Borussia Dortmund konnte seine Schwächephase auch beim Tabellenletzten nicht beenden, kam am Montag in Nürnberg nicht über ein 0:0 hinaus. Der Vorsprung auf den FC Bayern beträgt damit nun lediglich noch drei Punkte.
Erlebe die Highlights des BVB in der Bundesliga auf DAZN. Hol' Dir jetzt Deinen Gratismonat!
Ein Grund für die zuletzt schwächeren Auftritte ist sicherlich der Ausfall von Kapitän Marco Reus. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke stellte in diesem Zusammenhang nun einen Vergleich zu Barca und Lionel Messi her.
Außerdem: Drei junge, deutsche Bundesliga-Stars sollen bei den Dortmundern auf dem Einkaufszettel stehen.
In diesem Artikel erfahrt Ihr alle News und Gerüchte rund um den BVB an diesem Mittwoch.
Der BVB in der letzten Woche! Hier bekommt Ihr alle Infos in den Newsartikeln der letzten Tage:
- Dienstag: Favre wusste nicht, wogegen die Club-Fans protestierten
- Montag: Weigl versteht BVB-Veto bei PSG-Interesse
- Sonntag: Pulisic droht wohl längere Pause
BVB: Manuel Akanji vor Comeback

Nach zuletzt drei Unentschieden in Folge ist der Vorsprung des Tabellenführers auf Verfolger Bayern München von einst neun auf drei Punkte geschmolzen.
Für Rückspiel gegen BVB wieder fit: Spurs-Torjäger Kane vor Comeback
(C)Getty Images"Toll, wieder bei meinem Team zu sein", twitterte Kane am Mittwoch. Auch ohne den Torjäger haben die Spurs alle ihre vier Ligaspiele und das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Borussia Dortmund (3:0) gewonnen.
Beim Rückspiel in Dortmund am 5. März kann Kane wieder mitwirken.
BVB-Moments: Sancho überragend, Bürki stark
BVB angeblich an Eggestein, Max und Werner interessiert
Borussia Dortmund will sich einem Bericht der Sport Bild zufolge mit drei jungen deutschen Spielern verstärken.

Demnach sollen Werder Bremens Mittelfeldmann Maximilian Eggestein, Augsburgs Linksverteidiger Philipp Max und auch Leipzig-Angreifer Timo Werner auf dem Einkaufszettel des BVB stehen.
Reus-Ausfall: BVB-Boss Watzke stellt Vergleich zu Messi an
Mit einem Muskelfaserriss fiel Marco Reus beim BVB zuletzt aus, am Sonntag gegen Leverkusen könnte er wieder zurückkehren. Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke erklärte nun die Tragweite des Ausfalls des Kapitäns.

"Marco ist nicht nur unser überragender Spieler, sondern unser Kapitän. Wenn er ausfällt, ist das so, als müsse Barcelona auf Messi oder früher Real auf Ronaldo verzichten", sagte Watzke der Bild .
Protest gegen Montagsspiele: BVB-Trainer Lucien Favre wusste nicht, worum es ging
BVB-Star Mario Götze: "Das ist definitiv zu wenig"
Mario Götze, bei der Nullnummer in Nürnberg wieder als Sturmspitze aufgeboten, ärgerte sich über den Stolperer beim Abstiegskandidaten aus Franken: "Das ist definitiv zu wenig. Wir müssen hier drei Punkte holen, das ist ganz klar."
Er ergänzte bei Eurosport : "Wir hatten die eine oder andere Torchance, da müssen wir konsequenter sein. Wir haben wenig zugelassen, aber nichtsdestotrotz müssen wir offensiver spielen, schneller in den gegnerischen Sechzehner kommen. Natürlich ist das nicht leicht, gerade wenn sie sehr, sehr tief stehen. In der zweiten Halbzeit haben wir es ein bisschen besser gemacht. Da müssen wir auch versuchen, einfach mal blind die Flanke reinzubringen. Irgendetwas machen, damit etwas passiert. Das ist uns heute nicht gelungen."
Axel Witsel nach 0:0 in Nürnberg: BVB-Krise? "Nur ein kleines bisschen"
Axel Witsel war nach dem enttäuschenden 0:0 gegen den 1. FC Nürnberg der einzige Dortmunder Spieler, der den Weg zur Presse antrat und sich zur aktuellen Situation äußerte. "Es war ein gutes Spiel von uns, auch wenn das Ergebnis natürlich nicht das ist, was wir wollten", sagte Witsel in der Mixed Zone.
Der Belgier sah Nürnberg im zweiten Durchgang noch defensiver als in den ersten 45 Minuten: "Es war, wie wenn man gegen eine Wand spielt." Man sei dennoch geduldig und nicht nervös gewesen, lediglich das eine entscheidende Tor habe man verpasst, erklärte Witsel weiter.
Für den 30-Jährigen hat trotz fünf Pflichtspielen ohne Sieg in Folge das Vertrauen der Dortmunder nicht gelitten: "Das ist nicht das Problem. Jede Top-Mannschaft kann mal eine solche Phase haben. Aber jetzt ist es wirklich Zeit, sie wieder zu beenden und Siege einzufahren. Wir müssen alles dafür tun, gegen Leverkusen auf die Siegerstraße zurückzukehren."
Steckt der BVB also aktuell in einer Krise? "Wenn Sie so wollen", sagte Witsel auf die entsprechende Frage, schob jedoch nach: "Aber nur ein kleines bisschen. Meiner Meinung nach nicht, denn seit Saisonbeginn haben wir gesagt, Spiel für Spiel ohne Druck spielen zu wollen. Das behalten wir bei und am Ende werden wir sehen, wozu das geführt hat."
Getty ImagesMit Tennisbällen: Nürnberg-Fans protestieren bei BVB-Duell gegen Montagsspiel
In der ersten Halbzeit warfen die Club-Anhänger mehrmals schwarz gefärbte Tennisbälle auf den Rasen. Schiedsrichter Harm Osmers musste zweimal unterbrechen und die Spieler bitten, den Platz freizuräumen. Ein Eckball in der Nachspielzeit der ersten Hälfte wurde aufgrund der Wurfgeschosse nicht mehr ausgeführt.
Vor Wechsel zum BVB: Liverpool zeigte Interesse an Jadon Sancho
Trainer Jürgen Klopp vom FC Liverpool hat verraten, dass die Reds 2017 ebenfalls über eine Verpflichtung von Shootingstar Jadon Sancho nachdachten. Dieser wechselte letztendlich aber vom Premier-League-Rivalen Manchester City zu Borussia Dortmund.
"Wir sind nicht blind – wir haben ihn gesehen, er gefiel uns und wir überlegten: 'Können wir ihn bekommen?' Nein", zitieren englische Medien den deutschen Coach. "Englische Klubs verkaufen nicht an andere englische Klubs."

Kehl nach BVB-Remis: "Bitte um eine realistische Einschätzung dieser Saison"
Durch das 0:0 beim 1. FC Nürnberg ist der Vorsprung von Tabellenführer Borussia Dortmund auf den FC Bayern auf drei Punkte geschmolzen. Nach der Partie gegen den Club sprach Sebastian Kehl, der Leiter der BVB-Lizenzspielerabteilung, in der Mixed Zone zu den anwesenden Medienvertretern.
Hier geht es zum Interview, in dem Kehl die Gründe für das Remis in Franken nannte, die Enttäuschung beim BVB beschrien und auf das kommende Bundesligaspiel gegen Bayer Leverkusen blickte.
BVB patzt beim 1. FC Nürnberg: Die Highlights im Video
BVB: Weigl versteht Veto für PSG-Wechsel
ImagoNach der unbefriedigend verlaufenen Hinrunde habe man aber Gespräche geführt. "Von Borussia Dortmund gab es keine Bereitschaft, mich gehen zu lassen, was auch eine Wertschätzung mir gegenüber ist", betonte der ehemalige Spieler von 1860 München. Er habe dann versucht "in der Position, wo ich eine Chance bekomme, mich einzubringen". Er spielte zuletzt als Innenverteidiger häufiger in der Stammelf der Borussia.


