Adrien Rabiot war in der vergangenen Saison einer der besten Spieler von Olympique Marseille. Der französische Nationalspieler kam 2024 ablösefrei, nachdem sein Vertrag bei Juventus Turin ausgelaufen war.
Trainer Roberto De Zerbi, Präsident Pablo Longoria und Sportdirektor Mehdi Benatia zeigten sich jeweils mehr als zufrieden mit den Leistungen Rabiots. In die neue Saison 2025/26 startete OM mit großen Erwartungen - und verlor am 1. Spieltag direkt unglücklich trotz Überzahl bei Stade Rennes (0:1), durch ein Gegentor kurz vor Schluss.
Danach soll Rabiot sich mit seinem mittlerweile ehemaligem Teamkollegen Jonathan Rowe in der Kabine geprügelt haben. Alle Augenzeugen berichteten danach, so etwas noch nie erlebt zu haben - und so wurde Rabiot offiziell auf die Transferliste gesetzt. Einige französische Medien spekulierten darüber, dass Marseille den Streit nur als Vorwand genutzt habe, um den Franzosen für eine Ablöse zu verkaufen. Sein Vertrag endet 2026, über eine Verlängerung gab es wohl Gespräche, jedoch noch keine Einigung. Rabiots Mutter und Beraterin Veronique und sein Anwalt klagten öffentlich über die Vorgehensweise der Führungsetage.
Zuletzt machte De Zerbi dann jedoch eine Rolle rückwärts, er würde es begrüßen, wenn Rabiot trotz all dem Trubel bleibe - auch Führungsspieler Pierre Emile Hojbjerg äußerte sich in diese Richtung.
Interesse an Rabiot gibt es vor allem aus der Serie A - doch unter Umständen könnte er sogar noch in Marseille bleiben und an der Champions League teilnehmen, wegen welcher er extra in die Provence gewechselt war.