Marco Rose LeipzigGetty

Wechsel nach Afrika? Wildes Gerücht um ehemaligen Leipzig-Trainer Marco Rose

Marco Rose ist seit Ende März nicht mehr Trainer von RB Leipzig. Nachdem zuletzt bereits von einem Interesse des VfL Wolfsburg berichtet worden war, macht ein neues Gerücht die Runde. Und dieses hat es in sich. Denn es soll sich dabei um einen nordafrikanischen Klub handeln.

  • Marco Rose 2025getty

    WAS IST PASSIERT?

    In Ägypten berichten mehrere Medien, darunter auch Youm7, das zu den größten Tageszeitungen des Landes zählt, über ein konkretes Interesse vom ägyptischen Erstlisten Al Ahly SC. Dieser wolle demnach Rose für die Klub-Weltmeisterschaft verpflichten, die vom 15. Juni bis 13. Juli in den USA über die Bühne geht. Al Ahly ist als Vertreter Ägyptens und Afrikas eine von insgesamt 32 teilnehmenden Mannschaften.

  • Werbung
  • WAS IST DER HINTERGRUND?

    Der Plan der Verantwortlichen sei es, dass Rose kurzfristig für den in der Kritik stehenden Österreicher Marcel Koller übernimmt. Verhandlungen mit dem gebürtigen Leipziger sollen dem Bericht zufolge bereits laufen. Rose fordere vier Millionen Euro Gehalt, was den Ägyptern jedoch zu viel sei. Sie seien jedoch trotzdem erpicht darauf, eine schnelle Einigung zu erzielen.

  • Ralph HasenhüttlGetty Images

    WIE GEHT ES WEITER?

    Dass es tatsächlich zu dieser Einigung kommt, ist jedoch unwahrscheinlich. Al Ahly müsste für den Trainer nämlich eine Ablöse bezahlen. Dessen Vertrag bei RB ist bis 2026 gültig und wurde keineswegs aufgelöst.

    Wahrscheinlicher ist daher wohl immer noch ein Wechsel zum VfL Wolfsburg. Die Wolfsburger Allgemeine Zeitung und die Sport Bild hatten zuletzt über das Interesse der Wölfe berichtet. Demnach sei Rose die "Ideallösung" für den Fall, dass man sich im Sommer von Ralph Hasenhüttl trennt. Unter dem Österreicher kassierten die Niedersachsen zuletzt vier Niederlagen in Folge. In der Bundesliga ist man mittlerweile auf Platz zwölf abgerutscht.

  • WAS IST NOCH WICHTIG?

    In Wolfsburg sei man sich aber auch bewusst, dass Rose nach Stationen bei Top-Mannschaften wie RB Leipzig und Borussia Dortmund womöglich kein Interesse daran haben könnte, einen Mittelfeldklub zu übernehmen. Deswegen schaue man sich auch nach anderen Kandidaten um. Auf einer entsprechenden Liste sollen Namen wie Thomas Frank (FC Brentford), Alexander Blessin (FC St. Pauli), Lukas Kwasniok (noch beim SC Paderborn), Bo Svensson (Mainz 05) und Jacob Neestrup (FC Kopenhagen) stehen.

0