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EM 2021: Darum darf Marko Arnautovic heute nicht für Österreich spielen

Österreich bestreitet am heutigen Donnerstag, 17. Juni, sein zweites EM-Gruppenspiel. Nach dem Auftaktsieg gegen Nordmazedonien geht es in Amsterdam gegen die zum Auftakt ebenfalls siegreicheNiederlande. Das Spiel wird um 21 Uhr in der Johan-Cruyff-Arena angepfiffen.

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Goal begleitet die Partie im LIVE-TICKER. Gestern wurde bekannt, dass Österreichs Nationaltrainer Franco Foda gegen die Niederlande ohne Marko Arnautovic auskommen muss. Goal erklärt, warum das so ist.

EM 2021: Darum darf Marko Arnautovic heute nicht für Österreich spielen

Gegen Nordmazedonien wurde Marko Arnautovic in der 59. Spielminute für Sasa Kalajdzic eingewechselt. In der 89. Spielminute schlug für den 32 Jahre alten Stürmer die große Stunde. Mit seinem Tor zum 3:1 entschied er die Partie zugunsten von Rot-Weiß-Rot

Nach dem Treffer leistete sich Arnautovic jedoch einen Aussetzer. Der frühere Bremer schimpfte wutentbrannt in Richtung Gegenspieler Ezgjan Alioski, gestikulierte wild und musste von Kapitän David Alaba gestoppt werden. 

Marko Arnautovic Österreich NordmazedonienGetty Images

Am gestrigen Mittwoch wurde Arnautovic wegen dieses Fehlverhaltens von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) wegen "Beleidigung eines anderen Spielers" für ein Spiel gesperrt

Zuvor hatte Nordmazedonien Beschwerde bei der UEFA eingelegt und eine Strafe gegen Arnautovic gefordert. Was genau der bei Shanghai SIPG in China unter Vertrag stehende Arnautovic zu Alioski gesagt hat, ist unklar. Laut der serbischen Zeitung Informer soll er unter anderem "Ich f***e Deine Mutter" gerufen habe. 

EM 2021: Marko Arnautovic dementierte rassistische Beleidigung

Arnautovic erklärte bereits am Tag nach dem Spiel sein Verhalten und betonte, es habe keine rassistischen Beleidigungen gegeben. Über eine solche war ebenfalls spekuliert worden.

"Ich bin kein Rassist und werde niemals einer sein. Es war ein Wortgefecht in den Emotionen, von der einen wie von der anderen Seite. Meine Freunde, die zu meiner Familie herangewachsen sind, sind von überall auf der Welt", teilte er mit. "Ich habe mein Fehlverhalten beim Torjubel aus eigener Initiative, noch bevor ein Verfahren eingeleitet wurde, öffentlich eingestanden und mich dafür entschuldigt. Es hat bedauerliche Äußerungen von beiden Seiten gegeben, aber auch Provokationen sind keine Rechtfertigung für mein Verhalten."

Im letzten Gruppenspiel gegen die Ukraine am kommenden Montag darf Arnautovic wieder mitwirken. 

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