Borussia Dortmund und der FC Chelsea haben kurz nach dem Öffnen des Transferfensters für einen Paukenschlag gesorgt: Christian Pulisic wechselt für 64 Millionen Euro an die Stamford Bridge und wird zunächst wieder für ein halbes Jahr an die Borussia verliehen.
Chelseas Trainer Maurizio Sarri wusste nichts vom teuersten Neuzugang der Blues-Geschichte, wie er am Mittwochabend zugab.
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Abschiedsgerüchte gab es beim BVB auch um Maximilian Philipp. Einen Wechsel zum VfB Stuttgart wird es aber wohl nicht geben, da die Dortmunder den Stürmer nicht verleihen möchten.
Hier findet Ihr alle aktuellen News zu Borussia Dortmund vom Donnerstag im Überblick!
Teuerste Wintertransfers: Christian Pulisic vom BVB auf Platz fünf
Chelsea verpflichtete Christian Pulisic für eine stolze Summe von 64 Millionen Euro. Damit gehört er zu den teuersten Transfer aller Zeiten im Winter.
Das ganze Ranking gibt es hier.
Herbstmeister BVB startet mit Leistungsdiagnostik
Herbstmeister Borussia Dortmund ist mit der obligatorischen Leistungsdiagnostik in die Vorbereitung auf die Rückrunde in der Fußball-Bundesliga gestartet. Am Freitag fliegt die Mannschaft von Trainer Lucien Favre ins Trainingslager nach Marbella (bis 12. Januar).
In Spanien absolviert der BVB zwei Testspiele. Am 7. Januar geht es gegen Liga-Konkurrent Fortuna Düsseldorf, der dem Spitzenreiter die einzige Niederlage der Hinrunde zufügte. Am 11. Januar spielt der BVB gegen Feyenoord Rotterdam. Der Rückrundenstart erfolgt am 19. Januar bei RB Leipzig. Dortmund geht mit sechs Punkten Vorsprung auf Rekordmeister Bayern München in die zweite Halbserie und peilt den neunten Meistertitel der Vereinsgeschichte an.
Gehälter der Sportchefs: Michael Zorc unter den Top-Verdienern
Die Sport Bild hat die Gehälter der Bundesliga-Sportdirektoren enthüllt - mit teilweise überraschenden Erkenntnissen. So soll Bayern-Manager Hasan Salihamidzic im Ranking weit unten zu finden ist. BVB-Macher Michael Zorc liegt dagegen auf einem der vorderen Plätze.
Hier gibt es das komplette Ranking.
Getty ImagesChelsea: Maurizio Sarri wusste nicht, dass Christian Pulisic vom BVB kommt
"Ich habe nichts über den Transfer von ihm (Pulisic, Anm. d. Red.) gewusst", sagte Sarri am Mittwochabend nach dem 0:0 der Blues gegen Southampton gegenüber der BBC und fügte an: "Sie haben mich vor einem Monat nach meiner Meinung zu ihm gefragt. Ich denke positiv über ihn und heute weiß ich, dass der Wechsel fix ist, aber ich wusste nichts davon."
Getty/GoalBVB will Maximilian Philipp nicht an den VfB Stuttgart verleihen
Bei einem Abgang müsste der 24-Jährige (Vertrag bis 2022) vielmehr fix erpflichtet werden, wofür der Klub eine Ablösesumme von mehr als 20 Millionen Euro aufrufen soll. Diese Summe ist für den abstiegsbedrohten VfB nicht machbar, schon gar nicht im Winter.

Kommentar zu Pulisics Chelsea-Wechsel: Drei Gewinner und ein Verlierer
Christian Pulisic erfüllt sich seinen Kindheitstraum von der Premier League und wechselt zum FC Chelsea. Ein sinnvoller Deal, bei dem es nur einen Verlierer gibt.
Den Kommentar zum 64-Millionen-Deal gibt es hier.
GoalPulisic mit emotionaler Botschaft an die BVB-Fans
Nachdem am Mittwoch bekannt wurde, dass Christian Pulisic zur nächsten Saison zum FC Chelsea in die Premier League wechseln wird, äußerte sich der 20-Jährige auf Instagram zu dem Transfer und verabschiedete sich mit emotionalen Worten von Borussia Dortmund.
Getty ImagesOffiziell: Christian Pulisic wechselt vom BVB zu Chelsea
Christian Pulisic wird Borussia Dortmund im kommenden Sommer in Richtung FC Chelsea verlassen. Wie der BVB am Mittwochmorgen bekanntgab, wechselt der 20-jährige Offensivspieler mit sofortiger Wirkung zu den Blues, wird bis Saisonende aber an Dortmund zurückverliehen.
Die Ablöse für Pulisic beträgt 64 Millionen Euro, der BVB muss für die kommende Rückserie keine Leihgebühr nach London überweisen. "Es ist ein Privileg, bei so einem legendären Klub unterzeichnet zu haben. Ich freue mich auf die harte Arbeit, um diese Mannschaft mit Weltklasse-Spielern zu unterstützen", sagt Pulisic auf der Chelsea-Website.
Getty/GoalKagawa nach Spanien? "Wird schwierig"
Shinji Kagawa würde Borussia Dortmund auf der Suche nach mehr Spielzeit gerne verlassen. Am liebsten würde der Japaner dabei nach Spanien wechseln, mit seinem Wunschziel wird es jedoch "schwierig", wie er Soccer King sagte: "Soweit die Klubs in Spanien mich nicht haben wollen, kann ich auch nicht dorthin gehen."
Der Grund: Das Gehalt des Mittelfeldspielers könnten nur die Topklubs bezahlen, die ihn allerdings nicht haben wollen. Die Suche nach einem neuen Klub geht für den 29-Jährigen, der "im Jahr 2019 einfach Fußball spielen" möchte, also weiter.


