Bayern München hat die Tabellenführung in der Bundesliga wieder verloren: Während die Roten beim SC Freiburg nur 1:1 spielten, gewann Konkurrent Borussia Dortmund gegen den VfL Wolfsburg mit 2:0. Vor dem direkten Duell beiden Meisterschaftsanwärter am kommenden Wochenende hat also der BVB die Nase wieder vorn.
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Kein Wunder, dass die Stimmung bei Trainer Niko Kovac und Sportdirektor Hasan Salihamidzic ziemlich schlecht war. Sie kritisierten den Auftritt des FCB mit deutlichen Worten.
Gute Neuigkeiten hatte dagegen Sven Ulreich von Manuel Neuer zu berichten: Er geht davon aus, dass der Stammkeeper im Kracher gegen Dortmund am nächsten Spieltag wieder auflaufen kann.
Indes hat sich Robert Lewandowski zu Berichten geäußert, wonach er wegen des Vetos seiner Frau mal ein Angebot von PSG ausgeschlagen haben soll.
Der FC Bayern München am Sonntag: Die Nachrichten und Gerüchte rund um den FCB gibt es hier!
Nicht zu PSG wegen seiner Frau? Lewandowski dementiert
Zwar bestätigte der Stürmer, Kontakt zu einem französischen Verein gehabt zu haben, seine Familie sei aber nicht dafür verantwortlich gewesen, dass sich der Wechsel zerschlagen habe.
Getty Images"Ja, ich hatte in der Vergangenheit bereits die Gelegenheit, bei einem französischen Verein zu unterschreiben", sagte Lewandowski in der französischen TV-Sendung Telefoot, betonte aber: "Meine Frau möchte nicht nach Paris? Nein, ich habe noch nie sowas Dämliches gehört. Das hat damit nichts zu tun, manchmal gibt es mehrere Faktoren."
Vor Duell mit Bayern München: BVB bangt um Diallo und Hakimi
Bayern München: Ulreich rechnet mit Neuer-Comeback gegen den BVB
Auf die Beschwerden, die einen Einsatz des 33-Jährigen am Samstag verhindert hatten, angesprochen, meinte Ulreich zum kicker : "Er hat Wadenprobleme. Das kann zwei, drei Tage dauern. Aber ich gehe davon aus, dass er spätestens im Dortmund-Spiel wieder spielen kann."
GettyDer Tag, an dem Wille und Dusel auf Reisen waren
Der FC Bayern kommt in Freiburg nicht über ein 1:1 hinaus und verliert die Tabellenführung. Im Anschluss sind sich alle einig, woran es haperte.
Hier gibt es den kompletten Nachbericht zum bayrischen Patzer im Breisgau.
FCB-Niederlage in Freiburg: Kovac und Salihamidzic sprechen Klartext
"Es war kein gutes Spiel von uns, total enttäuschend. Wir haben nicht die richtige Einstellung zum Spiel gefunden, haben die ersten Minuten verschlafen und Freiburg ins Spiel kommen lassen", sagte Salihamidzic und legte nach: "Wir hatten hinten raus zwar noch drei hundertprozentige Chancen, von außen hatte man aber nicht das Gefühl, dass wir das unbedingt gewinnen wollen."
Kovac prangerte indes an, dass der FCB in der ersten Halbzeit "defensiv nicht gut gestanden" habe. "In der zweiten Halbzeit müssen wir die Vielzahl der Chancen nutzen. Das ist ärgerlich, das haben wir uns selbst eingebrockt", so der Coach weiter.
GettyKovac nach FCB-Patzer in Freiburg: "Nicht enttäuscht, bin verärgert"
Irre Anekdoten, Deisler-Drama und größter Fehler: Hoeneß plaudert aus dem Nähkästchen
Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat in einem Interview mit dem Vereinsmagazin "51" ausführlich Einblick in die bewegendsten Momente seiner inzwischen 40-jährigen Funktionärs-Tätigkeit als Manager und Präsident des Rekordmeisters gegeben.
So sprach Hoeneß unter anderem über seinen größten Fehler mit Jupp Heynckes, das Drama um den wegen Depressionen zurückgetretenen Sebastian Deisler sowie seine besondere Beziehung zu einigen aktuellen wie ehemaligen Bayern-Profis. Zudem gab der 67-Jährige diverse, mitunter äußerst kuriose Transfer-Anekdoten zum Besten.
Die besten Aussagen von Uli Hoeneß gibt es hier.
Bayern-Kandidat Matthijs de Ligt: "Es gibt mehrere Interessenten"
Gedanken über einen Abschied wird sich der 19-Jährige vor Saisonende aber ohnehin nicht machen: "Wir werden es im richtigen Moment sehen. Derzeit fokussiere ich mich nur auf den Verein, mein Berater kümmert sich um alles andere."

Kai Havertz: "Mit meinem Vertrag beschäftige ich mich erst zu Saisonende"
Bayer Leverkusens Mittelfeldspieler Kai Havertz, der angeblich spätestens 2020 zum FC Bayern wechseln soll, hat ein klares Bekenntnis zur Werkself vermieden.
Am Freitagabend sagte er bei Eurosport: "Was die Zukunft bringt, darüber mache ich mir keine Gedanken. Meine Konzentration gilt dem Hier und Jetzt. Mit meinem Vertrag beschäftige ich mich erst zu Saisonende. Im Sommer weiß man mehr."
Bayers Sportdirektor Simon Rolfes sagte dazu: "Der Verein ist da sehr entspannt, und Kai ist es auch."
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