Schalke 04: Köln-Boss Wehrle bei S04 als Peters-Nachfolger im Gespräch, Asamoah begrüßt Anti-Rassismus-Aktionen - alle News und Gerüchte

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Peter Peters FC Schalke 04 28062015
Getty Images
Nach dem Rücktritt von Schalke-Finanzvorstand Peter Peters wird Alexander Wehrle vom 1. FC Köln als möglicher Nachfolger gehandelt. Alle S04-News.

Nach elf Spielen ohne Sieg muss Schalke 04 dringend wieder punkten. Am Sonntag (15:30 Uhr im LIVE-TICKER) treffen die Knappen im Stadion an der Alten Försterei auf den Aufsteiger Union Berlin.

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Vor der Partie gegen die Eisernen gab es am Freitag den nächsten Paukenschlag in Gelsenkirchen. So hat Finanzvorstand Peter Peters mit sofortiger Wirkung um die Auflösung seines Vertrags gebeten.

Ex-Sportchef Christian Heidel zeigte anschließend für die Entscheidung seines ehemaligen Kollegen Verständnis. Als möglicher Nachfolger für Peters ist der Geschäftsführer des 1. FC Köln, Alexander Wehrle, im Gespräch.

Derweil hat sich Gerald Asamoah zu den Anti-Rassismus-Aktionen in Folge des Mords am Afroamerikaner George Floyd geäußert. Dabei begrüßte der ehemalige Nationalspieler das Engagement von Bundesliga-Profis wie Weston McKennie, Jadon Sancho oder Marcus Thuram.

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In diesem Artikel bekommt Ihr alle News und Gerüchte rund um Schalke 04 vom heutigen Sonntag. In folgenden Artikeln könnte Ihr Euch spielend leicht einen Überblick verschaffen, was bei den Königsblauen in den vergangenen Tagen wichtig war.

FC Schalke 04: Köln-Boss Alexander Wehrle als Nachfolger von Peter Peters im Gespräch

Nach dem Rücktritt von Finanzvorstand Peter Peters könnte sich Schalke 04 beim 1. FC Köln bedienen. Wie die Bild-Zeitung berichtet, könnte Alexander Wehrle, der seit 2013 als Geschäftsführer bei den Geißböcken tätig ist, ein Kandidat für die Knappen sein.

Wehrle ist DFL-Präsidiumsmitglied und steht beim FC noch bis 2023 unter Vertrag. S04 möchte sich bei der Neubesetzung des Vorstandsposten jedoch Zeit lassen. Zum 30. Juni lässt Finanzchef Peters nach über 27 Jahren bei den Königsblauen auf eigenen Wunsch seinen Vertrag auflösen.

ONLY GERMANY Alexander Wehrle 1. FC Köln 2019

Schalke 04: Christian Heidel äußert sich zu Rücktritt von Finanzvorstand Peter Peters

Ex-Manager Christian Heidel hat sich zum Rücktritt von Finanzvorstand Peter Peters beim FC Schalke 04 geäußert und zeigte dabei Verständnis. Am Freitag war bekannt geworden, dass Peters die Knappen zum Monatsende nach über 27 Jahren verlassen wird.

Das Aus kam für viele überraschend, Heidel kann die Entscheidung seines ehemaligen Kollegen jedoch nachvollziehen. "Der Posten Finanzvorstand bei Schalke ist nicht unbedingt vergnügungssteuerpflichtig. Peter Peters hat das jetzt über viele, viele Jahre auf Schalke gemacht. Vielleicht ist irgendwann auch der Punkt gekommen, zu sagen, es reicht", sagte der 57-Jährige bei "Wontorra - der Fußball-Talk" auf dem Pay-TV-Sender Sky.

"Der Druck ist immens, es ist ja auch die eine oder andere Entscheidung in den letzten Tagen ein bisschen unglücklich kommuniziert worden", erklärte Heidel weiter und fügte hinzu: "Ich kann mir schon vorstellen, dass auch bei ihm irgendwann ein Punkt erreicht ist zu sagen, das war es jetzt, irgendwann ist es genug."

Interne Streitigkeiten seien dabei nichts Ungewöhnliches. "Man darf da nicht zu viel reinspekulieren. Das würde auch Peter Peters nach 27 Jahren in keinster Weise gerecht werden", betonte Heidel, der zwischen 2016 und 2019 als Sportvorstand bei S04 mit Peters zusammenarbeitete.

Peter Peters Finanzchef FC Schalke 04

Ex-Schalke-Star Gerald Asamoah begrüßt Anti-Rassismus-Aktionen

Der ehemalige Nationalspieler Gerald Asamoah (41) hat die Anti-Rassismus-Aktionen im deutschen Profifußball begrüßt. Als erster Spieler hatte der Schalker Weston McKennie vor Wochenfrist mit seinem Armband "Justice for George" ein Zeichen gesetzt. "Ich habe die Aktion sehr, sehr gut gefunden. Die Jungs haben Position bezogen und das ist das Wichtigste, was man machen kann", betonte Asamoah im Sportgespräch des Deutschlandfunks.

Dass das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf eine Bestrafung verzichtete, war für Asamoah eine Selbstverständlichkeit: "Dann wäre die ganze Kampagne, was der DFB macht und tut, für die Katz gewesen. Wenn der DFB das so durchgezogen hätte, dann hätte der DFB sehr, sehr, sehr viel verloren."

Auch Bayern München hatte am Samstag mit einer konzertierten Aktion in der Bundesliga und beim Basketball-Endturnier in München klar Stellung bezogen. Asamoah setzt sich als Vereinsbotschafter von Schalke 04 seit Jahren aktiv gegen Rassismus ein, musste und muss aber noch heute selbst mit Rassismus und Diskriminierung umgehen.

"2006, bei der WM in Deutschland, dem Sommermärchen, war ich Teil dieser Mannschaft. Die Leute haben mit zugejubelt. Nach der WM hast Du ein Spiel in Rostock und wirst angefeindet. Das war bitter", so der Ex-Hannoveraner.

Er selbst könne diesen Schmerz nicht beschreiben, sagte Asamoah. "Wenn eine Frau ein Kind bekommt, wird der Mann nie wissen, wie schmerzhaft das ist. Das heißt, wer Rassismus nicht selber an seinem eigenen Körper erlebt hat, der wird niemals wirklich nachvollziehen können, was es bedeutet. Es ist ein Schmerz, den man in sich trägt und nicht verdrängen kann", äußerte Asamoah.

Gerald Asamoah

Union Berlin vs. Schalke 04: TV, LIVE-STREAM, LIVE-TICKER und Co. – die Übertragung der Bundesliga

Nach der Niederlage gegen Werder Bremen in der vergangenen Woche möchte der FC Schalke 04 bei Union Berlin endlich wieder einen Sieg feiern. Um 15:30 Uhr (im LIVE-TICKER) steigt das Duell im Stadion an der Alten Försterei.

Ihr wollt das Spiel live im TV oder LIVE-STREAM verfolgen? Hier bekommt ihr alle Infos zur Übertragung der Partie.

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