er bereit, den Verein noch in diesem Sommer zu verlassen, heißt es.

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  • Paris Saint-Germain FC v Chelsea FC - UEFA Champions League 2025/26 Round of 16 First LegGetty Images Sport

    Barcola durfte im CL-Finale nur zuschauen

    Dabei liest sich die Bilanz des Außenbahnspielers seit seinem Wechsel von Olympique Lyon nach Paris im Jahr 2023 makellos. Barcola gewann mit dem Starensemble dreimal die Meisterschaft in der Ligue 1 sowie zweimal die Champions League. 

    Dennoch folgte zuletzt ein sportlicher Dämpfer: Beim jüngsten Triumph im Finale der Königsklasse gegen Arsenal fand sich Barcola nur auf der Auswechselbank wieder. Diese Nichtberücksichtigung in der wichtigsten Partie der Saison gilt als der ausschlaggebende Grund dafür, dass er seine Zukunft in Paris nun grundlegend hinterfragt.

  • Barcola ist wohl ins Visier von Arsenal geraten

    Sowohl Liverpool als auch Arsenal fahnden in der laufenden Transferperiode nach Verstärkungen für die Offensivabteilung und gelten als reizvolle Ziele für den Franzosen. Vor einigen Tagen schrieb The Independent, dass die Verantwortlichen der Gunners die nötigen Informationen zu Barcolas Situation sammelten. Der nächste Schritt sei ein Angebot an PSG.

    Ein Transfer gilt aufgrund der aufgerufenen Ablösesumme jedoch als unwahrscheinlich. PSG verspürt keinerlei Zeitdruck oder finanziellen Zwang für einen Verkauf, obwohl die Unterschrift unter ein neues Arbeitspapier noch aussteht. Barcolas aktueller Vertrag besitzt noch eine Gültigkeit von zwei Jahren.

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  • bradley-barcola(C)Getty Images

    Barcola-Ablöse: Vorbild ist für PSG Anderson

    Bei der Taxierung des Marktwerts von knapp 135 Millionen Euro orientiert sich der amtierende Champions-League-Sieger laut des Berichts an den jüngsten Entwicklungen in England. Als Maßstab dient der geplante Transfer von Elliot Anderson von Nottingham Forest zu Manchester City. Die PSG-Verantwortlichen bewerten Barcola als die deutlich attraktivere Option im Vergleich zum Forest-Akteur.

    Zudem hat sich die wirtschaftliche Ausgangslage der Pariser dadurch entspannt, dass sich die AC Mailand mit PSG auf eine Rekordablöse in Höhe von rund 74 Millionen Euro für die Verpflichtung von Stürmer Goncalo Ramos geeinigt hat. Sollte man in Paris dennoch weitere Mittel für Transfers benötigen, sieht der Plan vor, sich eher von Kang-in Lee sowie dem Ex-Frankfurter Randal Kolo Muani zu trennen.

    Dass Barcola zur absoluten Spitzenklasse gehört, untermauern seine Statistiken der vergangenen Saison. Für Paris erzielte er 13 Tore und steuerte sieben Torvorlagen bei. Zudem gehört er zum Aufgebot der französischen Nationalmannschaft bei der WM, wo er beim 3:1-Erfolg in der Gruppenphase gegen den Senegal das zweite Tor erzielte.

Häufig gestellte Fragen

Paris Saint-Germain wurde am 12. August 1970 gegründet.

Paris Saint Germain gehört mehrheitlich der staatlichen Investitionsgesellschaft Qatar Sports Investments (QSI), einer Tochtergesellschaft des katarischen Staatsfonds. Der Hauptverantwortliche und Präsident ist Nasser Al-Khelaifi.

Das Stadion heißt "Parc des Princes".

Der "Parc des Princes" fasst rund 48.500 Zuschauer.

Paris Saint-Germain hat insgesamt 60 Titel gewonnen. Dazu zählen zwei Champions-League-Siege, 14 französische Meisterschaften sowie 16 Erfolge im französischen Pokal. Hinzu kommen neun Siege im französischen Ligapokal und 14 Titel im französischen Superpokal. Auf internationaler Ebene gewann PSG außerdem einmal den Europapokal der Pokalsieger, einmal den UEFA Super Cup, einmal den FIFA-Interkontinental-Pokal sowie einmal den UI-Cup. Ergänzt wird die Titelsammlung durch eine französische Zweitligameisterschaft.

Paris Saint-Germain wurde 14-mal französischer Meister.

Marquinhos absolvierte mit 523 Pflichtspielen die meisten Einsätze.

Kylian Mbappe ist mit 256 Toren der Rekordtorschütze von PSG.

Zu den bekanntesten zählen Kylian Mbappe, Neymar, Lionel Messi, Zlatan Ibrahimovic, Ronaldinho, David Beckham, Thiago Silva, Edinson Cavani, Angel Di Maria und Ousmane Dembele.

Bekannte Trainer waren Carlo Ancelotti, Thomas Tuchel, Laurent Blanc, Unai Emery, Mauricio Pochettino und Luis Enrique.

Der Klub wird "Les Parisiens" oder "Les Rouge et Bleu" genannt, was so viel heißt wie "die Pariser" beziehungsweise "die Rot-Blauen".