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FIFA World Cup 2026 Opening Press ConferenceGetty Images Sport

Das wurde einst als No-Go verpönt! Spektakuläre Transfer-Revolution im Weltfußball offenbar fix

Wie die spanische as berichtet, müssen alle ab dem 1. Januar 2027 geschlossenen Verträge im Weltfußball eine Ausstiegsklausel enthalten. Das sei das Ergebnis einer Sitzung in Mexiko-Stadt von FIFA-Verantwortlichen vor dem WM-Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika am Donnerstagabend (21 Uhr).

Eine Ausstiegsklausel sei fortan verpflichtend und alle Parteien müssten der Exit-Option im Zuge einer Vertragsunterschrift zustimmen. Zudem sollen Profis an den eigenen Wechseln mitverdienen und fünf Prozent der Transfersumme erhalten.

  • FIFA nimmt sich spanische LaLiga als Vorbild

    Die UEFA habe den neuen Transfer-Regeln bereits zugestimmt, heißt es. Auch die Regularien bei minderjährigen Spielern sollen angepasst werden. "Unter bestimmten Bedingungen" dürften U18-Spieler ab 2027 auch Verträge abschließen, die länger gültig sind, als die aktuell maximal erlaubten drei Jahre.

    Das Prinzip der verpflichtenden Ausstiegsklauseln gibt es im europäischen Klub-Fußball bereits in der spanischen LaLiga aufgrund des dort vorherrschenden Arbeitsrechts. Das sieht vor, dass es Arbeitnehmern möglich ist, jederzeit aus einem Arbeitsverhältnis austreten zu können. Dies wird im spanischen Profifußball durch eine Ausstiegsklausel gewährleistet. 

    Im Zuge dessen entstanden bei Transfers oder Vertragsverlängerungen bei Spielern von Real Madrid oder dem FC Barcelona absurde Summen, die einen Ausstieg aus dem Vertrag ermöglichen sollten. Die Ausstiegsklausel von Lamine Yamal etwa beläuft sich auf einer Milliarde Euro. 

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  • Brazil v Panama - International FriendlyGetty Images Sport

    Neymar-Klausel wurde für den FC Barcelona zur Zäsur

    Womöglich hantieren gerade die Katalanen mit solch verrückten Summen bei der Ausstiegsklausel, weil ihnen jene Exit-Option schon einmal zum Verhängnis wurde. Denn im Zuge der Vertragsverlängerung von Neymar anno 2016 hatte Barca dem brasilianischen Superstar eine aus ihrer Sicht eigentlich nicht aktivierbare Ausstiegsklausel in Höhe von 222 Millionen Euro verpasst. Dann aber kam das kaufkräftige Paris Saint-Germain mit seinem katarischen Staatsfonds um die Ecke und schnappte sich Neymar für die heute noch gültige Rekordsumme.

    Mittlerweile gehören Ausstiegsklauseln auch in der Bundesliga zum täglichen Brot- und Buttergeschäft bei Vertragsverhandlungen. Der BVB, der sich anno 2013 derartig über Götzes Wechsel zum FC Bayern per Ausstiegsklausel echauffiert hatte und sich selbst versprach, Spielern nie wieder Ausstiegsklauseln zu gewähren, weichte seine harte Linie bereits vor Jahren auf, um einen gewissen Erling Haaland auf dem Transfermarkt zu bekommen. 

    Zuletzt sorgte die ausgehandelte und im Sommer für drei Klubs gültige Ausstiegsklausel von Nico Schlotterbeck für reichlich Wirbel. Auch beim FC Bayern sollen etwaige Exit-Optionen für Spieler wie Harry Kane oder Dayot Upamecano existieren. 

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