Stéphane Henchoz, ehemaliger Abwehrspieler des FC Liverpool, glaubt, dass der scheidende Reds-Trainer Jürgen Klopp in Zukunft beim FC Bayern München an der Seitenlinie stehen wird.
"Ich sehe ihn bei Bayern München": Früherer Liverpool-Star gibt spektakuläre Prognose zur Zukunft von Jürgen Klopp ab
Getty ImagesWAS WURDE GESAGT?
Einen anderen englischen Verein wird Klopp nie trainieren. Das hatte der 56-jährige Deutsche bereits betont, als er Ende Januar verkündet hatte, Liverpool am Saisonende vorzeitig zu verlassen.
Henchoz betonte, dass ihn auch ein Schritt Klopps nach Spanien oder Italien überraschen würde. "Ich sehe ihn eher zurück in Deutschland beiBayern München", sagte der 49-Jährige im Schweizer TalkformatBlick Kick. "Die Nationalmannschaftwäre eines Tages bestimmt auch ein Thema, aber er will zurück ins Geschäft."
Henchoz, der von 1999 bis 2005 insgesamt 205 Pflichtspiele für Liverpool bestritt, ergänzte dann noch einmal: "Ich sehe ihn bei Bayern München."
WAS IST DER HINTERGRUND?
Klopp will nach dem Abschied aus Liverpool im Sommer zunächst eine Pause einlegen. Zudem ließ er offen, ob er künftig überhaupt noch einmal als Trainer arbeiten wolle.
Henchoz erklärte derweil, dass ein Klub wie Bayern im Vergleich zu Klopps bisherigen großen Stationen bei Borussia Dortmund und in Liverpool eine neue Herausforderung wäre: "Er hat zwei Mannschaften trainiert: Dortmund und Liverpool, ähnliche Mannschaften und ähnliche Städte. Es sind nicht die größten Städte wie München oder London. Es sind Städte, wo die Leute hart arbeiten. Daher sieht man seine Leidenschaft, er gibt alles."
GettyEIN BLICK AUF DIE ZAHLEN
Klopp hatte Liverpool im Oktober 2015 übernommen und zurück zu alter Stärke geführt.
2019 gewann er mit den Reds die Champions League, ein Jahr später holte seine Mannschaft den ersten englischen Meistertitel nach 30 Jahren Durststrecke nach Liverpool.
Die Chance, sich mit einem zweiten Meistertitel unter seiner Ägide zu verabschieden, ist trotz der jüngsten 1:3-Niederlage beim FC Arsenal intakt. Liverpool steht weiterhin an der Spitze der Premier League, könnte aber von Manchester City überholt werden, sollten die Skyblues ihr Nachholspiel gewinnen.



