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Schalke 04: Benito Raman fehlt in Paderborn, David Wagner freute sich besonders auf Breel Embolo - Alle News und Gerüchte zu S04

16:41 MESZ 13.09.19
Benito Raman FC Schalke 04
David Wagner muss in Paderborn auf Benito Raman verzichten, Mark Uths Leidenszeit hat hingegen ein Ende. Alle S04-News am Freitag.

Nach der Länderspielpause richtet sich beim FC Schalke der Blick auf den 4. Spieltag in der Bundesliga beim Aufsteiger Paderborn. 

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Beim SCP soll Mark Uth sein Comeback feiern, aber vermutlich wird der Angreifer das Spiel auf der Bank beginnen. Nicht dabei ist hingegen Benito Raman. Der Belgier plagt sich mit Sprunggelenksproblemen herum.

David Wagner verrät derweil interessante Details zum Abgang von Breel Embolo zu Borussia Mönchengladbach im Sommer.

Schalke 04 am Freitag: Hier gibt's alle News rund um S04!

Die Schalke-News der vergangenen Tage:


Schalke 04: Paderborn-Coach Baumgart vertraut auf Wolfsburg-Startelf


Das nennt man Vertrauensvorschuss: Trainer Steffen Baumgart vom Bundesligisten SC Paderborn hat mehr als 52 Stunden vor dem Heimspiel gegen Schalke 04 bereits seine Startelf benannt. "Gegenüber der letzten Begegnung in Wolfsburg planen wir keine Änderungen", sagte Baumgart am Freitagmittag bei der Pressekonferenz.

Mit Ausnahme des weiterhin verletzten Sebastian Schonlau stehen dem 47-Jährigen alle Spieler zur Verfügung, auch der lange an der Schulter verletzte Aufstiegstorwart Leopold Zingerle (25) ist wieder einsatzbereit.

Baumgart lobte explizit den Wandel beim Gegner unter dem neuen Trainer David Wagner: "Der Verein hat zu seinen Tugenden zurückgefunden. Wir müssen das Umschaltspiel unterbinden und Räume finden, um unser Spiel durchdrücken zu können."

Die Königsblauen blieben in zwei der bisherigen drei Ligaspiele ohne Gegentor und haben vor dem vierten Spieltag vier Punkte auf dem Konto. Aufsteiger Paderborn ergatterte vor der Länderspielpause bei Europa-League-Starter VfL Wolfsburg seinen ersten Zähler der Saison, präsentierte sich aber in allen bisherigen Begegnungen in guter Verfassung.


Schalke 04 ohne Benito Raman in Paderborn


Bundesligist Schalke 04 muss im Auswärtsspiel am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) beim Aufsteiger SC Paderborn auf seinen Neuzugang Benito Raman verzichten. Der Belgier fällt laut Trainer David Wagner wegen Sprunggelenksproblemen aus.

Die Beschwerden habe der Ex-Düsseldorfer seit mehreren Wochen, dennoch spielte er. Weil sich die Personalsituation bei den Königsblauen verbessert hat, soll Raman jetzt sieben bis zehn Tage mit dem Mannschaftstraining aussetzen.


Schalke 04: David Wagner freute sich besonders auf Breel Embolo


Schalke 04 suchte im Sommer auf dem Transfermarkt vergeblich nach einem neuen Stürmer. Vor dem Hintergrund einer Aussage von Neu-Trainer David Wagner ist das besonders bitter. Denn sein Wunschspieler für den Angriff stand bereits im Kader der Knappen – wurde dann aber verkauft: Breel Embolo.

Wagner erklärte in den Ruhr Nachrichten : "Als ich mir den Kader nach meiner Verpflichtung angeschaut habe, war Breel Embolo einer der Spieler, auf die ich mich am meisten gefreut habe." Zu einer Zusammenarbeit mit dem Schweizer kam es dann aber nicht. Embolo wollte nach einer von Verletzungen geprägten Zeit in Gelsenkirchen unbedingt weg und wechselte schließlich zum Bundesligarivalen Borussia Mönchengladbach.

Wagner bestätigte, dass der Ex-Basel-Angreifer nicht mehr umzustimmen gewesen sei: "Breel und seine Berater haben von Beginn an keinen Zweifel daran gelassen, dass er unbedingt weg wollte. Er wollte einen Neuanfang, das wurde klar und deutlich so kommuniziert. Also hätte es keinen Sinn gehabt, ihm den Wechsel zu verweigern."


Schalke 04: Mark Uth vor Comeback gegen den FC Paderborn


Nach fünfmonatiger Verletzungspause steht Mark Uth vor seinem Comeback. Der Stürmer, der an den Adduktoren operiert wurde, soll gegen Aufsteiger FC Paderborn an diesem Wochenende erstmals nach der langen Leidenszeit wieder im S04-Kader stehen.

Während Uth selbst gerne in der Startelf stehen möchte, ist es gemäß Bild allerdings wahrscheinlich, dass der ehemalige Hoffenheim zunächst auf der Bank Platz nimmt und gegebenenfalls als Joker in die Begegnung kommt.


Robin Gosens erklärt geplatzten Schalke-Wechsel


Linksverteidiger Robin Gosens von Atalanta Bergamo hat offen über einen geplatzten Wechsel in der vergangenen Transferperiode zum FC Schalke 04 gesprochen und die Gründe, warum er nun nicht in der Bundesliga aufläuft, erläutert.

"Mit Schalke wurde es konkreter, weil es eine spezielle Situation war: Schalke ist mein Herzensklub und liegt nahe der Heimat - das wäre nicht nur sportlich, sondern auch familiär sinnvoll gewesen", sagte er dem kicker . Obwohl er immer den Wunsch hatte, in der Bundesliga zu spielen, so Gosens, "sind die Vereine letztlich nicht auf einen Nenner gekommen".


Schalkes Uth über Arbeit mit den Medien: "Angst schwingt mit"


Angreifer Mark Uth vom Bundesligisten Schalke 04 gesteht ein, in der Arbeit mit den Medien Furcht davor zu haben, etwas Falsches zu sagen. "Diese Angst schwingt mit. Du machst dir schon Gedanken, was du sagen kannst und was eher nicht, du haust dann aus Vorsicht manchmal vielleicht eher ein paar Floskeln raus", sagte der 28-Jährige im Interview mit Goal und SPOX .

Der gebürtige Kölner sieht den Umgang der Medien mit den Fußballprofis im Einzelfall schon einmal als problematisch an: "Ich fand beispielsweise den Umgang mit Mario Götze schwierig, weil jeder auf ihn eingedroschen hat", äußerte der Ex-Hoffenheimer, "ich persönlich habe ja nur vier Tage etwas abbekommen und das hat schon an mir gekratzt, als - überspitzt gesagt - geschrieben wurde: 'Uth, das Charakterschwein, kommt nicht zum Training.' Das ist echt nicht ohne. Man darf nicht vergessen, dass wir auch nur Menschen sind und auch Gefühle haben." Aufgrund einer Adduktorenverletzung endete vor fünf Monaten eine schwierige erste Saison für Uth auf Schalke, nun steht er vor seinem Comeback.

Dass er teilweise in der Öffentlichkeit als Fehleinkauf abgestempelt wurde, ist ihm laut eigener Aussage nicht bewusst: "Ich habe nie etwas Negatives über meinen Transfer gehört oder gelesen. Mir ist bewusst, dass ich keine gute Saison gespielt habe, aber das hat niemand von uns. Ich denke, man kann bei mir nicht von einem Transferflop sprechen. Ich bin noch lange nicht fertig auf Schalke." 

Schalkes Ex-Sportvorstand Christian Heidel hatte in der vergangenen Saison seinen Rücktritt erklärt, nachdem vor allem seine Transferpolitik bei den Königsblauen heftig kritisiert worden war.


Alexander Nübel: "Ich lasse Schalke nicht zappeln"


Schalkes umworbener Torhüter Alexander Nübel hat erklärt, dass weiterhin keine Entscheidung über seine Zukunft gefallen sei. Der Vertrag des 22-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus. Während S04 unbedingt mit seinem Kapitän verlängern möchte, haben auch andere namhafte Klubs ihre Fühler nach Nübel ausgestreckt.

"Es ist noch keine Entscheidung gefallen", stellte der Keeper gemäß transfermarkt.de klar. Er warb in diesem Zusammenhang für Verständnis: "Das ist keine einfache Entscheidung. Ich bin dankbar, dass der Verein mir die Zeit lässt und mir kein Limit gesetzt hat. Diese Zeit nehme ich mir."

Nübel betonte außerdem: "Ich lasse den Verein nicht zappeln."


Kevin-Prince Boateng kritisiert milde Konsequenzen für Clemens Tönnies


Kevin-Prince Boateng hätte sich eine andere Strafe für Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies nach dessen rassistischen Aussagen gewünscht. Die Ethikkommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte auf ein Verfahren gegen Tönnies verzichtet, Tönnies selbst legte als Konsequenz fest, dass er sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender bis Mitte November ruhen lässt.

"Einem Mann in seiner Position darf so etwas nicht passieren. Wenn gesagt wird, das sei ein Ausrutscher gewesen - ich weiß nicht, wie solche Sachen rausrutschen sollen. Seine drei Monate Pause, wem bringen die etwas? Niemandem! Da hätte man ein anderes Zeichen setzen müssen", sagte der frühere Schalke-Profi Boateng der S port Bild .

Tönnies hatte am 1. August in einer Rede zum Unternehmertum die Finanzierung von Kraftwerken in Afrika empfohlen und dabei gesagt: "Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren."

Boateng, der sich mehrmals öffentlich gegen Rassismus eingesetzt hat und 2013 vor der UNO in einer Rede mehr Engagement gegen Rassismus eingefordert hatte, hätte sich ein anderes Durchgreifen gewünscht. "Die Möglichkeit war da, allen zu zeigen, dass so etwas nicht akzeptiert wird. Nicht in Deutschland. Nicht in der Bundesliga. Nicht in unserem Verein", sagte der 32-Jährige, der seit diesem Sommer für den italienischen Erstligisten AC Florenz spielt.