BVB, News und Gerüchte: Rose-Deal könnte an engem Zeitplan scheitern, Anerkennung für Kampf gegen den Holocaust - alle Infos zu Borussia Dortmund heute

GFX Marco Rose Borussia Dortmund
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Borussia Dortmund plant im Sommer wohl einen Mega-Umbruch, während der Deal mit Marco Rose offenbar scheitern könnte. Alle News zum BVB.

Bundesliga-Vizemeister Borussia Dortmund am heutigen Mittwoch. Hier gibt es die wichtigsten News, Informationen und Gerüchte zum BVB vom Tage.

Borussia Dortmund, alles Wissenswerte: In separaten Artikeln könnt Ihr Euch über alles informieren, was in den vergangenen Tagen passiert ist.

BVB: Verpflichtung von Rose könnte an engem Zeitplan scheitern

Der Wechsel von Wunschtrainer Marco Rose zum BVB könnte an dem engen Zeitplan der Saison scheitern. Einem Bericht der  Sport Bild  nach sei Rose kein Freund von schnellen Entscheidungen. Ihm würde es widerstreben, sich Monate vorher festzulegen, ohne klare Fakten in Sachen "Kaderplanung, sportliche Entwicklung und Personalplanung im Verein" vorliegen zu haben.

Darüber hinaus sei er sehr loyal gegenüber Borussia Mönchengladbach und würde sich dort wohlfühlen. Zudem brauche er Zeit, um seine Entscheidung mit der Familie und engen Freunden abzustimmen. Vor allem seine Lebensgefährtin Nikola soll eine wichtige Entscheidungsträgerin sein.

BVB: Rose-Klausel läuft wohl Ende Mai ab

In der coronabedingt straff getakteten Saison gab es für Rose noch keine Gelegenheit zu einer Entscheidungsfindung, die Länderspielpause im März soll aber eine Chance bieten, führt die Sport Bild aus. Allerdings wird die Kaderplanung des BVB bis dahin noch nicht fortgeschritten sein, da diese mit dem Erreichen der Champions League steht und fällt.

Dem Bericht nach läuft die Frist zum Ziehen der Ausstiegsklausel für Rose bei Gladbach Ende Mai ab, fünf Millionen Euro müsste der BVB wohl für die Dienste des Trainers hinblättern.

Ihm wird innerhalb des Vereins zugetraut, "ähnlich wie sein Kumpel und BVB-Meistertrainer Jürgen Klopp eine Ära zu prägen", heißt es weiter.

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BVB im Kampf gegen das Vergessen des Holocaust: "Was Sie machen, ist führend in der Welt"

Borussia Dortmund erhält für sein seit Jahren engagiertes Auftreten im Kampf gegen Antisemitismus, gegen das Vergessen des Holocaust und für eine dauerhafte Erinnerungskultur auch international hohe Anerkennung.

"Was Sie machen, ist führend in der Welt. Bitte, machen Sie damit weiter und teilen Sie die Fehler, die Sie machen, aber auch die Erfolge", erklärt der Antisemitismusbeauftragte der britischen Regierung Lord John Mann in der neuen Folge der DAZN-Dokumentation "BVB 09 - Who we are", die unter dem Titel "Niemals vergessen" am Internationalen Tag des Gedenkens der Holocaus-Opfer erscheint (27. Januar, ab 18 Uhr auf DAZN).

Der Dortmunder Ansatz sei ein "ehrlicher" und "keine PR-Übung, um den Klub gutaussehen zu lassen. Das ist echte Arbeit mit greifbaren, echten Ergebnissen", sagt Mann, der den BVB im internationalen Fußball in einer Art Vorbildfunktion sieht, deren Beispiel andere Vereine folgen sollten: "Wenn der Fußball sich positioniert und tatsächlich etwas in der Praxis tut, hat das einen riesigen Einfluss."

Das Engagement der Schwarz-Gelben für eine Erinnerungskultur begrenzt sich dabei nicht nur auf Kampagnen. Erst kürzlich spendete der BVB eine Million Euro an die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.

"Es war für uns auch mal ein Zeichen, dass wir nicht nur reden, sondern konkret handeln und die Öffentlichkeit durch sowas auch erreichen können", sagt Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke dazu: "Du musst es immer in eine Nachhaltigkeit einbetten. Diese einmaligen Aktionen, da bin ich überhaupt kein Freund davon."

BVB-Geschäftsführer Watzke: Yad Vashem? "Es trifft dich voll"

Watzke besuchte die Gedenkstätte in Jerusalem selbst. Eine Erfahrung, die er "niemals missen wolle", denn: "Es trifft dich voll." Auch jener Besuch habe dazu geführt, dass sich der BVB klar positionieren wollte. "Wir sind ein politischer Verein, wir haben eine politische Ausstrahlung auf die Gesellschaft. Aber keine parteipolitische", erklärte Watzke.Gleiches sagt auch Carsten Kramer, Mitglied der BVB-Geschäftsführung um Watzke. Es sei "unsere volle Überzeugung, dass wir als BVB auch zu gesellschaftlich relevanten Themen Verantwortung übernehmen müssen, dass wir Flagge zeigen müssen."

Grundsätzlich gehe es darum, die Erinnerung auch für nachfolgende Generationen aufrecht zu erhalten, die nicht mehr die Möglichkeit haben werden, mit Holocaust-Überlebenden oder Hinterbliebenen zu sprechen. "Das ist mit einer der Gründe, warum wir uns für und in Yad Vashem engagieren. Dass sichergestellt ist, dass die Erinnerungen so anfassbar und real wie möglich bleiben."

BVB: Ex-Trainer Lucien Favre wohl auf der Wunschliste von Olympique Marseille

Lucien Favre könnte nach seiner Entlassung bei Borussia Dortmund schon bald als Trainer in die Ligue 1 zurückkehren. Wie Telefoot berichtet, denkt Olympique Marseille über den 63-Jährigen nach.

Bei OM steht derzeit noch Andre Villas-Boas an der Seitenlinie, doch der Vertrag des Portugiesen läuft zum Saisonende aus. Eine Verlängerung gilt als unwahrscheinlich, denn das Verhältnis zwischen Villas-Boas und den Klubverantwortlichen ist seit längerer Zeit angespannt.

Lucien Favre Borussia Dortmund 2019-20 Bild: Getty Images

BVB plant wohl Mega-Umbruch - bis zu zwölf Spieler könnten den Verein verlassen

Bundesliga-Vizemeister Borussia Dortmund plant wohl, im kommenden Sommer einen umfangreichen Umbruch durchzuführen. Das berichtet  Sport1 . Demnach solle "die DNA des Kaders verändert werden", bis zu zwölf Spieler könnten die Borussia verlassen. In der Kaderplanung sollen vor allem gierige und willige Spieler einer Rolle spielen, die dies auch auf dem Platz verkörpern.

Die Bundesliga-Tabelle: BVB auf Platz 7

Platzierung Team Spiele Torverhältnis Punkte
1. FC Bayern München 18 53:25 42
2. RB Leipzig 18 31:17 35
3. Bayer Leverkusen 18 32:18 32
4. VfL Wolfsburg 18 27:19 32
5. Borussia Mönchengladbach 18 35:28 31
6. Eintracht Frankfurt 18 35:27 30
7. Borussia Dortmund (BVB) 18 35:26 29

BVB: Reinier kehrt nicht vorzeitig zu Real Madrid zurück

Mittelfeldspieler Reinier (19) wird Bundesliga-Vizemeister Borussia Dortmund nicht vorzeitig in der laufenden Transferperiode verlassen. Nach Informationen von Goal und SPOX hat sich der junge Brasilianer trotz geringer Einsatzzeiten dazu entschieden, bei den Schwarz-Gelben zu bleiben und um seinen Platz zu kämpfen.

GFX Reinier Borussia Dortmund Real Madrid Bild: Getty Images

BVB hat offenbar Piszczek-Nachfolger im Visier

Der BVB hat offenbar einen Nachfolger für Lukasz Piszczek im Visier, der den Verein nach Saisonende verlassen wird.

Wie das polnische Online-Portal  meczyki.pl  berichtet, handelt es sich dabei um Kamil Piatkowski von Rakow Czestochowa. Der BVB soll bereit sein, 5,5 Millionen Euro für den 20-Jährigen auf den Tisch zu legen.

Der flexible Abwehrspieler wäre ab Sommer verfügbar, jedoch soll auch die AC Milan Interesse am U21-Nationalspieler Polens haben.

BVB, News heute: Die nächsten Spiele von Borussia Dortmund

Datum Gegner Wettbewerb
Samstag, 30. Januar | 15.30 Uhr FC Augsburg (H) Bundesliga
Dienstag, 2. Februar | 20.45 Uhr SC Paderborn (H) DFB-Pokal
Samstag, 6. Februar | 15.30 Uhr SC Freiburg (A) Bundesliga

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