Liverpool-Trainer Jürgen Klopp über die Bundesliga: "Ein Unterschied, nur die Bayern im Nacken zu haben"

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Liverpool-Trainer Klopp sieht die Premier League in der Spitze als besser aufgestellt als die Bundesliga. Den FC Bayern werde man nicht unterschätzen.

Trotz des aktuellen Erfolges beider Vereine bezeichnet Liverpools Trainer Jürgen Klopp einen direkten Vergleich zwischen seinem Ex-Klub Borussia Dortmund und den Reds als unangemessen. Er sieht die Premier League insgesamt besser aufgestellt als die Bundesliga, wird den FC Bayern München in der Champions League aber nicht unterschätzen.

Mit 51 Punkten aus 19 Spielen dominiert Liverpool unter Klopp aktuell die Premier League, mit sechs Punkten Vorsprung auf Tottenham ist man noch ungeschlagener Tabellenführer. Auch Borussia Dortmund überwintert mit sechs Punkten Vorsprung auf den FC Bayern an der Tabellenspitze der Bundesliga.

Klopp über Borussia Dortmund und die Bundesliga: "Ein Unterschied, nur die Bayern im Nacken zu haben"

Für den 51-Jährigen bietet sich in Deutschland jedoch eine andere Situation als in England: "Sich mit City, Tottenham oder Arsenal auseinanderzusetzen oder nur - in Anführungszeichen - die Bayern im Nacken zu haben, ist schon ein Unterschied", sagte Klopp in einem Interview mit der Bild.

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Der Erfolg in der Premier League werde Liverpool aber nicht zu Kopf steigen. Klopp betonte, die im Herbst strauchelnden Bayern im Achtelfinale der Champions League im Februar nicht zu unterschätzen: "Das werden schwere Spiele - aber für beide", äußerte sich der Trainer zu den anstehenden Aufgaben in der Königsklasse.

Klopp über Bayern in der Champions League: "Was bisher passiert ist, ist unwichtig"

Dass der deutsche Rekordmeister zuletzt mit einem Durchhänger zu kämpfen hatte, spielt für ihn keine Rolle: "Was bisher passiert ist, ist für mich unwichtig", fügte Klopp hinzu und machte deutlich: "Wir werden uns natürlich auf das beste Bayern vorbereiten müssen".

Zudem habe man zuletzt eine Leistungssteigerung beim FC Bayern zur Kenntnis nehmen können: "Was wir in den zwei, drei Wochen vor der Winterpause gesehen haben, war wieder ganz stark", möchte Klopp die zwischenzeitliche Schwächephase daher nicht überbewerten.

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