Die wichtigen News, Themen und Gerüchte am Samstag bei Borussia Dortmund. Alle Nachrichten zum BVB - kompakt in einem Artikel.
Zu den News der letzten Tagen des Ruhrpott-Klubs kommt Ihr hier:
- Samstag: Watzke schwämt von Sanchos Form
- Freitag: Manchester City lockt Erling Haaland mit Mega-Gehalt
Hummels nach erneuter BVB-Niederlage: "Es wird unruhig, aber das ist nicht schlimm"
Nach der Niederlage gegen den SC Freiburg hat Mats Hummels unruhige Wochen für Borussia Dortmund prognostiziert. "Es wird unruhig, aber das ist nicht schlimm. Es geht nur darum, dass wir unsere Arbeit machen", sagte Hummels nach der Begegnung bei Sky.
Das 1:2 in Freiburg war für den BVB bereits die achte Saisonniederlage. Man werde jetzt "wieder sehr, sehr, sehr schlecht geredet. Aber ich sehe genug Fußball, um zu sehen, dass andere Mannschaften oft deutlich mehr zulassen als wir", betonte Hummels.
In der Bundesliga kommt der BVB nach 20 Spielen erst auf 32 Punkte: "Natürlich können und müssen wir besser spielen", findet Hummels, "aber man muss nicht so tun, als wären bei den letzten Spielen, die wir verloren haben, unsere Gegner besser gewesen als wir."
Seinem Trainer Edin Terzic stellte Hummels trotz der aktuellen Formkrise ein gutes Zeugnis aus: "Seit Edin da ist, machen wir sehr viele Dinge sehr viel besser", so der 32-Jährige, der allerdings hinzufügte: "Wir kriegen nur nicht die Ergebnisse, um das zu unterstreichen."
BVB: Watzke will sich bei Trainer-Entscheidung "nicht treiben lassen"
Hans-Joachim Watzke hat betont, die Entscheidung, wer in der kommenden Saison Trainer von Borussia Dortmund sein wird, in aller Ruhe angehen zu wollen. "Wir lassen uns nicht treiben und nehmen uns alle Zeit, die wir benötigen", erklärte der Geschäftsführer im Interview mit der WAZ .
Über die Chancen des aktuellen Trainers Edin Terzic, auch in der nächsten Saison die Geschicke beim BVB zu leiten, sagte Watzke: "Wir sind, was das angeht, sehr entspannt. Zwischen Edin und uns herrscht die größtmögliche Offenheit. Seit vielen Jahren", so der 61-Jährige.
Getty Images / Lars Baron Bild: Getty Images Obwohl Terzics bisherige Bilanz ausbaufähig ist, betonte Watzke, dass der BVB "aktuell wieder besser Fußball" spiele und man auf eine "aggressivere Spielweise" umstellen wolle: "Aber einen solchen Wechsel in der Herangehensweise kannst du nicht binnen weniger Wochen reibungslos durchziehen", so der BVB-Boss.
Mögliche Nachfolger für den 38-Jährigen wollte Watzke indes nicht diskutieren: "Es wäre respektlos, über einen Trainer zu sprechen, der aktuell bei einem anderen Klub arbeitet." Nach Bild -Informationen soll Gladbachs Marco Rose als Favorit auf den Trainerposten gelten.
BVB: Die Top-Scorer von Borussia Dortmund in der Bundesliga 2020/21
| Name | Tore | Assists | Scorerpunkte |
|---|---|---|---|
| Erling Haaland | 14 | 4 | 18 |
| Jadon Sancho | 3 | 9 | 12 |
| Raphael Guerreiro | 2 | 8 | 10 |
| Giovanni Reyna | 3 | 5 | 8 |
Rose vor BVB-Abschied? Eberl glaubt zu "98 Prozent" an Verbleib in Gladbach
Max Eberl glaubt weiter an einen Verbleib von Trainer Marco Rose bei Borussia Mönchengladbach. Die Wahrscheinlichkeit liege bei "98 Prozent", sagte der Sportdirektor der Borussia im Aktuellen Sportstudio des ZDF . Im Dezember hatte Eberl auf die gleiche Frage mit "99 Prozent" geantwortet.
Der 2019 aus Salzburg geholte Rose wird seit Wochen mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. "Es gibt keine Entscheidung. Es gibt Gespräche. Gespräche über den Sport, aber natürlich auch Gespräche über die Zukunft, was den Kader betrifft, und was die Zukunft von Marco betrifft", sagte Eberl weiter.
Bei Sky hatte Eberl zuvor betont, die Borussia wolle "so schnell wie möglich eine Entscheidung haben, weil es für unsere Planungen wichtig ist". Es werde jedoch niemand "unter Druck" gesetzt.
Getty Images Bild: Getty Images Rose selbst wollte die Spekulationen nicht in der Öffentlichkeit kommentieren. "Max weiß über den Status quo Bescheid. Wir tauschen uns täglich aus, in erster Linie über die Mannschaft und womöglich irgendwann auch mal über meine Zukunft. Aber das Wichtigste ist, dass ich bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag stehe und sehr gerne hier bin. Ich werde nicht jeden Tag Wasserstandsmeldungen abgeben", sagte er.
Sein Vertrag bei den Gladbachern hat noch eine Laufzeit bis 30. Juni 2022.
BVB: Watzke will geimpfte Menschen aus dem medizinischen Bereich ins Stadion einladen
Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke will bereits gegen das Coronavirus geimpfte Menschen, die in medizinischen Bereichen arbeiten, demnächst "unter Wahrung aller Regeln" kostenlos ins Stadion einladen. Das sagte der 61-Jährige im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe .
"Wir stöhnen ja alle darüber, wie sich unser Leben durch Corona verändert hat. Aber die, die unter härtesten Bedingungen jeden Tag ihre Gesundheit riskiert haben, sind für mich echte Helden. Sie einladen zu dürfen, das wäre grandios, das wäre eine große Ehre für uns", sagte Watzke.
Lars Baron/Getty Images Bild: Getty Images Zudem drücke Watzke dem Erzrivalen Schalke 04 im Kampf um den Klassenerhalt die Daumen. "Ich wünsche mir selbstverständlich, dass Schalke die Klasse hält. Eine Bundesliga ohne den Hamburger SV ist schlimm genug, eine Bundesliga ohne Schalke wäre genauso wenig wünschenswert", sagte er.
Besonders die Revierderbys würden dem BVB-Boss fehlen. Die Spiele zwischen Dortmund und Schalke hätten für die Menschen der Region eine "enorme Bedeutung". Die Königsblauen liegen vor dem 20. Spieltag bereits neun Punkte hinter dem Relegationsplatz zurück.
Auch für Dortmund läuft die Saison nicht nach Wunsch. Der sechste Platz "entspricht natürlich nicht unseren Ansprüchen", stellte Watzke klar. Ein Verpassen der Champions League würde bedeuten, dass der BVB "ein Stück zurückfällt".
Quelle: SID
BVB verliert auch beim SC Freiburg: Die bedrohliche Situation bei Borussia Dortmund
"Ist das jetzt Können oder Spielglück?", fragte Mats Hummels nach Spielende bei Sky, lächelte etwas spöttisch und sagte: "Mein Satz beinhaltet ja schon meine Antwort." Es ging um die beiden Fernschusstreffer von Woo-Yeong Jeong (49.) und Jonathan Schmid (52.), die den 2:1-Sieg des SC Freiburg einleiteten. Hummels plädierte bei deren Zustandekommen also auf Glück - und war damit ganz anderer Meinung als beispielsweise sein Trainer Edin Terzic.
"Wir können Druck auf den Ball machen, wir können Zwei-gegen-eins-Situationen kreieren, dem Gegner nicht so viel Zeit geben, eine Entscheidung zu fällen", zählte der im Gegensatz zu Hummels nämlich explizit Defensiv-Varianten im Vorfeld des 0:1 auf, als Emre Can und Thomas Delaney ihre Gegenspieler kaum attackierten. Beim 0:2 traf das sogar auf die halbe Hintermannschaft zu, am Ende patzte auch noch Keeper Marwin Hitz. "Das sind Dinge, die wir ganz schnell abstellen müssen", betonte Terzic.
