Ex-Stürmer Christophe Dugarry ist kein Fan des aktuellen Personals von Spaniens Rekordmeister Real Madrid. Der Weltmeister von 1998 sieht gleich mehrere Spieler, die nicht das Kaliber für den Edelklub haben.
Getty Images"Sie werden überschätzt, tut mir leid": Weltmeister kritisiert mehrere Stars von Real Madrid
Im Podcast 'Rothen s’enflamme' bei RMC Sport sprach Dugarry Klartext und meinte: "Ich denke, es gibt zu viele Spieler bei Real Madrid, die nicht zu Real Madrid passen. Sie werden überschätzt, tut mir leid."
Der 53-Jährige, der in seiner Laufbahn unter anderem für Reals Erzrivalen FC Barcelona auf Torejagd ging, nannte auch konkrete Namen: "Ich glaube, dass es Spieler gibt, die nicht auf Augenhöhe sind. Sie sind schon lange dabei, ich denke da an Camavinga, Güler, Valverde, Tchouameni ... Asencio, der aus dem Nichts kam und Stammspieler wurde, weil es viele Verletzungen gab. Er hat sich als guter Spieler erwiesen, aber er ist kein Innenverteidiger von Real Madrid."
Besonders abgewatscht wurde auch David Alaba. Der ehemalige Abwehrspieler des FC Bayern habe "nicht das erforderliche Niveau" für die Blancos. Alaba sei mittlerweile einfach zu häufig verletzt, so Dugarry: "Er spielt nur alle drei Monate".
Getty Images SportDugarry über Reals Mannschaft: "Es gibt einfach zu viele unbeständige Spieler"
Real spielt eine inkonstante Saison. In LaLiga verlor die Mannschaft von Alonso-Nachfolger Alvaro Arbeola kürzlich die Tabellenführung an Barca. In der Copa del Rey setzte es das überraschende Aus gegen Zweitligist Albacete, während in der Champions League die Playoff-Hürde Benfica gemeistert wurde und nun im Achtelfinale Manchester City wartet.
"Es gibt einfach zu viele unbeständige Spieler", bemängelte Dugarry mit Blick auf die Leistungen in der laufenden Spielzeit. Bei Real müsse "man sich über eine ganze Saison hinweg als großartiger Spieler beweisen, sein Team führen und entscheidend sein; das ist der Unterschied zwischen dem Niveau, das wir täglich in unseren nationalen Ligen erleben, und dem von Real Madrid."
Einen Spieler nahm Dugarry explizit von seiner Kritik aus: seinen französischen Landsmann Kylian Mbappe. Es sei "unglaublich", dass die Leistungen des Torjägers trotz 23 Treffern in 23 Ligaspielen dieser Saison manchmal bemängelt würden: "Irgendwann muss man aufhören zu übertreiben."
Die Rekordtransfers von Real Madrid:
- Jude Bellingham: Kam 2023 für 127 Millionen Euro Ablöse von Borussia Dortmund
- Eden Hazard: Kam 2019 für 120,8 Millionen Euro Ablöse vom FC Chelsea
- Gareth Bale: Kam 2013 für 101 Millionen Euro Ablöse von Tottenham Hotspur
- Cristiano Ronaldo: Kam 2009 für 94 Millionen Euro Ablöse von Manchester United
- Aurelien Tchouameni: Kam 2022 für 80 Millionen Euro Ablöse von der AS Monaco

