Mikel Oyarzabal erzielte einen Doppelpack, Marc Cucurella war an allen drei Toren beteiligt, Lamine Yamal bekam die Trophäe für den Spieler des Spiels - aber Österreichs Teamchef Ralf Rangnick geriet nach der 0:3-Pleite gegen Spanien bei einem anderen Spieler ins Schwärmen.
AFP"Das war schon außergewöhnlich": Spanier bringt Ralf Rangnick bei Live-Premiere ins Schwärmen
"So eine Leistung habe ich live noch nie erlebt"
"Ich sage ganz ehrlich, wenn mich jetzt jemand gefragt hätte, wer Man of the Match war, dann heißt der Rodri", sagte Rangnick bei der Pressekonferenz nach dem Spiel. "Rodri habe ich zum ersten Mal gesehen in einem Spiel, das war schon außergewöhnlich. So eine Leistung von einem Spieler auf dieser Position habe ich live noch nie erlebt."
Neben Pedri und Dani Olmo bildete Rodri das Herz des spanischen Mittelfelds. Der 30-Jährige von Manchester City sammelte die meisten Ballkontakte aller Spieler auf dem Platz (108) und brachte 92 Prozent seiner Pässe an den Mann.
"Brutal sicher am Ball, brutal ruhig, immer da, wenn man ihn braucht", schwärmte auch Österreichs Nicolas Seiwald von seinem Gegenüber. "Er ist ein Top-Top-Spieler."
Getty ImagesLamine Yamal trotz Chancenwucher zum Spieler des Spiels gekürt
Zu Spanien Matchwinner avancierte Mittelstürmer Mikel Oyarzabal, der einen Doppelpack erzielte (36. und 89.) und nun bei vier Turniertreffern steht. Das zwischenzeitliche 2:0 für Spanien markierte Rechtsverteidiger Pedro Porro (66.). Bemerkenswert war auch die Leistung von Linksverteidiger Marc Cucurella, der die beiden Oyarzabal-Treffer direkt vorbereitete und Porros Tor einleitete. "Er hat wie ein Uhrwerk gespielt", lobte Spaniens Trainer Luis de la Fuente.
Ob dieser Leistungen verwunderte es etwas, dass Superstar Lamine Yamal zum offiziellen Spieler des Spiels gekürt wurde. Der 18-jährige Rechtsaußen zeigte zwar einige spektakuläre Dribblings, erwies sich vor dem Tor aber als Chancentod. In der 45.+2 und in der 85. kurz vor seiner Auswechslung scheiterte Yamal jeweils aus vielversprechender Position.
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