Der FC Bayern München hat erstmals seit 2016 wieder das Double gewonnen und kann zufrieden in die Sommerpause gehen. Zuvor haben die Profis noch eine Aufgabe vor sich: Um 18 Uhr trifft der FCB in einem Freundschaftsspiel auf die SpVgg Lindau, hier findet ihr alle Informationen zur Übertragung des Testspiels.
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Abgesehen vom Saisonabschluss am Bodensee geht es von jetzt an darum, den Kader für die neue Spielzeit zu finalisieren. Aus diesem Grund werden immer neue Spieler mit dem deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht, auch zu Bayern-Wunschspieler Leroy Sane gibt es neue Details. Derweil hat sich Hoeneß kritisch zu einem Transfer eines weiteren Nationalspielers geäußert.
Außerdem hat PSG-Trainer Thomas Tuchel den Coach des FCB, Niko Kovac, gelobt und ihm den Rücken gestärkt. Tuchel selbst war schon häufig mit den Bayern in Verbindung gebracht worden.
Der FC Bayern München am Mittwoch: Die Nachrichten und Gerüchte rund um den FCB gibt es hier!
FC Bayern löst nach dem Abstieg des VfB Stuttgarts Wettschulden ein
Bayern-Präsident Uli Hoeneß löst nach dem für ihn unerwarteten Bundesliga-Abstieg des VfB Stuttgart seine Wettschulden in Höhe von 5000 Euro ein. "Natürlich halte ich Wort", sagte Hoeneß der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten. Er werde die Summe in den kommenden Tagen an die Kinderkrebs-Nachsorgeklinik in Tannheim überweisen.
Hoeneß hatte rund 700 Zuhörern bei einem Auftritt Anfang Dezember in der Stuttgarter Liederhalle zugerufen: "Ich sage Ihnen jetzt mal, wie man motiviert: Wenn der VfB absteigen sollte, spende ich 5000 Euro für einen guten Zweck." Damals, so Hoeneß (67), habe er "wirklich nicht" vom dritten Bundesliga-Abstieg des VfB ausgehen können.
Stuttgart hatte zu dem Zeitpunkt die Abstiegsplätze nach einem Sieg gegen den FC Augsburg (1:0) gerade erst verlassen. "Dieser Abstieg ist bitter. Es tut mir leid für den ganzen Verein", sagte Hoeneß und bat um die nötigen Kontodaten. Die Klinik in Tannheim wird vom VfB seit vielen Jahren finanziell unterstützt.
Getty ImagesTrotz Juventus-Bekenntnis: FC Bayern will Mega-Angebot für Paulo Dybala vorlegen
Obwohl Superstar Paulo Dybala bei Juventus Turin bleiben soll, bereitet der deutsche Rekordmeister FC Bayern München angeblich ein Angebot in Höhe von 80 Millionen Euro vor. Dies berichtet der Corriere dello Sport.
Bislang habe die Alte Dame aber noch keine offiziellen Angebote für den argentinischen Offensivmann erhalten, wobei die Chancen auf eine Verpflichtung für einen Betrag von unter 100 Millionen Euro wohl äußerst gering sein sollen.
Dybala selbst bekräftigte derweil erst vor wenigen Tagen, dass er gerne in Turin bleiben würde. "Ich will bei Juventus bleiben und auch nächstes Jahr hier spielen", erklärte er gegenüber Sky Sport.
Auch Juventus-Sportdirektor Fabio Paratici will seinen Schützling nicht abgeben. "Dybala ist ein Juventus-Spieler, ein sehr wichtiger Spieler für uns", hatte er am Dienstag erklärt. "Wir vertrauen ihm. Die Investition, die wir vor vier Jahren für ihn getätigt haben, und die Vertragsverlängerung sind der Beweis dafür."
Der Vertrag von Dybala in Norditalien läuft noch bis 2022. Dass der FCB am Ende den Zuschlag erhält, dürfte relativ unwahrscheinlich sein.
Getty ImagesStefan Effenberg über den FCB: "Bayern wird in der Champions League ein Fernglas brauchen"
Bayern München wird laut Stefan Effenberg auch in der kommenden Saison keine Chance auf den Titel in der Königsklasse haben. "Uli Hoeneß hat immer gern vom Fernglas gesprochen, mit dem die Konkurrenz den FC Bayern in der Liga verfolgen solle. In der Champions League wird der FC Bayern das Fernglas rausholen müssen, um die Konkurrenz zu verfolgen – da geht die Tendenz zumindest hin", schrieb Effenberg in seiner Kolumne beim Nachrichtenportal t-online.de.
Der deutsche Rekordmeister sollte "auf keinen Fall das Triple als Ziel ausgeben, denn der Champions-League-Titel wird noch viel weiter weg sein als in der abgelaufenen Saison", meinte der frühere Profi, der 2001 als Bayern-Kapitän den Champions-League-Titel geholt hatte. Er fordert weitere Wechsel, die der FC Bayern in dieser Transferphase vollziehen sollte: "Die Bayern müssten eigentlich noch richtig was machen auf dem Transfermarkt - sonst hat die Realität mit den Ansprüchen bald nicht mehr viel zu tun."
GettyFCB-Präsident Uli Hoeneß über Leroy-Sane-Transfer: "Finanziell sehr schwierig"
Laut Bayern-Boss Uli Hoeneß hat es der FCB im Transferpoker um Leroy Sane nicht einfach. Problem: Die Kosten für einen Transfer sowie die für das Gehalt des Flügelspielers sind wohl zu hoch.
"Ich habe noch keine genauen Zahlen, aber ich denke, dass der finanzielle Rahmen sehr schwierig wird", sagte Hoeneß der SportBild. Schließlich will nicht nur die Ablöse des jungen Nationalspielers bezahlt werden: "Das ganze Paket ist schwierig", wie Hoeneß anmerkte.
Hoeneß selbst hatte dem FC Bayern kürzlich ein Transferlimit von rund 80 Millionen Euro auferlegt. Das würde Sane wohl sprengen. Laut SportBild müsste zudem mit einem Jahresgehalt in Höhe von mehr als zehn Millionen Euro gerechnet werden.
Angeblich befassen die Bayern sich nicht zum ersten Mal mit einem Wechsel des Nationalspielers: Schon 2016, als Sane noch beim FC Schalke 04 spielte, stand ein Wechsel zum deutschen Rekordmeister im Raum. Nun hat der FCB allerdings weniger Konkurrenz als damals, da wohl kein Verein außerhalb Englands den Spieler verpflichten möchte.
Getty/GoalToni-Kroos-Transfer vom FC Bayern zu Real Madrid war "vielleicht falsch"
Bleiben wir bei Uli Hoeneß: Der Bayern-Boss hat rückblickend bereut, Mittelfeldstar Toni Kroos im Sommer 2014 an Real Madrid verkauft zu haben. "Ein Verein muss manchmal harte Entscheidungen treffen - und das war eine harte, vielleicht die falsche", so der Präsident im Dokumentarfilm 'Kroos'.
Die Bayern hatten Kroos damals für aus heutiger Sicht günstige 25 Millionen Euro abgegeben, nachdem eine vorzeitige Verlängerung seines bis 2015 laufenden Vertrages gescheitert war. "Mir wurde ganz oft gesagt, wie toll ich bin und wie richtig ich alles mache - ich hab' aber nicht gespielt", sagt Kroos (29) in dem Film über seine Zeit bei den Bayern.
In dem Streifen des mehrfach ausgezeichneten Regisseurs Manfred Oldenburg wird der Weg, den Kroos von seinem Geburtsort Greifswald bis zum spanischen Rekordmeister zurückgelegt hat, nachgezeichnet. Zahlreiche aktuelle und ehemalige Weggefährten, darunter Kroos' Familie, kommen zu Wort.
GettyPSG-Trainer Thomas Tuchel lobt FCB-Coach Niko Kovac
Der frühere Bundesliga-Trainer Thomas Tuchel hat Niko Kovac ein großes Kompliment ausgesprochen. Den Umbruch beim FC Bayern München zu moderieren und zur gleichen Zeit den Ansprüchen des deutschen Rekordmeisters zu genügen, sei eine "Riesen-Aufgabe", sagte Tuchel über den Coach des FCB bei Eurosport.
"Es werden Titel geliefert und selbst dann fällt es ihnen (der Vereinsführung, d. Red.) irgendwie schwer, sich zu bekennen. Damit haben sie es ihm nicht einfacher gemacht - und er hat trotzdem abgeliefert", behauptete Tuchel weiter.
Kovac hatte die Bayern in seiner ersten Saison als Münchner Cheftrainer zur Meisterschaft und zum DFB-Pokalsieg geführt. Dass sich dennoch die Diskussion über die Zukunft des Kroatenbeim FCB hartnäckig gehalten hatten, sei "schon extrem" und "Wahnsinn", sagte Tuchel, der derzeit den französischen Meister Paris Saint-Germain betreut.
Getty ImagesFC Bayern: Miroslav Klose soll zur U19 aufrücken
DFB-Rekordtorschütze Miroslav Klose soll im Nachwuchsbereich beim deutschen Rekordmeister Bayern München aufrücken. "Miro Klose wurde angeboten, dass er unsere sehr wichtige U19 übernimmt. Auf die Antwort warten wir noch", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic der tz/Münchner Merkur . Derzeit betreut Klose die U17 der Bayern, mit der er in seinem ersten Trainerjahr auf Anhieb süddeutscher Meister wurde.
ImagoGeplatzte Vertragsverlängerung: FC Bayern, BVB und RB Leipzig wollen City-Talent Noah Ohio
Sturmtalent Noah Ohio von Manchester City hat eine Vertragsverlängerung beim englischen Meister abgelehnt. Sky Sports News berichtet, dass mehrere Top-Klubs an dem 16-Jährigen interessiert sind, auch drei deutsche Vereine gehören dazu.
gettyimagesBayern-Präsident Hoeneß legt bei Boateng nach: "Kommt damit nicht klar"
Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat bekräftigt, dass es für Innenverteidiger Jerome Boateng besser wäre, den deutschen Double-Sieger vorzeitig in diesem Sommer zu verlassen. Am Rande des "Retterspiels" der Münchner am Montagabend beim 1. FC Kaiserslautern sagte Hoeneß zu Sport1 : "Wir bekommen im nächsten Jahr Hernandez und Pavard dazu. Zudem haben wir Hummels und Süle. Jerome hat in den letzten Wochen gezeigt, dass er kein Mann für die Bank ist. Damit kommt er nicht klar."
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