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Jurgen Klinsmann Michael Preetz Hertha BSC 2019Getty Images

Hertha BSC: Jürgen Klinsmann nennt Kompetenzgerangel mit Michael Preetz als Rücktrittsgrund

Jürgen Klinsmann hat seinen überraschenden Rücktritt als Trainer von Hertha BSC mit einem Kompetenzgerangel gerechtfertigt, sich für die Art und Weise aber entschuldigt. Die sei "natürlich frag- und kritikwürdig", sagte Klinsmann in einem Facebook-Livechat am Mittwochabend: "Wenn das der Fall war, dann möchte ich mich dafür entschuldigen. Ich hätte mir mehr Zeit lassen, mehr mit der Hertha-Führung reden und das Ganze nochmal aufarbeiten sollen. Dann wäre es gestern früh vielleicht nicht zu so dieser Aktion gekommen."

Klinsmann betonte jedoch, dass seine Entscheidung zum Rückzug "in den vergangenen Wochen" in ihm gereift sei. "Das Ganze hat mit Geld überhaupt nichts tun", sagte der frühere Welt- und Europameister: "Es ging um klare Kompetenzaufteilungen, und die haben wir nicht hinbekommen. Das betrifft in erster Linie mich und Michael Preetz."

Hertha BSC: Jürgen Klinsmann trat nach 76 Tagen als Cheftrainer zurück

Er habe als Teammanager nach englischem Vorbild arbeiten wollen, deshalb sei es ihm auch "unglaublich aufgestoßen, dass der Manager noch da sitzt und seine Kommentare zu den Spielern oder den Schiedsrichtern gibt". Man habe sich "aufgerieben in vielen Nebenkriegsschauplätzen", sagte Klinsmann.

Am Donnerstagmittag (11.30 Uhr) wollen sich Sport-Geschäftsführer Preetz, Investor Lars Windhorst und Klubpräsident Werner Gegenbauer auf einer Pressekonferenz zur aktuellen Lage äußern. 

Klinsmann war am Dienstag nach nur 76 Tagen als Cheftrainer überraschend zurückgetreten. Der 55-Jährige hatte diesen Schritt mit einem fehlenden "Vertrauen der handelnden Personen" begründet. 

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