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Schalke 04: Gosens erklärt geplatzten Transfer, Uth über Umgang mit Medien - Alle News und Gerüchte zu S04

10:59 MESZ 12.09.19
Robin Gosens Atalanta Fiorentina Serie A
Robin Gosens hatte im Sommer Interesse, zum FC Schalke zu wechseln. Nun erklärte er die Gründe für ein Scheitern. Alle S04-News am Donnerstag.

Nach der Länderspielpause richtet sich beim FC Schalke der Blick auf den 4. Spieltag in der Bundesliga beim Aufsteiger Paderborn. 

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Mit Juan Miranda holten die Königsblauen im Sommer einen Linksverteidiger aus Barcelona, nachdem ein Transfer von Robin Gosens scheiterte. Dieser sprach nun offen darüber.

Für Torhüter Alexander Nübel ist das kommende ein besonderes Spiel, schließlich stand er vor seinem Wechsel nach Gelsenkirchen beim SCP unter Vertrag. Wie es mit ihm langfristig weitergeht, hat der talentierte Schlussmann noch nicht entschieden.

Schalke 04 am Donnerstag: Hier gibt's alle News rund um S04!

Die Schalke-News der vergangenen Tage:


Robin Gosens erklärt geplatzten Schalke-Wechsel


Linksverteidiger Robin Gosens von Atalanta Bergamo hat offen über einen geplatzten Wechsel in der vergangenen Transferperiode zum FC Schalke 04 gesprochen und die Gründe, warum er nun nicht in der Bundesliga aufläuft, erläutert.

"Mit Schalke wurde es konkreter, weil es eine spezielle Situation war: Schalke ist mein Herzensklub und liegt nahe der Heimat - das wäre nicht nur sportlich, sondern auch familiär sinnvoll gewesen", sagte er dem kicker. Obwohl er immer den Wunsch hatte, in der Bundesliga zu spielen, so Gosens, "sind die Vereine letztlich nicht auf einen Nenner gekommen".


Schalkes Uth über Arbeit mit den Medien: "Angst schwingt mit"


Angreifer Mark Uth vom Bundesligisten Schalke 04 gesteht ein, in der Arbeit mit den Medien Furcht davor zu haben, etwas Falsches zu sagen. "Diese Angst schwingt mit. Du machst dir schon Gedanken, was du sagen kannst und was eher nicht, du haust dann aus Vorsicht manchmal vielleicht eher ein paar Floskeln raus", sagte der 28-Jährige im Interview mit Goal und SPOX.

Der gebürtige Kölner sieht den Umgang der Medien mit den Fußballprofis im Einzelfall schon einmal als problematisch an: "Ich fand beispielsweise den Umgang mit Mario Götze schwierig, weil jeder auf ihn eingedroschen hat", äußerte der Ex-Hoffenheimer, "ich persönlich habe ja nur vier Tage etwas abbekommen und das hat schon an mir gekratzt, als - überspitzt gesagt - geschrieben wurde: 'Uth, das Charakterschwein, kommt nicht zum Training.' Das ist echt nicht ohne. Man darf nicht vergessen, dass wir auch nur Menschen sind und auch Gefühle haben." Aufgrund einer Adduktorenverletzung endete vor fünf Monaten eine schwierige erste Saison für Uth auf Schalke, nun steht er vor seinem Comeback.

Dass er teilweise in der Öffentlichkeit als Fehleinkauf abgestempelt wurde, ist ihm laut eigener Aussage nicht bewusst: "Ich habe nie etwas Negatives über meinen Transfer gehört oder gelesen. Mir ist bewusst, dass ich keine gute Saison gespielt habe, aber das hat niemand von uns. Ich denke, man kann bei mir nicht von einem Transferflop sprechen. Ich bin noch lange nicht fertig auf Schalke." 

Schalkes Ex-Sportvorstand Christian Heidel hatte in der vergangenen Saison seinen Rücktritt erklärt, nachdem vor allem seine Transferpolitik bei den Königsblauen heftig kritisiert worden war.


Alexander Nübel: "Ich lasse Schalke nicht zappeln"


Schalkes umworbener Torhüter Alexander Nübel hat erklärt, dass weiterhin keine Entscheidung über seine Zukunft gefallen sei. Der Vertrag des 22-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus. Während S04 unbedingt mit seinem Kapitän verlängern möchte, haben auch andere namhafte Klubs ihre Fühler nach Nübel ausgestreckt.

"Es ist noch keine Entscheidung gefallen", stellte der Keeper gemäß transfermarkt.de klar. Er warb in diesem Zusammenhang für Verständnis: "Das ist keine einfache Entscheidung. Ich bin dankbar, dass der Verein mir die Zeit lässt und mir kein Limit gesetzt hat. Diese Zeit nehme ich mir."

Nübel betonte außerdem: "Ich lasse den Verein nicht zappeln."


Kevin-Prince Boateng kritisiert milde Konsequenzen für Clemens Tönnies


Kevin-Prince Boateng hätte sich eine andere Strafe für Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies nach dessen rassistischen Aussagen gewünscht. Die Ethikkommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte auf ein Verfahren gegen Tönnies verzichtet, Tönnies selbst legte als Konsequenz fest, dass er sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender bis Mitte November ruhen lässt.

"Einem Mann in seiner Position darf so etwas nicht passieren. Wenn gesagt wird, das sei ein Ausrutscher gewesen - ich weiß nicht, wie solche Sachen rausrutschen sollen. Seine drei Monate Pause, wem bringen die etwas? Niemandem! Da hätte man ein anderes Zeichen setzen müssen", sagte der frühere Schalke-Profi Boateng der Sport Bild.

Tönnies hatte am 1. August in einer Rede zum Unternehmertum die Finanzierung von Kraftwerken in Afrika empfohlen und dabei gesagt: "Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren."

Boateng, der sich mehrmals öffentlich gegen Rassismus eingesetzt hat und 2013 vor der UNO in einer Rede mehr Engagement gegen Rassismus eingefordert hatte, hätte sich ein anderes Durchgreifen gewünscht. "Die Möglichkeit war da, allen zu zeigen, dass so etwas nicht akzeptiert wird. Nicht in Deutschland. Nicht in der Bundesliga. Nicht in unserem Verein", sagte der 32-Jährige, der seit diesem Sommer für den italienischen Erstligisten AC Florenz spielt.


Schalke 04: Werder Bremen startet offenbar erneuten Anlauf bei Nabil Bentaleb


In diesem Sommer war ein Wechsel von Nabil Bentaleb von Schalke 04 zu Werder Bremen geplatzt. Laut Angaben der Deichstube wollen die Norddeutschen im Winter aber einen erneuten Versuch unternehmen, den Mittelfeldspieler zu verpflichten.

Als Ersatz für Bentalebs Kaderplanstelle haben die Schalker angeblich Abdulkadir Parmak von Trabzonspor im Visier.


Schalke 04: Ex-Coach Domenico Tedesco wohl vor Rückkehr auf die Trainerbank - Anfragen aus dem Ausland?


Der frühere Schalke-Trainer Domenico Tedesco will offenbar in Kürze wieder einen neuen Job an der Seitenlinie annehmen. Laut WAZ hat der 33-Jährige, der fünf Sprachen spricht, bereits einige Anfragen aus dem Ausland vorliegen.

Tedesco war im März nach gut eineinhalb Jahren auf Schalke entlassen worden. Zuvor hatte er den Zweitligisten Erzgebirge Aue sowie Nachwuchsteams der TSG Hoffenheim und des VfB Stuttgart trainiert.