Ex-Leverkusen-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser sieht Super-League-Szenario als Drohung an

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Das Projekt der Europäischen Superliga steht derzeit öffentlich zur Debatte. Wolfgang Holzhäuser hat dazu eine ganz klare Meinung.

Für den langjährigen Geschäftsführer des Bundesligisten Bayer Leverkusen, Wolfgang Holzhäuser, ist die derzeitige Diskussion um die Installierung einer Europäischen Super League (ESL) und das mögliche Ausscheiden von Rekordmeister Bayern München aus dem Liga-Spielbetrieb nur ein Drohszenario.

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"Um was zu bewegen, muss man leider mit gewissen Dingen drohen", sagte der 68-Jährige, einst kommissarischer Präsident des Ligaverbandes, dem Deutschlandfunk. Der Fall zeige, dass der FC Bayern mit der Europäischen Fußball-Union (UEFA) und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) nicht mehr zufrieden sei und sich nicht mehr richtig vertreten fühle. 

Keine ESL: Holzhäuser glaubt an anderweitige Lösung

Laut des ehemaligen DFB-Ligasekretärs werde es darauf hinauslaufen, dass man bei der UEFA eine Regelung finde, die auch im Interesse der großen Champions-League-Teilnehmer sei – und zwar ohne das Risiko einzugehen, die UEFA oder die Bundesliga zu verlassen. 

Holzhäuser: "Ich glaube aber nicht, dass Bayern auf die Idee kommen könnte, das Brot-und-Butter-Geschäft Bundesliga zu verlassen." Die rechtliche Prüfung eines möglichen Ausstiegs vonseiten des deutschen Meisters sei allerdings völlig legitim, so Holzhäuser.

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