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Champions League Finale 2019: Übertragung, Termin, Datum, Uhrzeit und Austragungsort - alle wichtigen Fakten zum Endspiel in der Königsklasse

20:32 MESZ 01.06.19
Wanda Metropolitano Madrid
Etwas Zeit bleibt noch bis zum Champions-League-Finale. Alle Infos zur Spielansetzung, Anstoßzeit sowie zur Spielstätte des Endspiels gibt es hier.

Nun steht es fest: Das Finale in der Champions League   wird das Duell zwischen dem FC Liverpool und Tottenham Hotspur. Die Reds setzten sich im Halbfinale mit einem furiosen 4:0-Heimsieg gegen den FC Barcelona durch. Tottenham Hotspur wies Ajax in buchstäblich letzter Sekunde in die Schranken und stehen nach einer Niederlage im Hinspiel sowie einem knappen Erfolg im Rückspiel im Finale.

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In diesem Artikel bekommt Ihr alle Informationen zum Champions League Finale 2019, also alles zu Termin, Datum, Uhrzeit und Co. 


Champions League Finale 2019: Die Daten zum Endspiel in der Königsklasse


Duell

Tottenham Hotspur - FC Liverpool

Datum

Samstag, 1. Juni 2019 | 21 Uhr

Ort

Wanda Metropolitano, Madrid (Spanien)

Zuschauer

67.829 Zuschauer


Champions League Finale 2019: Die Übertragung im LIVE-STREAM


Tottenham vs. Liverpool wird in drei verschiedenen LIVE-STREAMS angeboten. Welche das sind, erklären wir Euch in diesem Abschnitt der Reihe nach.

DAZN zeigt / überträgt das Champions-League-Finale Tottenham Hotspur vs. FC Liverpool im LIVE-STREAM

Eure erste Anlaufstelle in puncto LIVE-STREAMS ist selbstverständlich DAZN. Der Streamingdienst zeigt das Champions-League-Finale zwischen Tottenham Hotspur und dem FC Liverpool live und in voller Länge im Stream. Die Champions League ist bei DAZN zuhause. Während sich Sky und DAZN die Übertragungsrechte bis zum Halbfinale untereinander aufteilten, zeigten beide Anbieter alle Halbfinal-Partien live und übertragen auch das Endspiel live und co-exklusiv.

Bei der Übertragung bei DAZN dreht sich alles nur um Fußball. Der Streamingdienst braucht keine in die Länge gezogene Vorberichterstattung, sondern startet eine halbe Stunde vor dem Anpfiff, also um 20.30 Uhr, mit der Übertragung und liefert Euch alle heißen und relevanten Fakten, die Ihr vor der Partie zwischen Tottenham und Liverpool benötigt. Moderator Alex Schlüter begleitet Euch durch den Abend. Ihm steht DAZN-Experte Per Mertesacker zur Seite. Der Weltmeister von 2014 wird das Champions-League-Finale zudem am Kommentatorenplatz mitbegleiten. Chefkommentator ist wie gewohnt Jan Platte.

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DAZN gehört zur Champions League und die Champions League zu DAZN. Das Beste an der ganzen Geschichte: Das CL-Finale zwischen Tottenham und Liverpool könnt Ihr sogar vollkommen kostenlos genießen. Sichert Euch einfach einen kostenlosen Probemonat von DAZN und startet den LIVE-STREAM zum Endspiel. Vier Wochen lang könnt Ihr mit dem Gratismonat die DAZN-Programmvielfalt kostenlos testen. Die Königsklasse ist jedoch nicht der einzige Wettbewerb, den DAZN live überträgt. Auch die Europa League, Serie A, Ligue 1, LaLiga und vieles mehr zeigt der Streamingdienst im LIVE-STREAM.

Zudem findet Ihr zahlreicher weiterer Live-Sport im DAZN-Programm. Welche LIVE-STREAMS der Streamingdienst im Programm hat, haben wir für Euch in einem Übersichtsartikel zusammengestellt. Hat Euch DAZN in den vier Wochen des Probemonats überzeugt, zahlt Ihr anschließend 9,99 Euro und könnt das Abo jederzeit monatlich kündigen.

Bleibt noch eine Frage offen: Auf welchen Geräten ist DAZN verfügbar? Die DAZN-App lässt sich ganz einfach auf Euren Handys, Tablets oder Laptops installieren. Auch für Euren Smart-TV gibt es die App des Streamingdienstes. Ladet Euch die DAZN-App einfach in den folgenden gängigen Portalen herunter:

Sky Go zeigt / überträgt das Champions-League-Finale Tottenham Hotspur vs. FC Liverpool im LIVE-STREAM

Eine weitere Alternative ist der LIVE-STREAM von Sky Go. Auch Sky Go zeigt das Finale zwischen den Spurs und Liverpool live im Stream in Internet, wodurch Ihr mit diesem LIVE-STREAM ebenfalls keine Sekunde des packenden Champions-League-Endspiels verpasst. Die Übertragung im LIVE-STREAM geschieht analog zum TV-Programm. Das bedeutet, dass sowohl Moderatoren, Experten als auch Kommentatoren gleich bleiben. Die Vorberichterstattung beginnt wie im TV um 19.30 Uhr. Auch diese könnt Ihr im LIVE-STREAM bei Sky Go verfolgen.

Sky Go ist der Online-Dienst des Bezahlsenders. Die Nutzung dieser Plattform ist jedoch nicht kostenlos. Um Sky Go nutzen zu können, benötigt Ihr ein Sky-Abo. Seid Ihr im Besitz eines solchen, erhaltet Ihr einen kostenlos Login für Sky Go. Im nächsten Schritt ladet Ihr Euch die Sky-Go-App im App-Store Eurer Wahl (Google-Play-Store, iTunes-Store etc.) herunter und installiert die Anwendung. Verfügbar ist Sky Go auf nahezu allen mobilen Geräten. Sowohl auf dem Laptop als auch auf dem Handy oder Tablet könnt Ihr die LIVE-STREAMS des Bezahlsenders verfolgen.

Sky Ticket zeigt / überträgt das Champions-League-Finale Tottenham Hotspur vs. FC Liverpool im LIVE-STREAM

Falls Euch ein langfristiges Sky-Abonnement zu teuer ist, bietet der Bezahlsender eine zusätzliche Option. Mit Sky Ticket könnt Ihr Tottenham vs. Liverpool ebenfalls in voller Länge im LIVE-STREAM verfolgen. Sky Ticket ermöglicht es Euch, in einem kurzfristigen Abo das Live-Programm von Sky nutzen zu können. Aktuell zahlt Ihr für einen Monat 9,99 Euro für das Sport-Paket. Anschließend erhöht sich der Preis auf 29,99 Euro monatlich. Sky Ticket lässt sich aber monatlich kündigen.

Falls Ihr mehr über Sky Ticket erfahren wollt, schaut am besten auf der Website von Sky, die wir für Euch verlinkt haben, vorbei.


Champions League Finale 2019: Die Übertragung live im TV


Es ist das Spiel der Spiele - das Champions-League-Finale. Wenn Tottenham Hotspur im Endspiel der Königsklasse auf den FC Liverpool trifft, weckt dieses Duell das Interesse von Abermillionen Zuschauern. Wo könnt Ihr das Spiel verfolgen? Läuft es im Free-TV oder nur auf Sky? Wir erklären es Euch in diesem Abschnitt.

Läuft das Champions-League-Finale Tottenham vs. FC Liverpool live im Free-TV?

Die bittere Nachricht zu Beginn: Das Endspiel der Champions League zwischen Tottenham und Liverpool wird nicht live im Free-TV übertragen. Das hat den einfachen Grund, dass die frei empfangbaren Sender in Deutschland keine Übertragungsrechte an der Königsklasse besitzen. Bis zu dieser Spielzeit zeigte das ZDF noch die Champions League im Free-TV. Doch seit dieser Spielzeit besitzt auch das ZDF keine CL-Rechte mehr. Auch die ARD, RTL oder andere bekannte deutsche Sportsender dürfen das Finale nicht zeigen.

Läuft das Champions-League-Finale Tottenham vs. FC Liverpool live auf Sky?

Die gute Nachricht für alle Kunden des Bezahlsenders: Sky überträgt das Finale zwischen Tottenham Hotspur und dem FC Liverpool live und in voller Länge im TV. 

Bereits ab 19.30 Uhr startet der Pay-TV-Kanal mit einer ausführlichen Vorberichterstattung. Aus dem Sky-Studio begrüßen Euch Moderator Sebastian Hellmann und Experte Lothar Matthäus. Zudem vorsorgt Euch Erik Meijer mit seinen Analysen. Pünktlich zum Anpfiff, der um 21 Uhr erfolgen wird, schaltet Sky live rüber ins Wanda Metropolitano nach Madrid. Dort nimmt Wolff Fuss am Mikrofon Platz und kommentiert zusammen mit Co-Kommentator Didi Hamann für Euch das Champions-League-Finale. Die Partie wird auf den Sendern Sky Sport 1 und Sky Sport 1 HD gezeigt.

Um in den Genuss des CL-Finals zwischen den Spurs und den Reds im TV-Programm von Sky zu kommen, benötigt Ihr allerdings ein Abonnement beim Bezahlsender, welches Ihr zuvor abschließen müsst. Nur mit einem Sky-Abo könnt Ihr das Endspiel der Königsklasse live und in voller Länge verfolgen. Mehr Informationen zu den verschiedenen Paketen, Preisen und Vertragslaufzeiten findet Ihr auf der Website von Sky.


Champions League Finale 2019 – Datum, Uhrzeit und Austragungsstätte


Beim diesjährigen Champions-League-Finale wird es nicht zu einem Derbi Madrileno mitten in Madrid kommen. Sowohl Real Madrid als auch Atletico Madrid scheiterten früh und mussten dabei ihre Hoffnungen auf den Champions-League-Titel 2018/19 begraben. Goal hält für euch alle wichtigen Infos betreffend des Austragungsorts, des Spieltermins und der Anstoßzeit bereit.


Wann findet das Champions League Finale 2019 statt? Datum und Anstoßzeit


Das Endspiel der Champions League wird am Samstag, den 1. Juni 2019 gespielt. Anders als noch letzte Saison, wird das diesjährige CL-Finale eine Viertelstunde später angepfiffen. Dieses Jahr rollt der Ball im Finalspiel ab 21 Uhr statt schon um 20.45 Uhr.


Wo findet das Champions League Finale 2019 statt? Der Austragungsort des Endspiels


Letzte Saison war der Spielort des CL-Finals noch Kiew. Die aktuell laufende Champions-League-Saison findet ihren krönenden Abschluss in Madrid. Jedoch nicht im Santiago Bernabéu Stadium, der Spielstätte von Real Madrid. Sondern in Atleticos Heimspielstätte. Es ist das Wanda Metropolitano, das 2017 eröffnet wurde und seitdem das Stadion ist, wo Atletico Madrid alle Heimspiel austrägt.

  • Datum/Tag:  Samstag, 1. Juni 2019
  • Uhrzeit, Anstoß:  21 Uhr

Champions League Finale 2019, das Stadion: das Wanda Metropolitano in Madrid


  • Fassungsvermögen des Wanda Metropolitano: 68.000 Zuschauer
  • Baukosten: 240 Millionen Euro
  • Reines Fußballstadion nach Umbau 2017
  • Bevor Atletico im Estadio Vicente Calderon spielte, wurden bis 1966 alle Heimspiele im Stadium Metropolitano de Madrid ausgetragen
  • Entstehung heutiger Stadionname: chinesische Wanda Group und altes Stadium Metropolitao de Madrid

Champions League Finale 2019: Der Vorbericht zum Endspiel in der Königsklasse - "Nie besorgt über die Zukunft"


Die Niederlage von Kiew tat weh, jetzt soll sie Jürgen Klopp und dem FC Liverpool im Champions-League-Finale das nötige Selbstbewusstsein für den nächsten Anlauf geben.

Es schmerzt, aber Jürgen Klopp erinnert sich noch genau an diese bittere Nacht von Kiew. Wie der FC Liverpool gegen Real Madrid die Chance auf den Champions-League-Titel vergab, wie das Team unmittelbar im Anschluss die Heimreise auf die Insel antrat, und wie gedrückt die Stimmung am Flughafen der ukrainischen Hauptstadt war. "Wir standen in der Schlange. Die Köpfe waren unten, alle waren brutal frustriert", erzählt Klopp: "Aber der Plan war, dass wir wiederkommen."

Liverpool wieder im Champions-League-Finale: "Das ist einfach unglaublich"

Ein Jahr später ist seine Mannschaft zurückgekommen. Im Finale des wichtigsten europäischen Vereinswettbewerbs greift sie am Samstag (21.00 Uhr) in Madrid gegen Premier-League-Rivale Tottenham Hotspur erneut nach dem Henkelpott. "Das ist einfach unglaublich", sagt der Teammanager, der die 1:3-Niederlage gegen die Königlichen "aus heutiger Sicht" gar nicht so schlecht findet: "Das Finale hatte großen Einfluss. So eine Niederlage tut weh. Aber sie kann einen neu aufladen und wieder an den Start bringen."

Nicht nur der erneute Sprung in das Endspiel der Königsklasse, auch die beste Ligasaison der Vereinsgeschichte zeigt: Seine Mannschaft ist noch stärker geworden. Und ein Großteil des Teams weiß mittlerweile wie es ist, ein großes Endspiel zu verlieren, um anschließend wieder anzugreifen. "Die Medizin, die beschissen schmeckt", so hatte Klopp das verlorene Endspiel Anfang der Woche bezeichnet, zeigt Wirkung.

Liverpool gegen Tottenham Hotspur fast mit der identischen Aufstellung wie im Vorjahr

Abgesehen vom deutschen Torhüter Loris Karius, dessen Zukunft bei den Reds sich nach zwei fatalen Fehlern im Vorjahres-Endspiel zerstreut hatte, sind die verbleibenden zehn Spieler der LFC-Startelf von Kiew weiterhin fester Bestandteil in Klopps Team. Top-Torjäger Mohamed Salah zum Beispiel, der nach einem Zweikampf mit Sergio Ramos verletzt vom Feld musste. Oder dessen Sturmkollege Sadio Mane, der noch nie so viele Tore wie in dieser Saison erzielt hat.

Klopp war daher "nie besorgt über die Zukunft. Mir war klar, dass die Jungs eine weitere Chance bekommen würden". Drohte seinem Team nach drei Niederlagen in der Gruppenphase noch das Aus, behielt es anschließend die Nerven und überzeugte mit Abgeklärtheit und Offensivfußball. In der K.o.-Phase schalteten die Reds Bayern München auch den spanischen Meister FC Barcelona aus - dank das legendären 4:0 im Halbfinal-Rückspiel an der Anfield Road.

Seinen Anteil daran trug auch Torhüter Alisson, den die Reds vor der Saison für die damalige Rekordsumme von 72,5 Millionen Euro verpflichtet hatten. Der Brasilianer sticht in seiner Premierensaison heraus. Statistiker schätzen, dass er mit seinen Paraden für ein Drittel der Punkte verantwortlich zeichnen könnte. Neben Virgil van Dijk und Salah ist er der Dauerbrenner in Klopps-Team, absolvierte alle 38 Spiele. Auch im Showdown gegen Tottenham ist das Trio gesetzt.

Tottenham Hotspur: Wird Harry Kane gegen den FC Liverpool fit?

Tottenham zweifelt indes noch, ob Starstürmer Harry Kane nach seiner Genesung eine Option für 90 Minuten ist. Sollte Trainer Mauricio Pochettino auf den Engländer setzen, wäre wohl kein Platz für Lucas Moura. Der Brasilianer, mit seinem Dreierpack im Halbfinale gegen Ajax Amsterdam maßgeblich verantwortlich für den ersten Einzug der Spurs ins Champions-League-Finale, droht trotz seiner Top-Form ein Platz auf der Bank.

Während Pochettino und die Spurs bereits am Mittwochabend in die spanische Hauptstadt reisten, lassen sich Klopp und Liverpool mehr Zeit. Die Reds steigen erst am Freitag vor dem Abschlusstraining im Wanda Metropolitano in den Flieger. Der 51 Jahre alte Teammanager will das Finale - trotz seiner unbestrittenen großen Bedeutung - als ganz normales Europapokalspiel betrachten.


Die Aufstellungen im Champions League Finale 2019


​​Es ist soweit, die Aufstellungen des diesjährigen Champions-League-Finals stehen fest. Bei Tottenham gibt es eine Überraschung, Liverpool setzt dagegen auf Bewährtes.

Aufstellung Tottenham:

Harry Kane ist rechtzeitig zum heutigen Finale fit geworden. Deshalb lässt ihn Trainer Mauricio Pochettino auch von Beginn an auflaufen. Folgende elf Spieler stehen zunächst auf dem Platz:

Lloris -Trippier, Alderweireld, Vertonghen, Rose - Winks, Sissoko - Eriksen, Alli, Son - Kane​​

Aufstellung Liverpool:

Bei Liverpool gibt es kaum Überraschungen. Trainer Jürgen Klopp setzt erneut auf sein Sturm-Trio Mohamed Salah, Sadio Mane und Roberto Firmino, das ihm dabei helfen soll, seinen ersten Champions-League-Titel einzufahren.

Alisson – Alexander-Arnold, Matip, van Dijk, Robertson – Fabinho, Wijnaldum, Henderson – Mane, Firmino, Salah​


Champions League Finale in Hauptstädten: Das Endspiel 2019 reiht sich in die Tradition ein


Zum Austragungsort des Champions-League-Finales wurden nicht selten europäische Hauptstädte auserkoren. Hier eine Übersicht aller Hauptstädte, die bereits Champions-League-Endspiele beheimatet haben:

Saison Hauptstadt Stadion CL-Sieger
1993/94 Athen Olympiastadion AC Mailand
1994/95 Wien Ernst-Happel-Stadion Ajax Amsterdam
1995/96 Rom Olympiastadion Juventus Turin
1997/98 Amsterdam Amsterdam Arena Real Madrid
1999/2000 Paris Stade de France Real Madrid
2005/06 Paris Stade de France FC Barcelona
2006/07 Athen Olympiastadion FC Liverpool
2007/08 Moskau Olympiastadion Luschniki Manchester United
2008/09 Rom Olympiastadion FC Barcelona
2009/10 Madrid Estadio Bernabeu Inter Mailand
2010/11 London Wembley Stadium FC Barcelona
2012/13 London Wembley Stadium FC Bayern München
2013/14 Lissabon Estadio da Luz Real Madrid
2014/15 Berlin Olympiastadion FC Barcelona
2016/17 Cardiff Millenium Stadium Real Madrid
2017/18 Kiew Olympiastadion Real Madrid

Champions League Finale 2019: So liefen die Halbfinalspiele


Mannschaft 1 Mannschaft 2 Hinspiel Rückspiel
FC Liverpool FC Barcelona 0:3 4:0
Ajax Amsterdam Tottenham Hotspur 1:0 2:3

Champions-League-Halbfinale zwischen Ajax Amsterdam und den Tottenham Hotspur - 3:2 nach 0:2: Lucas beendet Europacup-Märchen von Ajax

Tottenham Hotspur hat das Europacup-Märchen von Ajax Amsterdam brutal beendet und ist erstmals in das Finale der Champions League eingezogen. Die Mannschaft von Teammanager Mauricio Pochettino setzte sich im Halbfinal-Rückspiel beim niederländischen Rekordmeister nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2 (0:2) durch und trifft nun im zweiten rein englischen Finale der Königsklasse nach 2008 am 1. Juni in Madrid auf Ligakonkurrent FC Liverpool. Die Mannschaft von Teammanager Jürgen Klopp hatte sich am Vorabend nach einem 0:3 im Hinspiel sensationell mit 4:0 gegen den FC Barcelona durchgesetzt.

Der Brasilianer Lucas mit einem Dreierpack (55., 59., 90.+6) machte das kleine Fußball-Wunder für die Engländer perfekt, denen bei ihrer vierten Teilnahme an der Königsklasse der ganz große Wurf winkt. Kapitän Matthijs de Ligt (5.) und Hakim Ziyech (35.) hatten zuvor Ajax scheinbar uneinholbar in Front gebracht, nachdem die jungen Wilden das Hinspiel in London bereits 1:0 gewonnen hatten. Am Ende platzte aber für Amsterdam, das zuvor in Titelverteidiger Real Madrid und Juventus Turin zwei Hochkaräter ausgeschaltet hatte, der Traum vom Triple.

Vor 52.641 Zuschauern in der ausverkauften Johan-Cruyff-Arena legten die Hausherren los wie die Feuerwehr. Nachdem Hakim Ziyech und Dusan Tadic, der an Tottenhams Weltmeister-Keeper Hugo Lloris scheiterte, Warnschüsse abgegeben hatten, führte die erste Ecke durch Lasse Schöne zur Führung. Der angeblich auch von Bayern München umworbene 19 Jahre alte Shootingstar de Ligt erzielte per Kopf seinen zweiten Treffer in der Königsklasse.

Nur 60 Sekunden später vergab der frühere Leverkusener Heung-Min Son, der im Hinspiel gesperrt war, eine große Chance für die Gäste. Der Südkoreaner traf aber nur den Pfosten. In der zehnten Minute vergab Dele Alli in Abseitsposition eine weitere gute Möglichkeit für die Mannschaft des argentinischen Teammanagers Mauricio Pochettino, der nach wie vor auf seinen verletzten Torjäger Harry Kane verzichten musste.

Anschließend lieferten sich beide Teams zunächst einen offenen Schlagabtausch, ehe Tottenham nach und nach das Kommando übernahm. Son (23.) und Christian Eriksen (24.) hatten noch vor der Pause Chancen zum Ausgleich. Tadic (31.) hätte auf der anderen Seite aber auch einen guten Konter zum 2:0 für die Hausherren abschließen können, ehe Ziyech es besser machte und mit seinem dritten Treffer im laufenden Wettbewerb für die Vorentscheidung sorgte.

Nach Wiederanpfiff des guten Bundesliga-Schiedsrichters Felix Brych setzten die Spurs noch einmal alles auf eine Karte. Die aufmerksame Ajax-Abwehr vor dem starken Torwart Andre Onana, der in der 54. Minute gegen Dele Alli eine Glanzparade zeigte, ließ aber zunächst nichts anbrennen. Nach dem Doppelpack von Lucas Moura war Tottenham am Drücker. Ajax konnte sich zunächst von dem Druck wieder befreien, ehe Lucas die Gastgeber ins Tal der Tränen stürzte. Zuvor hatte noch Ziyech in der 79. Minute für Ajax noch den Pfosten getroffen.

Champions-League-Halbfinale zwischen dem FC Liverpool und dem FC Barcelona: 4:0! Klopp gelingt das Wunder

Wahnsinn im Tollhaus Anfield Road: Teammanager Jürgen Klopp hat dank der Doppel-Torschützen Georginio Wijnaldum und Divock Origi mit dem FC Liverpool ein Fußball-Wunder geschafft und ist nach einer unglaublichen Energieleistung zum zweiten Mal in Folge ins Finale der Champions League eingezogen. Der 18-malige englische Meister setzte sich im Halbfinal-Rückspiel vor eigenem Publikum mit 4:0 (1:0) gegen den FC Barcelona um Superstar Lionel Messi und Nationaltorwart Marc-Andre ter Stegen durch, der nach dem 3:0 im Hinspiel als klarer Favorit auf die Insel gereist war.

Origi (7., 79.) sowie der zur Halbzeit eingewechselte Niederländer Georginio Wijnaldum (54., 56.) sorgten dafür, dass Liverpool zum vierten Mal ins Endspiel der Königsklasse einzog und weiter vom zweiten Champions-League-Titel nach 2005 träumen darf. Für Klopp ist es das dritte Endspiel im wichtigsten Vereinswettbewerb der Welt.

"Das kann man nur schwer in Worte fassen, das war ein unglaublicher Abend. Von meinen Toren werde ich ein Leben lang träumen", sagte ein überglücklicher "Matchwinner" Origi bei Sky, nachdem er zuvor in den Armen von Klopp gelegen und zur legendären Hymne "You'll never walk alone" mit den Fans die Sensation gefeiert hatte.

Theoretisch kann Liverpool auch noch das megaspannende Meisterrennen der Premier League mit Titelverteidiger Manchester City am Sonntag für sich entscheiden. Den nationalen Titel kann das Klopp-Team allerdings nicht mehr aus eigener Kraft holen. Liverpool trifft im Finale der Königsklasse am 1. Juni im Estadio Metropolitano in Madrid auf Ajax Amsterdam oder Tottenham Hotspur. Ajax hatte das Hinspiel in London 1:0 gewonnen und ist damit im Rückspiel am Mittwoch in Amsterdam im Vorteil.

Vor 55.212 Zuschauern im ausverkauften Hexenkessel Anfield Road versuchten die Hausherren auch ohne ihre verletzten Ausnahmestürmer Mohamed Salah und Roberto Firmino von Beginn an, das Unmögliche möglich zu machen. Der ehemalige Wolfsburger Origi, der Salah ersetzte, und der frühere Bayern-Profi Xherdan Shaqiri stürmten an der Seite von Sadio Mane und setzten die Katalanen früh unter Druck.

Nachdem ter Stegen den Ball nach einem Schuss von Liverpools Kapitän Jordan Henderson nur unzureichend abwehren konnte, war Origi zur Stelle und erzielte seinen ersten Champions-League-Treffer der Saison. Beflügelt von der Führung und dem fantastischen Publikum blieb Liverpool im Vollgas-Modus und schnürte Barcelona in der ersten Viertelstunde am eigenen Strafraum ein.

Messi, im Hinspiel zweifacher Torschütze der Spanier, gab nach einer Viertelstunde den ersten Warnschuss der Gäste ab, die sich nach und nach aus der Umklammerung befreiten und bei Kontern vor allem durch ihren Kapitän brandgefährlich waren. In der 19. Minute verhinderte LFC-Keeper Alisson gegen Messi Schlimmeres. Auf der Gegenseite rettete ter Stegen (24.) gegen den starken Andrew Robertson.

Nach der Pause erhöhte Liverpool das Risiko, wurde dadurch aber bei Kontern noch anfälliger. Barcelona blieb durch Messi und Luis Suarez jederzeit gefährlich. Nachdem ter Stegen zunächst gegen Virgil van Dijk (51.) retten konnte, machte er beim 0:2 durch den eingewechselten Wijnaldum, der nach der Pause für den angeschlagenen Robertson ins Spiel gekommen war, keine gute Figur. Nur 120 Sekunden später verwandelte der Niederländer mit seinem zweiten Champions-League-Treffer in dieser Saison die Arena in ein Tollhaus, ehe Origi die Sensation perfekt machte.

Dabei profitierten die Reds von einer unglaublichen Schläfrigkeit der Gäste. Liverpools Trent Alexander-Arnold brachte blitzschnell eine Ecke in den Strafraum, Origi war zur Stelle und Barcelona k.o. Für die Katalanen war es das zweite Waterloo nach 2018, als man im Viertelfinale nach einem 4:1-Heimsieg bei AS Rom 0:3 verlor und ebenfalls ausschied.