Schalke 04: Höwedes-Rückkehr "unwahrscheinlich", Radikaler Umbruch geplant - alle News und Gerüchte zu S04

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Benedikt Höwedes Schalke 26022017
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Der FC Schalke 04 plant offenbar einen radikalen Umbruch im Sommer. Vier Leistungsträger sollen bleiben, während viele die Freigabe erhalten.

Sportlich läuft es für den FC Schalke 04 nach der Coronapause alles andere als rund. Seit nunmehr zwölf Bundesligapartien wartet Königsblau auf einen Dreier.

Angesichts der sportlichen Talfahrt und seinen finanziellen Problemen plant der Klub wohl einen radikalen Umbruch im Sommer - dabei sollen vier Spieler bleiben, während eine Vielzahl der Profis die Freigabe erhält.

Außerdem: Weston McKennie schießt gegen US-Präsident Donald Trump und Ex-Schalke-Coach Domenico Tedesco hatte nach seinem Aus auch Angebote aus der Bundesliga vorliegen.

In diesem Artikel bekommt Ihr alle News und Gerüchte rund um Schalke 04 vom heutigen Mittwoch. In folgenden Artikeln könnte Ihr Euch spielend leicht einen Überblick verschaffen, was bei den Königsblauen in den vergangenen Tagen wichtig war.

FC Schalke 04: Rückkehr von Benedikt Höwedes "unwahrscheinlich"

Eine Rückkehr von Benedikt Höwedes zum FC Schalke 04 ist offensichtlich kein Thema. Sascha Riether, Koordinator der Schalker Lizenzspielabteilung, sagte am Mittwoch in einer Medienrunde: "Wir wissen, dass er ein blau-weißes Herz hat. Man soll zwar niemals nie sagen, aber ich halte seine Rückkehr für eher unwahrscheinlich, zumal wir in der Innenverteidigung gut aufgestellt sind."

Der Innenverteidiger löste zu Wochenbeginn seinen Vertrag bei Lokomotive Moskau auf und kehrt nach der Corona-Pause nicht nach Russland zurück. "Mein primäres Ziel ist es, möglichst zeitnah wieder bei der Familie in Haltern am See zu sein", sagte er schon im vergangenen Jahr.

Höwedes spielte von 2001 bis 2017 auf Schalke und landete nach einem Intermezzo bei Juventus Turin ein Jahr später in der russischen Hauptstadt. Dort kam er wettbewerbsübergreifend 50-mal zum Einsatz und zählt in der derzeit unterbrochenen Spielzeit zum Stammpersonal von Lokomotive, das in der nationalen Liga mit 41 Punkten auf Platz drei steht.

Benedikt Höwedes Schalke 26022017 Quelle: Getty Images

Schalke 04 plant wohl Umbruch - wer gehen und wer bleiben soll

Der FC Schalke 04 plant für die kommende Spielzeit offenbar einen radikalen Umbruch. Das berichtet die  WAZ .

Demnach sollen die Leihspieler Jean-Clair Todibo (FC Barcelona), Michael Gregoritsch (FC Augsburg) sowie Jonjoe Kenny allesamt zu ihren Stammvereinen zurückkehren. Gleichzeitig stehen die derzeit verliehenen Schalke-Profis Mark Uth (1. FC Köln), Nabil Bentaleb (Newcastle United) und Sebastian Rudy (TSG Hoffenheim) ebenfalls auf der Streichliste.

Zudem sollen Daniel Caligiuri und Benjamin Stambouli die Königsblauen ebenfalls verlassen. Beide hatten erste Angebote zur Verlängerung ihrer im Sommer auslaufenden Verträge zunächst abgelehnt . Eine Aufbesserung kommt dem Bericht zufolge nicht in Frage.  

Guido Burgstaller und Matija Nastasic würde der Klub wohl "keine Steine in den Weg legen", während Torhüter Markus Schubert bei der Verpflichtung eines Nachfolgers für Alexander Nübel verliehen werden soll, um Spielpraxis zu sammeln.

Bleiben sollen hingegen Omar Mascarell, Suat Serdar, Amine Harit sowie Ozan Kabak, die bei den Knappen zukünftig die Achse bilden sollen. 

Daniel Caligiuri Guido Burgstaller Schalke 04 Hertha BSC 31082019
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Ex-Schalke-Coach Domenico Tedesco bestätigt Angebote aus der Bundesliga

Der frühere Schalke-Trainer Domenico Tedesco hat verraten, dass er nach seinem Aus bei den Knappen auch Angebote aus der Bundesliga vorliegen hatte. Letztlich entschied sich der Deutsch-Italiener für ein Engagement beim russischen Erstligisten Spartak Moskau, bei dem er seit Oktober 2019 die Geschicke leitet.

"Großer Verein, tolle Stadt. Schon jetzt kann ich sagen: Diese Erfahrungen kann mir keiner nehmen. Erfahrungen, die mich weiterbringen", erklärte er im Gespräch mit der  WAZ .

Der 34-Jährige saß zwischen 2017 und 2019 auf der Bank der Königsblauen, eher er nach der 0:7-Klatsche gegen Manchester City im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League 2019 entlassen wurde.

Domenico Tedesco
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FC Schalke 04: Weston McKennie kritisiert US-Präsident Donald Trump: "In meinen Augen kann man ihn als Rassisten bezeichnen"

Der Schalker Profi Weston McKennie hat den US-Präsidenten Donald Trump für dessen Verhalten nach dem gewaltsamen Tod George Floyds scharf kritisiert. "In meinen Augen kann man ihn als rassistisch bezeichnen", sagte der US-Nationalspieler der Sport Bild : "Ich denke nicht, dass Trump der Richtige für den Job des Präsidenten ist."

Der 21-Jährige glaubt, dass Trump nicht verstehe, welche Verantwortung er gegenüber der gesamten USA habe. "Ich denke, dass er ignorant ist. Ich unterstütze ihn kein bisschen", betonte McKennie, der ihn "gar nicht treffen will. Ganz Ehrlich! Selbst wenn ich die Chance dazu hätte. Daher will ich ihm gar nichts sagen."

McKennie hatte wie mehrere andere Bundesligaprofis am Pfingstwochenende Gerechtigkeit für Floyd gefordert. Beim 0:1 von Schalke 04 gegen Werder Bremen Ende Mai hatte McKennie einen Trauerflor mit der Aufschrift "Justice for George" getragen.

Floyd war am 25. Mai bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis gestorben, nachdem ein weißer Polizist ihm minutenlang sein Knie in den Nacken gedrückt hatte. In zahlreichen US-Städten kam es seither zu Protesten und Demonstrationen, die oftmals mit Polizeigewalt zurückgedrängt wurden.

WESTON MCKENNIE GEORGE FLOYD
Quelle: Instagram - west.mckennie

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