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"Das habe ich doch jetzt schon dreimal gesagt": Thomas Müller reagiert mit einer kryptischen Einordnung auf Aussagen von Uli Hoeneß

Thomas Müller hat kryptisch auf die jüngst von Ehrenpräsident Uli Hoeneß getätigten Aussagen reagiert, wonach der Offensivspieler von der Entscheidung der Bayern, im Sommer getrennte Wege zu gehen, überrascht gewesen sei.

  • WAS WURDE GESAGT?

    Im Sky-Interview nach dem 2:2 seines FC Bayern gegen Borussia Dortmund wurde Müller mit Hoeneß' Kommentaren konfrontiert. Der ging jedoch sofort in die Defensive und blockte ab mit: "Glaubst du, du kriegst jetzt da von mir eine Antwort?" Anschließend stellte der 35-Jährige einmal mehr klar: "Wir schauen doch nach vorn, das habe ich doch jetzt schon dreimal gesagt."

    Der Reporter ließ jedoch nicht locker und fragte erneut, ob an dem Gesagten von Hoeneß etwas dran sei, worauf Müller ihm entgegnete: "Wie meinst du das?" Bevor der Journalist noch einmal genauer ausführen konnte, unterbrach Müller ihn, um zu erklären, dass er Hoeneß' Aussagen weder bestätigen noch dementieren könne.

    Zum Schluss wurde es dann noch kryptischer. Auf die Frage, ob man nun Hoeneß glauben soll, antwortete Müller: "Manchmal glaubst du dem Uli, manchmal nicht. Schönen Abend."

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  • Uli HoeneßGetty

    WAS IST DER HINTERGRUND?

    Hoeneß betonte kürzlich in einem Interview mit der Welt am Sonntag, dass Müller nicht damit gerechnet habe, keinen neuen Vertrag in München zu bekommen. "Die ersten Gespräche haben auf Thomas den Eindruck gemacht, dass man sich vorstellen kann, mit ihm weiterzumachen. Mit dieser Vorstellung ist Thomas dann in das konkrete Gespräch mit Max Eberl und unserem Sportdirektor Christoph Freund gegangen. Und war überrascht, dass die beiden - in Absprache mit allen Gremien unseres Klubs - ihm diese Botschaft überbrachten. Sie haben da die geschlossene Haltung des FC Bayern vertreten. Darauf war Thomas nicht vorbereitet", sagte er.

  • Thomas Müller neuGetty

    WUSSTEST DU?

    Dem Vernehmen nach hätte Müller seine Karriere durchaus gerne beim deutschen Rekordmeister fortgesetzt. Demnach sei er von der Entscheidung, ihm keinen neuen Vertrag zu geben, enttäuscht gewesen, vor allem da Eberl im Januar noch versprochen hatte, die Entscheidung eigentlich Müller zu überlassen.

    Müller soll zudem ebenfalls nicht gefallen haben, dass die Bekanntgabe der Trennung noch vor den finalen Gesprächen ans Tageslicht kam, weswegen laut der Bild sogar ein klärendes Gespräch zwischen dem Rio-Weltmeister und Vorstandschef Jan-Christian Dreesen nötig war.

  • WIE GEHT ES WEITER?

    Derweil ist noch völlig offen, wo und ob Müller seine Karriere fortsetzt. Freund glaubt jedoch, dass der Routinier seine Fußballschuhe noch nicht an den Nagel hängen wird.

    Während ein Wechsel innerhalb der Bundesliga ausgeschlossen ist, deutet derzeit vieles auf ein Engagement in den USA hin. Auch soll Müller Angebote aus Italien vorliegen haben.

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