Joachim Löw Thomas MüllerGetty

FC Bayern München - News und Transfergerüchte: Müller mit harter Kritik an Löw und DFB, Kovac erwartet Reaktion von Trio

Beim  FC Bayern München läuft es in der letzten Zeit wieder prächtig, den Titelrivalen Borussia Dortmund hat man in der Bundesliga eingeholt und aus personell wurden einige Weichen gestellt.

Erlebe die Bundesliga-Highlights auf DAZN. Hol' Dir jetzt Deinen Gratismonat!

Für Unruhe sorgt derzeit lediglich die überraschende Aussortierung von Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller aus dem DFB-Team. Letzterer übt nun harte Kritik an Bundestrainer Joachim Löw sowie am DFB.

Neben dem Betroffenen selbst äußern sich auch Karl-Heinz Rummenigge, Niko Kovac und Serge Gnabry zur Ausbootung des Weltmeister-Trios.

Der FC Bayern München am Mittwoch: Alle wissenswerten News und Gerüchte zum FCB gibt es hier!


Thomas Müller übt harte Kritik an Joachim Löw und dem DFB: "Hat mit Wertschätzung nichts zu tun"


Einen Tag nach seiner Ausbootung aus der Nationalmannschaft hat sich 2014er-Weltmeister Thomas Müller mit harter Kritik am Deutschen Fußball-Bund (DFB) und an Bundestrainer Joachim Löw an die Öffentlichkeit gewandt. "Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr macht mich die Art und Weise, wie das abgelaufen ist, einfach sauer. Kein Verständnis habe ich vor allem für diese suggerierte Endgültigkeit der Entscheidung", sagte der Angreifer von Bayern München in einem Video, das er über seine Social-Media-Kanäle verbreitete.

"Ich war von der plötzlichen Entscheidung des Bundestrainers perplex", führte der 29-Jährige aus: "Ein Bundestrainer muss sportliche Entscheidungen treffen. Das stelle ich nicht infrage. Aber Mats, Jerome und ich sind immer noch in der Lage, auf Top-Niveau Fußball zu spielen. Wir haben gemeinsam mit dem DFB einen langen, intensiven und meist auch erfolgreichen Weg bestritten in den letzten Jahren."

Joachim Löw Thomas MüllerGetty

Kovac erwartet nach DFB-Ausbootung Trotzreaktion von Hummels, Müller und Boateng


Bayern Münchens Trainer Niko Kovac hat sich nach der Reaktion vom Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge und von Sportdirektor Hasan Salihamidzic ebenfalls zur Ausbootung seiner drei 2014er-Weltmeister aus der deutschen Nationalmannschaft geäußert.

"Ich weiß, dass meine Spieler von der Entscheidung Jogi Löws überrascht waren", sagte Kovac dem kicker (Donnerstagausgabe): "Aber Thomas Müller, Jerome Boateng und Mats Hummels sind Vollprofis. Sie wissen, mit dieser Situation jetzt seriös umzugehen."

Niko Kovac Bayern 20022019Getty

Nach DFB-Aus für Hummels, Boateng und Müller im DFB-Team: Rummenigge stichelt gegen Joachim Löw


Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat kein Geheimnis daraus gemacht, dass er mit der Entscheidung von Bundestrainer Joachim Löw, künftig auf die Bayern-Stars Thomas Müller (29), Jerome Boateng und Mats Hummels (beide 30) zu verzichten, nicht gerade begeistert ist.

"Löw hat sich dazu entschlossen, das gilt es, zu akzeptieren, zu respektieren, auch wenn es einem nicht gefällt", sagte der ehemalige Nationalmannschaftskapitän der MünchnerAZ . Gleichzeitig warnte Rummenigge den Weltmeister-Coach von 2014 vor den möglichen Konsequenzen seiner radikalen Maßnahme.

Karl-Heinz Rummenigge FC Bayern

Renato Sanches über Leidenszeit beim FC Bayern und Swansea: "Einige haben mich abgeschrieben"


Renato Sanches kam vor zwei Jahren mit reichlich Vorschusslorbeeren und für viel Geld zum FC Bayern München. Sein erstes Jahr beim Rekordmeister und die anschließende Leihe zu Swansea City markierten jedoch Tiefpunkte seiner noch jungen Karriere. Bei The Players Tribune sprach der Portugiese über diese schwere Zeit und gab tiefe Einblicke in seine Gefühlswelt.

"Meine erste Saison bei den Bayern war nicht ideal. Ich weiß das. Ich habe gehört, was die Leute über mich gesagt haben. Flop. Pleite. Scheiße. Verkauft ihn, solange wir können", erklärte Sanches und sagte außerdem, dass er "einfach nicht zu meinem Spiel" gefunden habe.

Renato Sanches Bayern MunchenGetty Images

Serge Gnabry: Löw-Entscheidung "hat mich überrascht"



FC Bayern will mit Robert Lewandowski wohl vorzeitig verlängern


Rekordmeister Bayern München will offenbar vorzeitig mit Star-Stürmer Robert Lewandowski verlängern. Wie die Sport Bild  berichtet, wolle der Klub den Polen, dessen Vertrag bis 2021 läuft, noch zwei Jahre länger an sich binden. Hintergrund der Überlegungen ist nach Angaben des Blattes der Wechsel-Poker um Nationalspieler Timo Werner von RB Leipzig. Lewandowski soll durch den neuen Vertrag das Vertrauen der Bosse demonstriert werden.

Robert Lewandowski Bayern Munich 2018-19Getty Images

Oliver Kahn zum FC Bayern? "Bereitschaft war immer vorhanden"


Oliver Kahn hat das Werben des FC Bayern München um seine Mitarbeit im Verein positiv kommentiert. Der ehemalige Torwart kann sich ein Engagement beim deutschen Rekordmeister sehr gut vorstellen und äußerte bereits sehr klare Worte bezüglich einer gemeinsamen Zukunft ab 2020.

Oliver Kahn Bayern MunchenGetty Images

Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng nicht mehr für Deutschland


Bundestrainer Joachim Löw hat sich dazu entschieden, drei langjährige Leistungsträger auszusortieren. Dabei handelt es sich um Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller vom FC Bayern München.

Löw stellte in einem Statement bei der Bild-Zeitung klar, dass er nicht mehr auf die Weltmeister von 2014 setzt: "2019 ist für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft das Jahr des Neubeginns. Wir wollen den Umbruch, den wir Ende letzten Jahres eingeleitet haben, fortsetzen. Nicht mehr im Kader der Nationalmannschaft werden Jerome Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller sein. Es war mir ein wichtiges Anliegen, den Spielern und Verantwortlichen des FC Bayern meine Überlegungen und Planungen heute persönlich zu erläutern", erklärte er.

Jerome Boateng Mats Hummels Sami Khedira Thomas Muller Germany 2018

Nach Serge Gnabrys Verlängerung: Die Vertragslaufzeiten der Bayern-Stars


Serge Gnabry hat seinen Vertrag beim FC Bayern bis 2023 verlängert: Wie lange laufen die Arbeitspapiere der anderen FCB-Stars? Goal zeigt's!

Hier gibt es die gesamte Liste.


Xavier Amaechi zu München? Arsenal-Talent soll ein Kandidat sein


Mit der auferlegten Transfersperre gegen den FC Chelsea rückt ein Wechsel von Außenstürmer Callum Hudson-Odoi zum FC Bayern immer weiter in die Ferne. Der Daily Mirror meldet nun, dass die Bayern wohl einen Notfallplan bereithalten.

In Xavier Amaechi vom FC Arsenal hätte der Rekordmeister demnach einen Außenstürmer mit ähnlichem Profil ausgemacht. Der 18-Jährige spielt in der zweiten Mannschaft der Gunners zumeist auf dem Flügel und wusste dort, wie schon Hudson-Odoi, vor allem durch seine Schnelligkeit und technischen Fähigkeiten auf sich aufmerksam zu machen.

Amaechi kam in dieser Saison achtmal zum Einsatz und hat dabei drei Tore und fünf Assists beigesteuert. Der Youngster hat allerdings noch bis 2022 Vertrag bei Arsenal. Für einen Transfer müsste man also tief in die Tasche greifen - was der jüngst von Uli Hoeneß angekündigten Transferoffensive aber nicht widersprechen würde.

Xavier Amaechi ArsenalGetty Images

Serge Gnabry verlängert beim FC Bayern bis 2023


Offensivmann Serge Gnabry vom FC Bayern hat seinen Vertrag beim deutschen Rekordmeister vorzeitig bis 2023 verlängert. Das gaben die Münchner am Dienstagmorgen in einer Pressemitteilung bekannt.

Gnabry, dessen ursprüngliches Arbeitspapier noch bis 2020 gültig war, erklärte: "Ich fühle mich sehr, sehr wohl hier. Es macht mit der Mannschaft sehr viel Spaß. Ich hoffe natürlich auf viele Titel und tolle Momente - und freue mich auf eine gute Zukunft mit dem FC Bayern."


Aaron Wan-Bissaka zum FC Bayern München?


Die beiden Bundesliga-Top-Klubs Borussia Dortmund und Bayern München haben angeblich Interesse an Wilfried Zaha beziehungsweise Aaron Wan-Bissaka vom englischen Erstligisten Crystal Palace. Das berichtet Sky Sports News .

Während die Dortmunder wohl Zaha ins Visier genommen haben, soll sich hingegen der FCB mit Shootingstar Wan-Bissaka beschäftigen. Der Brite startete in der laufenden Saison richtig durch, kam in 26 von 29 möglichen Premier-League-Begegnungen zum Einsatz.

Doch etwaige Abnehmer müssten auch für ihn tief in die Tasche greifen. Wan-Bissaka hatte sein Arbeitspapier vor rund einem Jahr noch bis 2022 ausgedehnt.

Aaron Wan-Bissaka Crystal Palace

Beckenbauer: Direktes Duell zwischen FCB und BVB entscheidet den Titelkampf


Franz Beckenbauer hat den BVB Kampf um die Meisterschaft noch nicht abgeschrieben. "Die Meisterschaft entscheidet sich meiner Meinung nach am 6. April im direkten Duell", sagte Beckenbauer der Bild mit Blick auf das Top-Spiel zwischen Rekordmeister Bayern München und dem BVB.

Der frühere Präsident des FC Bayern sieht seinen langjährigen Klub jedoch in einer aufsteigenden Form. "Das Gefühl, dass die Bayern die Kurve nach oben kriegen, habe ich schon. Auch wenn sie noch nicht da sind, wo ich sie gerne sehen würde", sagte er. An eine mögliche Wiederholung des Triples, das dem Klub 2013 gelungen war, will Beckenbauer aber noch nicht denken: "So weit ist es noch lange nicht."

Paco Alcacer Javi Martinez Borussia Dortmund Bayern Munchen Bundesliga 11/10/18Getty Images

FC Bayern: Javi Martinez ist der Spieler des Monats



Bayern München: Konkurrenz im Poker um Timo Werner aus Liverpool?


Der FC Liverpool ist offenbar an einer Verpflichtung von Nationalspieler Timo Werner interessiert. Das berichtet die britische Tageszeitung The Guardian .

Der Angreifer von RB Leipzig sei eine von mehreren Optionen, die Liverpool in Betracht ziehe. Die Reds würden im Buhlen um Werner in erster Linie mit dem FC Bayern München konkurrieren.

TIMO WERNER RB LEIPZIGGetty Images
Werbung
0