Gut möglich, dass der FC Bayern München überhaupt niemanden als klassischen Lewandowski-Nachfolger verpflichtet - was nicht nur finanzielle Vorteile, sondern auch taktische hätte. Denn während mit Lewandowski das Spiel komplett auf den Polen zugschnitten war, hätte Nagelsmann die Möglichkeit, künftig nach dem Vorbild des FC Liverpool unter Jürgen Klopp in der Offensive flexibler spielen zu lassen.
Mit Sadio Mane, Leroy Sane, Kingsley Coman, Thomas Müller und Serge Gnabry sind die Bayern auch ohne Lewandowski exzellent besetzt, wobei Nagelsmann auf ein 3-5-2-System bauen könnte, mit Mane und Gnabry, der seinen Vertrag verlängert hat, als Doppelspitze.
Dass beide diese Position spielen können, haben sie in der Vergangenheit in Liverpool (Mane) und unter Nagelsmann selbst in Hoffenheim (Gnabry) nachgewiesen. Tel, die wahrscheinlichste Verpflichtung der oben genannten Kandidaten, könnte die Offensivreihe dann mit Jamal Musiala zusätzlich noch verstärken.
Eric Maxim Choupo-Moting stünde zudem weiter als Back-Up bereit, ebenso wie Joshua Zirkzee. Ein Verbleib des niederländischen Youngsters bei den Bayern ist aber eher unwahrscheinlich, zuletzt zeigte Ajax Interesse.