Schalke 04: Rudy wohl vor Rückkehr aus Hoffenheim, Effenberg attackiert Tönnies - alle News und Gerüchte zu S04

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Sebastian Rudy Schalke 2018-19
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Während ein Verbleib von Rudy in Hoffenheim "extrem unwahrscheinlich" sei, attackiert Stefan Effenberg Schalke-Boss Tönnies. Alle S04-News.

Nach der Coronapause befindet sich der FC Schalke 04 auf einer sportlichen Talfahrt: Seit nunmehr zwölf Bundesliga-Spielen wartet der Verein auf einen Dreier. Auch wegen der finanziellen Probleme plant Königsblau deshalb wohl einen radikalen Umbruch im Sommer - dabei sollen vier Spieler bleiben, während eine Vielzahl der Profis die Freigabe erhält.

Zu diesen könnte auch Sebastian Rudy gehören: Der aktuell nach Hoffenheim ausgeliehene 30-Jährige soll bei TSG-Mäzen Dietmar Hopp nicht den besten Ruf genießen und deshalb nach der Saison nicht fest verpflichtet werden. Eine Zukunft auf Schalke scheint derzeit jedoch ebenfalls unwahrscheinlich.

Zudem hat der ehemalige Bayern-Spieler Stefan Effenberg Schalke-Boss Clemens Tönnies im Zeichen der aktuellen Debatte zum Kampf gegen den Rassismus attackiert. Nach seinen Aussagen im vergangenen Jahr habe der Aufsichtsratsvorsitzende in der Bundesliga "nichts zu suchen".

In diesem Artikel bekommt Ihr alle News und Gerüchte rund um Schalke 04 vom heutigen Donnerstag. In folgenden Artikeln könnte Ihr Euch spielend leicht einen Überblick verschaffen, was bei den Königsblauen in den vergangenen Tagen wichtig war.

Schalke 04: Sebastian Rudy wohl vor Rückkehr von der TSG Hoffenheim

Der aktuell an die TSG Hoffenheim ausgeliehene Sebastian Rudy wird nach der Saison offenbar zum FC Schalke 04 zurückkehren. Wie der kicker berichtet, stehe der 30-Jährige bei Mäzen Dietmar Hopp "nicht im höchsten Kurs". Ein Verbleib Rudys sei deshalb "extrem unwahrscheinlich", auch weil der Mittelfeldspieler kein Entwicklungs- und somit auch kein hohes Verkaufspotenzial mehr besitze.

Bereits im April hatte der kicker berichtet, dass sich die TSG Hoffenheim dagegen entschieden habe, die Kaufoption für Rudy in Höhe von rund fünf Millionen Euro zu ziehen. Eine Zukunft bei Schalke 04 hat der deutsche Nationalspieler aber wohl ebenfalls nicht: Bei dem finanziell gebeutelten Bundesligisten gehört Rudy zu den Großverdienern, zudem gilt sein Verhältnis zum Verein als angespannt.

Sebastian Rudy Schalke 2018-19 Quelle: Getty Images

Stefan Effenberg attackiert Schalke-Boss Clemens Tönnies: "Hat in der Bundesliga nichts zu suchen"

Der frühere Bundesliga-Profi Stefan Effenberg hat Clemens Tönnies, den Aufsichtsratsvorsitzenden des FC Schalke 04, im Zeichen der aktuellen Debatte im Kampf gegen den Rassismus attackiert.

"Während wir über Rassismus diskutieren, darf Clemens Tönnies weiter Schalke-Chef sein. Ein Unding", schrieb Effenberg in seiner Kolumne für t-online.de: "So jemand hat in der Bundesliga nichts zu suchen."

Tönnies hatte sich vor rund einem Jahr als Redner beim Tag des Handwerks über Steuererhöhungen im Kampf gegen den Klimawandel echauffiert. Demnach solle man von diesem Geld lieber 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren. "Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren", sagte der Schalke-Boss damals.

Tönnies' Aussagen hatten in Deutschland für einen Sturm der Entrüstung gesorgt, wonach einige prominenten Schalke-Fans ihre Mitgliedschaft gekündigt hatten.

Stefan Effenberg 13012017 Quelle: Getty Images

Schalke 04 plant wohl Umbruch - wer gehen und wer bleiben soll

Der FC Schalke 04 plant für die kommende Spielzeit offenbar einen radikalen Umbruch. Das berichtet die  WAZ .

Demnach sollen die Leihspieler Jean-Clair Todibo (FC Barcelona), Michael Gregoritsch (FC Augsburg) sowie Jonjoe Kenny allesamt zu ihren Stammvereinen zurückkehren. Gleichzeitig stehen die derzeit verliehenen Schalke-Profis Mark Uth (1. FC Köln), Nabil Bentaleb (Newcastle United) und Sebastian Rudy (TSG Hoffenheim) ebenfalls auf der Streichliste.

Zudem sollen Daniel Caligiuri und Benjamin Stambouli die Königsblauen ebenfalls verlassen. Beide hatten erste Angebote zur Verlängerung ihrer im Sommer auslaufenden Verträge zunächst abgelehnt. Eine Aufbesserung kommt dem Bericht zufolge nicht in Frage.  

Guido Burgstaller und Matija Nastasic würde der Klub wohl "keine Steine in den Weg legen", während Torhüter Markus Schubert bei der Verpflichtung eines Nachfolgers für Alexander Nübel verliehen werden soll, um Spielpraxis zu sammeln.

Bleiben sollen hingegen Omar Mascarell, Suat Serdar, Amine Harit sowie Ozan Kabak, die bei den Knappen zukünftig die Achse bilden sollen. 

Daniel Caligiuri Guido Burgstaller Schalke 04 Hertha BSC 31082019
Quelle: Getty Images

Ex-Schalke-Coach Domenico Tedesco bestätigt Angebote aus der Bundesliga

Der frühere Schalke-Trainer Domenico Tedesco hat verraten, dass er nach seinem Aus bei den Knappen auch Angebote aus der Bundesliga vorliegen hatte. Letztlich entschied sich der Deutsch-Italiener für ein Engagement beim russischen Erstligisten Spartak Moskau, bei dem er seit Oktober 2019 die Geschicke leitet.

"Großer Verein, tolle Stadt. Schon jetzt kann ich sagen: Diese Erfahrungen kann mir keiner nehmen. Erfahrungen, die mich weiterbringen", erklärte er im Gespräch mit der WAZ.

Der 34-Jährige saß zwischen 2017 und 2019 auf der Bank der Königsblauen, eher er nach der 0:7-Klatsche gegen Manchester City im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League 2019 entlassen wurde.

Domenico Tedesco
Quelle: Getty Images

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