Erfolg weckt Begehrlichkeiten - auch beim VfB Stuttgart: Einige junge Stars des Bundesligaaufsteigers stehen im Zentrum von Wechselspekulationen und Verkäufe sind bei den Schwaben im Januar durchaus möglich.
Sven Mislintat jedenfalls schließt Abgänge nicht aus. Einer, um den es ein konkretes Gerücht gibt, ist dabei Tanguy Coulibaly.
Außerdem: Ex-Klubchef Wolfgang Dietrich spricht über den andauernden Machtkampf zwischen Claus Vogt und Thomas Hitzlsperger.
Alle News zum VfB Stuttgart heute am Dienstag gibt es hier in diesem Artikel.
VfB Stuttgart: Wird Tanguy Coulibaly beim BVB der Sancho-Nachfolger?
Bundesligarivale Borussia Dortmund hat offenbar ein Auge auf Angreifer Tanguy Coulibaly vom VfB Stuttgart geworfen. Das berichtet France Football.
Demnach gelte der Offensivmann als potenzieller Ersatz für Jadon Sancho, der immer wieder mit einem Abgang nach England in Verbindung gebracht wird.
Getty Images Bild: Getty Images Coulibaly steht seit 2019 bei den Schwaben unter Vertrag und derzeit sinnbildlich für den Erfolg des jungen Teams. Beim 5:1 gegen den BVB in dieser Saison steuerte der 19-Jährige einen Treffer bei.
Coulibalys Vertrag in Stuttgart läuft noch bis 2023.
VfB Stuttgart: Sven Mislintat schließt Abgänge im Januar nicht aus
Der VfB Stuttgart gehört zu den positiven Überraschungen der laufenden Bundesligasaison. Kein Wunder also, dass viele Spieler des Aufsteigers aktuell mit Transfers zu namhaften Klubs in Verbindung gebracht werden. "Wir sind schon extrem attraktiv gerade", bestätigte Stuttgarts Sportchef Sven Mislintat gemäß kicker am Montag.
Zu den Shootingstars, die als Neuzugänge bei Spitzenvereinen gehandelt werden, gehören Nicolas Gonzalez, Tanguy Coulibaly, Silas Wamangituka und Orel Mangala. Verkäufe noch in der laufenden Transferperiode will Mislintat nicht ausschließen. Er betonte jedoch , dass "fast alle dieser Jungs sehr langfristige Verträge" hätten.
Aber, so der Ex-Chefscout des FC Arsenal, zum Beispiel die Premier League spiele "immer verrückt, wenn Mannschaften ein bisschen hinter ihren Erwartungen stehen. Da gibt es immer Klubs, die mit viel Geld auf den Markt kommen können."
Mislintat betonte daher, er könne könne er "nicht sagen, was jetzt im Winter passiert".
VfB Stuttgart: Ex-Präsident Wolfgang Dietrich kritisiert Thomas Hitzlsperger
Ex-VfB-Präsident Wolfgang Dietrich hat in einem Interview deutliche Kritik an Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger und dessen Kandidatur für das Amt des Klubchefs bei den Schwaben geäußert.
"Dass er beide Ämter vereinen möchte, verstehe ich nicht. Und das ist nach meiner Überzeugung auch nicht machbar. Für mich ist das ein No-Go", sagte Dietrich der Bild. "Der Plan widerspricht den an die Mitglieder im Zuge der Ausgliederung gegebenen Versprechungen."
imago images / Sportfoto RudelBild: imago images / Sportfoto Rudel
Hitzlsperger hatte vor wenigen Wochen mit einem offenen Brief einen Machtkampf mit dem amtierenden Präsidenten Claus Vogt angezettelt. Dietrich, der dieses Amt bis 2019 bekleidet hatte, sagte dazu: "Hitz ist offensichtlich schlicht und einfach der Kragen geplatzt. Aber ich weiß nicht, ob es einem Vorstandsvorsitzenden zusteht, dass er die Arbeit des Präsidenten und des Aufsichtsratsvorsitzenden bewertet."
VIDEO-Highlights: VfB Stuttgart fertigt den FC Augsburg ab
VfB Stuttgart: Die kommenden Spieltermine
| Datum | Gegner | Wettbewerb |
| 16. Januar | Borussia Mönchengladbach (H) | Bundesliga, 16. Spieltag |
| 20. Januar | Arminia Bielefeld (A) | Bundesliga, 17. Spieltag |
| 23. Januar | SC Freiburg (A) | Bundesliga, 18. Spieltag |
