Borussia Dortmund hat Angreifer Christian Pulisic offenbar grünes Licht für einen Transfer zum FC Chelsea im kommenden Sommer gegeben - falls die Blues 50 Millionen Euro Ablöse für den US-Nationalspieler hinblättern. Pulisic selbst soll sich mit Chelsea bereits auf einen Wechsel geeinigt haben.
Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp führt die Premier League mit seinen Reds an, will deren Situation aber nicht mit jener der Borussia vergleichen. Grund: Die Konkurrenzsituation in der Bundesliga. Er freut sich darüber, dass Mario Götze bei den Schwarz-Gelben zuletzt immer besser in Fahrt kam.
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Der ehemalige Nationalspieler Stefan Effenberg hat sich derweil für einen Wechsel von Leipzigs Timo Werner zum BVB ausgesprochen - dies allerdings erst im kommenden Sommer.
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BVB: Klopp von Mario Götzes Entwicklung begeistert
Nachdem der 26-Jährige zu Beginn nur bedingt zur taktischen Ausrichtung unter dem neuen Trainer Lucien Favre gepasst hatte, hat sich Götze seitdem zum Leistungsträger aufgeschwungen: "Ja, es stimmt, dass ich nie gezweifelt habe. Es war ein Kampf. Er musste schon gegen ein paar Widerstände ankämpfen. Als er jetzt zu Hause vor ein paar Wochen getroffen hat, ist das Stadion fast explodiert. Das hat mich besonders gefreut", zeigte sich der 51-Jährige in einem Interview mit der Bild daher erfreut über die positive Entwicklung seines ehemaligen Schützlings.

Chelsea lockt: Pulisic darf den BVB für 50 Millionen Euro verlassen
Pulisic hatte sich zuletzt geweigert, vorzeitig beim BVB zu verlängern. Daher soll der Offensivspieler, so heißt es, von den Dortmunder Verantwortlichen die Zusage erhalten haben, trotz seines bis 2020 laufenden Vertrages für 50 Millionen Euro Ablöse nach London zu wechseln.
Getty ImagesJürgen Klopp: BVB und Liverpool nicht vergleichbar
Mit 51 Punkten aus 19 Spielen dominiert Liverpool unter Klopp aktuell die Premier League, mit sechs Punkten Vorsprung auf Tottenham ist man noch ungeschlagener Tabellenführer. Auch Borussia Dortmund überwintert mit sechs Punkten Vorsprung auf den FC Bayern an der Tabellenspitze der Bundesliga, Borussia Mönchengladbach lauert mit neun Zählern Rückstand dahinter.
Für den 51-Jährigen bietet sich in Deutschland jedoch eine andere Situation als in England: "Sich mit City, Tottenham oder Arsenal auseinanderzusetzen oder nur - in Anführungszeichen - die Bayern im Nacken zu haben, ist schon ein Unterschied", sagte Klopp in einem Interview mit der Bild.

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Neben der Borussia und Barca sollen auch Real Madrid, Juventus Turin, Neapel, Manchester United und Liverpool ein Auge auf den Teenager, der im Sommer ablösefrei ist, geworfen haben.
GettyEffenberg: Werner passt besser zum BVB als zu Bayern München
Der ehemalige Bayern-Kapitän Stefan Effenberg hat sich in die Diskussion um die Zukunft von Nationalstürmer Timo Werner eingeschaltet und dem Leipziger in seiner Kolumne bei t-online.de einen Transfer zu Borussia Dortmund nahegelegt.
Effenberg schrieb über Werner, der in der vergangenen Woche mit dem FCB geflirtet hatte: "Ich bin mir relativ sicher, dass Timo Werner Leipzig im Sommer verlässt. Er passt zu vielen Vereinen – nicht nur zum FC Bayern. Vielleicht würde er sogar noch besser zu Borussia Dortmund passen, als zu Bayern. Eine Sturmreihe mit Marco Reus, Timo Werner und Jadon Sancho? Das hätte etwas – wenn dann noch Alcacer oder Götze von der Bank kommen. Bei Bayern dagegen hätte er erstmal Lewandowski vor der Nase.“
Getty ImagesSebastian Rode kehrt vom BVB zu Eintracht Frankfurt zurück
Bereits zwischen 2010 und 2014 lief Rode für die Eintracht auf. "Wir sind überzeugt, die Qualität des Kaders mit Sebastian, einem absoluten Teamplayer, weiter anzuheben. Er hat in den vergangenen vier Jahren beim FC Bayern und in Dortmund viel an Erfahrung gewonnen, die uns nun zugute kommen wird", sagte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic: "Charakterlich passt Sebastian ganz hervorragend in unser Team. Wir haben ihn in den letzten Wochen und Monaten genau unter die Lupe genommen und haben feststellen können, dass er seine Verletzung komplett überwunden hat."
Getty ImagesBVB hinter Top-Talent Lucas Da Cunha von Stade Rennes her
Demnach soll der BVB dem erst 17 Jahre alten Flügelspieler, für den Schwarz-Gelb dem Vernehmen nach rund fünf Millionen Euro bezahlen müsste, einen Fünfjahresvertrag angeboten haben. Ein Wintertransfer steht dabei wohl nicht zur Debatte, für den Sommer ist das Talent aber ein großes Thema in Dortmund.
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