Ring frei für Boxen in der Stadt der Engel! Deontay Wilder und Tyson Fury liefern sich einen Schlagabtausch um den WBC-Weltmeistertitel im Schwergewicht. Es ist der Kampf in dieser Gewichtsklasse im Jahr 2018. Dem Sieger könnte ein nächster Mega-Fight blühen, im nächsten Jahr gegen den Überflieger der Szene, Anthony Joshua.
Doch wo ist der Kampf in Deutschland zu sehen? Welcher Sender zeigt / überträgt Wilder gegen Fury? Antworten auf diese Fragen gibt es in diesem Artikel. Wer die Kampfdaten zu den Boxern nachlesen möchte, kann das ohne Probleme in einem separaten Artikel auf unserer Seite tun. Wer alles zu Ort, Datum und der genauen Uhrzeit wissen will, findet unter diesem Link alle Informationen.
Wer zeigt / überträgt Deontay Wilder gegen Tyson Fury heute im LIVESTREAM?
Der Kampf zwischen Deontay Wilder und Tyson Fury wird im LIVESTREAM bei DAZN gezeigt. Der Streamingdienst hat sich für Deutschland exklusiv die Rechte an dem Kampf gesichert. Über den untenstehenden Link gelangt Ihr direkt und ohne Umwege zum STREAM!
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Die Übertragung beginnt am frühen Sonntagmorgen, 2. Dezember, um 3 Uhr mit den Vorkämpfen. Der Hauptkampf zwischen Deontay Wilder und Tyson Fury wird um circa 6 Uhr erwartet.
Kommentieren wird das Mega-Event aus dem Staples Center in Los Angeles Uli Hebel. Der Kommentator wird unterstützt von Experte Hussein David Muhamed. Der 26-Jährige boxt selbst im Schwergewicht und war bereits als Sparringspartner von Anthony Joshua aktiv - für 2000 Euro Gage. Von ihm hat er auch seinen Spitznamen, The German Warrior, bekommen.
Wilder gegen Fury im LIVESTREAM bei DAZN
Mit DAZN verpasst Ihr also keine Sekunde des Kampfes; um dabei zu sein, braucht Ihr allerdings eine gültige Mitgliedschaft beim Streamingdienst. Diese kostet 9,99 Euro im Monat. Neben Boxen bekommt Ihr dafür jede Menge anderen Live-Sport wie Fußball, Tennis, Basketball oder Football. Hier geht's zum kompletten LIVESTREAM-Programm aller DAZN-Fußball-Übertragungen in den kommenden Tagen.
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Zeigt / Überträgt noch jemand Deontay Wilder gegen Tyson Fury heute live im TV oder STREAM?
Die Antwort ist eindeutig: Nein. Keiner der hiesig bekannten Fernsehsender hat sich die Rechte an dem Mega-Kampf aus Los Angeles gesichert.
Also weder RTL, Sport 1, Sat1 oder Sky, die ab und an Kampfsportevents live im TV oder im Stream übertragen, zeigen oder übertragen Wilder gegen Fury. Um den Kampf zu sehen, muss also auf die Übertragung im LIVESTREAM (siehe oben) zurückgegriffen werden.
Deontay Wilder gegen Tyson Fury heute live: Der Vorbericht zum Kampf
Deontay Wilder und Tyson Fury gaben sich mit verbalen Scharmützeln alle Mühe, ihren WM-Titelkampf zu hypen. Dabei ist das Duell der unbesiegten Boxer schon allein aus sportlicher Sicht sehr reizvoll.
Deontay Wilder brüllte und fluchte, Tyson Fury machte Faxen und zog blank: Das chaotische Staredown zwischen den beiden exzentrischen Schwergewichtsboxern vor ihrem WM-Titelkampf in Los Angeles erfüllte alle Klischees. WBC-Champion
Wilder und Klitschko-Bezwinger Fury inszenierten sich vor dem Mega-Kampf in der Nacht zu Sonntag (gegen 03.00 Uhr deutscher Zeit) als zwei Bösewichte, die in der Stadt der Engel eine epische Schlacht austragen wollen. Verbale Tiefschläge inbegriffen.
Wilder gegen Fury: Heftiger verbaler Schlagabtausch vor dem Boxkampf heute
Fury: "Ich will ihn in Stücke reißen wie ein Pitbull." Wilder: "Ich habe in die Augen des Killers gesehen, und ich sah nur ein Kätzchen." Fury: "Er ist ein Spargeltarzan, ein Penner ohne Kinn." Dabei wäre das ganze Ballyhoo gar nicht nötig gewesen, der Titelkampf ist alleine schon sportlich höchst reizvoll.
Wilder (33) gewann alle seine 40 Profikämpfe, davon 39 (!) durch Knockout. Auch Fury (30) ist in seinen 27 Fights noch ungeschlagen. Sein größter Triumph liegt allerdings bereits drei Jahre zurück. Nachdem er Wladimir Klitschko in Düsseldorf nach Punkten besiegt und vom Thron gestoßen hatte, begann ein selbst im Profiboxen beispielloser Abstieg: Alkohol- und Drogenexzesse, Depressionen, Dopingsperre, Übergewicht.
Wilder gegen Fury: Die Wettquoten heute sind eindeutig
"Wenn ich die Depressionen besiegen kann, dann kann ich alles besiegen", sagt Fury heute. Von 175 Kilogramm hat er mehr als 50 abgespeckt, die ersten beiden Comeback-Kämpfe in diesem Jahr gegen Sefer Seferi und Francesco Pianeta waren okay - mehr nicht. Wilder ist ein ganz anderes Kaliber, den Puncher sehen die Buchmacher als klaren Favoriten. Doch das war Klitschko seinerzeit gegen Fury auch. So eine Situation liebt der Brite.
"Ich habe sie reingelegt, und sie wissen immer noch nicht, worauf sie sich eingelassen haben", sagt er. Dass Fury nicht in England, sondern in den USA boxen muss, sieht er auch nicht als Nachteil: "Das macht aus mir wieder einen echten Krieger. Das bin ich schon gewohnt."

Bei Wilder ist zwischen all den lauten Beleidigungen auch großer Respekt vor Fury herauszuhören. "Er hat Reichweite, ist beweglich und glaubt, dass er der Beste der Welt ist", sagt Wilder: "Wer diesen Kampf gewinnt, kann sich bester Schwergewichts-Weltmeister auf dem Globus nennen."
Wilder gegen Fury: Kämpft der Sieger gegen Joshua?
Ein Seitenhieb gegen Anthony Joshua. Der britische IBF- und WBO-Weltmeister und Superchampion der WBA mischt am Samstag auch irgendwie mit. Wilder und Fury kämpfen nicht nur um die Krone, sondern auch um einen höchst lukrativen Titelkampf mit Joshua.
Die Vorfreude der Amerikaner auf das Duell Wilder vs. Fury hielt sich noch in Grenzen. Das Staples Center wird wohl nicht ganz gefüllt sein. Wilder hat in seiner Heimat noch nicht die Zugkraft wie vor ihm Mike Tyson oder Lennox Lewis. "Amerika sollte endlich aufwachen und erkennen, dass ich der böseste Mann auf dem Planeten bin", tönt Wilder.
Das Böse-Bube-Image pflegt auch Fury, doch das britische Großmaul zeigt auch Herz. Er will einen Teil seiner Gage, die sich auf rund neun Millionen Euro belaufen soll, spenden. Er wolle Einrichtungen für Obdachlose, Drogenabhängige und Alkoholiker entstehen lassen, verriet Fury: "Ich bin Boxer, kein Geschäftsmann, und ich werde vermutlich am Ende wie jeder Boxer pleite sein."
Quelle: SID
