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"Soll zu mir nach Hause kommen!" Lisandro Martinez attackiert Klublegende von Manchester United

Abwehrspieler Lisandro Martinez von Manchester United musste sich vor dem Derby gegen Manchester City einiges an Kritik anhören - ausgerechnet von Legenden des eigenen Klubs. Nach dem 2:0-Erfolg schoss der Argentinier aber zurück und attackierte die TV-Experten stark.

  • Nicky Butt und Paul Scholes kritisierten Martinez scharf

    Die beiden Ex-United-Spieler Nicky Butt und Paul Scholes hatten es im Podcast "The Good, The Bad & The Football" auf Martinez abgesehen und nicht mit Kritik und Scherzen über den 28-Jährigen gespart.

    So behauptete Butt, dass City-Stürmer Erling Haaland "Martinez hochheben und mit ihm davonlaufen" und den Defensivmann wie ein "Kleinkind" behandeln würde, während Scholes meinte, der norwegische Stürmer würde ihn nach einem Tor "ins Netz werfen". 

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    Martinez: "Er kann sagen, was er will"

    Am Ende gingen Haaland und die Mannschaft von Pep Guardiola leer aus, was Martinez dazu veranlasste, gegen die beiden Experten zurückzufeuern: "Er kann sagen, was er will", so Martinez, angesprochen auf den Kommentar von Scholes. 

    "Ich habe ihm bereits gesagt, dass er zu mir kommen soll, wohin immer er möchte, wenn er mir etwas sagen will. Zu mir nach Hause, wo auch immer. Das ist mir egal", so Martinez weiter. "Jeder kann im Fernsehen reden, aber wenn man sie hier von Angesicht zu Angesicht sieht, sagt niemand etwas direkt ins Gesicht."

    Die Kritik an den Red Devils kam nach den durchwachsenen Leistungen in der jüngeren Vergangenheit und der Entlassung von Cheftrainer Ruben Amorim aber nicht von ungefähr, war der Sieg gegen den vermeintlich übermächtigen Stadtrivalen immerhin der erste nach zuletzt vier sieglosen Duellen.

  • Auf Manchester United wartet der nächste Topklub

    Nach dem 22. Spieltag liegt United mit seinem neuen Trainer Michael Carrick, für den es direkt der erste Sieg im ersten Spiel war, in der Premier League mit 35 Punkten auf dem fünften Rang, nur einen Zähler hinter dem FC Liverpool. Die Konkurrenz sitzt dem englischen Rekordmeister aber dennoch im Nacken, auf den zehnten Platz hat man nur vier Zähler Vorsprung. 

    Am kommenden Sonntag steht das Topspiel bei Tabellenführer Arsenal auf dem Plan, dann wird auch Martinez wieder dabei sein, der sich nach seiner Kreuzbandverletzung, die ihn noch bis Ende November außer Gefecht gesetzt hatte, wieder in der Defensivzentrale festgespielt hat.

  • Manchester United: Die nächsten Spiele der Red Devils

    • 25. Januar: FC Arsenal - Manchester United (Premier League)
    • 1. Februar: Manchester United - FC Fulham (Premier League)
    • 7. Februar: Manchester United - Tottenham Hotspur (Premier League)
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