Arda Güler gilt als eines der größten Talente Europas und stand vergangenen Sommer gefühlt bei allen großen Klubs auf dem Zettel. Auch der BVB wurde immer wieder mit dem 18-jährigen Mittelfeldspieler in Verbindung gebracht, stattdessen ging es für Güler aber noch ein Regal höher zu Real Madrid.
20 Millionen Euro zahlten die Königlichen an Fenerbahce - auf sein Pflichtspieldebüt für Real wartet das türkische Juwel aber bis heute.
Wäre Güler fit geblieben, wäre es wahrscheinlich längst dazu gekommen. Das lassen zumindest Aussagen seiner Teamkollegen wie jüngst von Jude Bellingham vermuten: "Er ist ein Phänomen, wir sehen ihn trainieren und sind begeistert von ihm", sagte der Ex-Dortmunder bei Tuttosport über Güler.
Wegen eines Meniskusschadens und einer Muskelverletzung war Güler zunächst von August bis Anfang November ausgefallen. Für das Ligaspiel gegen Rayo Vallecano stand er dann erstmals im Kader der Madrilenen und viele rechneten mit seiner Premiere. Doch Real-Trainer Carlo Ancelotti ließ den Supertechniker 90 Minuten lang auf der Bank. "Die richtige Gelegenheit für uns, Arda Güler einzusetzen, war einfach noch nicht gegeben. Wir hatten gestern darüber gesprochen, er wird aber bald Spielzeit bekommen", sagte Ancelotti nach der Partie.
Auch wenige Tage später in der Champions League gegen Braga brachte Ancelotti Güler nicht. Und kurz darauf verletzte sich der türkische Nationalspieler wieder, muss seither auf eine erneute Berufung in den Spieltagskader warten.