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Paulo Dybala Juventus 2020-21Getty

Antonio Cassano kritisiert Paulo Dybala: "... dann macht er sich vor Angst in die Hose"

Der argentinische Offensivkünstler Paulo Dybala (27) von Juventus Turin ist vom früheren italienischen Nationalspieler Antonio Cassano (38) für seine jüngsten Auftritte in der Serie A und den Vertragspoker mit den Turinern heftig kritisiert worden. 

"Ich habe das Gefühl, dass er sich in die Hose macht, sobald er ein wenig unter Druck steht", sagte Cassano in einer Twitch -Diskussion mit seinem Landsmann und Ex-Mitspieler Cristian Vieri über Dybala, der mit seiner aktuellen Formkurve zu denken gibt. Zuvor hatten auch Juve-Fans und Klub-Boss Andrea Agnelli an Dybalas Leistungen Kritik geübt.

"Jeder seiner Trainer bei Juventus hat ihn für nicht wichtig befunden, da frage ich mich schon, ob er überhaupt ein Champion oder ein großartiger Spieler ist", so der 38-jährige über den schwächelnden Dybala, um dann direkt noch einen drauf zu legen: "Für mich ist er kein Champion, er kann nicht den Unterschied machen."

Juventus Turin: Dybala bislang nur mit zwei Saisontoren

In der laufenden Saison 2020/21 absolvierte der 27-Jährige nur neun von 14 möglichen Serie-A-Spielen und erzielte darin wiederum nur zwei Tore. Sein aktueller Vertrag bei der Alten Dame aus Turin läuft noch bis 2022. 

Wie es mit ihm nach dieser Spielzeit weitergeht, ist noch vollkommen offen. Berichten zufolge soll der Nationalspieler Argentiniens jüngst ein Vertragsangebot Juves abgelehnt haben, weil er mit den darin vorgeschlagenen 7,5 Millionen Euro Gehalt nicht einverstanden war. Offenbar hofft Dybala auf die doppelte Summe.

DybalaGoal Quelle: Getty Images

Cassano sieht diese Forderung in Kombination mit der derzeit schwachen sportlichen Form eher kritisch: "Wenn man bei Juve die '10' tragen will, dann muss man auf einem höheren Niveau spielen. Und dann auch noch mehr als zehn Millionen Euro pro Saison haben wollen. Also bitte...."

Juventus Turin: Dybala bei mehreren Klubs auf dem Zettel

Dybala selbst hatte Mitte Dezember noch betont, dass ihm bislang kein Vertragsangebot vom Klub vorläge. "Mein Agent war lange in Turin und wurde nie angerufen", sagte er Medienvertretern nach dem Sieg gegen den FC Genua (3:1). 

In den vergangenen Wochen und Monaten wurde Paulo Dybala mit gleich mehreren Klubs in Verbindung gebracht. Paris Saint-Germain, Tottenham Hotspur und der FC Chelsea sollen den Offensivmann auf dem Schirm haben. 

Dybala wechselte im Sommer 2015 aus Palermo nach Turin. Seither absolvierte er 240 Pflichtspiele, traf 96-mal und legte 38 weitere Tore vor.

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