Xabi Alonso ist bei Real Madrid Geschichte, Alvaro Arbeloa ist die Gegenwart - und Ex-Trainer Jose Mourinho die Zukunft? Auf entsprechende Spekulationen hat der Portugiese nun reagiert - wie gewohnt auf seine spezielle Art und Weise.
GettySensationelle Rückkehr zu Real Madrid? Jose Mourinho überrascht mit kuriosem Seifenopern-Vergleich
AFPMourinho gewann während seiner Amtszeit in der spanischen Hauptstadt die Meisterschaft und den Pokal, ist aber nicht an einer Rückkehr interessiert. Er sagte gegenüber Sport TV: "Rechnen Sie nicht mit mir, wenn es um Seifenopern geht. Es gibt gute Seifenopern, aber sie sind sehr lang. Wenn man ein oder zwei Folgen verpasst, verliert man den Überblick. Rechnen Sie nicht mit mir, denn ich schaue keine Seifenopern."
AFPReal Madrid trennte sich von Xabi Alonso
Real Madrid entschied sich nach der Niederlage im spanischen Supercup-Finale gegen Barcelona, sich von Alonso zu trennen. Der ehemalige Mittelfeldspieler wurde nach weniger als acht Monaten im Amt entlassen und durch Arbeloa ersetzt.
Doch das Chaos ging weiter, denn Arbeloas erstes Spiel als Trainer endete mit einem demütigenden Ausscheiden aus der Copa del Rey gegen Underdog Albacete. Arbeloa führte seine Mannschaft dann zu einem 2:0-Sieg gegen Levante in La Liga. Dabei wurden die Superstars Jude Bellingham und Vinicius Jr. von wütenden Fans im Santiago Bernabeu lautstark ausgebuht.
Arbeloa gab hinterher zu, dass er einen schweren Tag erwartet hatte: "Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel werden würde, weil wir eine harte Woche hinter uns hatten. Das ist nicht einfach. Ich habe auch schon Spiele nach einer großen Enttäuschung bestritten, man hat nicht das gleiche Selbstvertrauen wie wenn alles gut läuft."
Arbeloa reagiert auf Buhrufe gegen Real Madrid
Arbeloa sprach auch über die Buhrufe, die nach dem Sieg am Samstag an seine Spieler gerichtet wurden. Er sagte: "Wir hatten keine gute Woche und die Fans haben jedes Recht, ihre Unzufriedenheit mit den Spielern, mit der Mannschaft und vor allem mit mir zu zeigen. Es ist mein erstes Spiel als Trainer von Real Madrid hier im Stadion, und was ich als Spieler geleistet habe, gehört der Vergangenheit an. Als Spieler haben sie mir bereits ihre Zuneigung gezeigt. Jetzt muss ich mir diese Zuneigung als Trainer verdienen."
Der Spanier führte aus: "Diese Pfiffe galten allen, und in erster Linie mir, weil ich der Verantwortliche bin, der Anführer dieser Mannschaft und derjenige, der die Schuld trägt, wenn etwas schief läuft. Ich habe immer großen Respekt vor dem Bernabeu gehabt. Ich wurde auch oft ausgebuht, und ich denke, einer der Gründe, warum dieser Verein so großartig ist, ist das Anspruchsdenken unserer Fans."
Getty Images SportDer Coach weiter: "Ich weiß, woher die Buhrufe kommen, und ich weiß, woher die Kampagnen kommen. Sie kommen nicht von Leuten, die Florentino Perez (Präsident von Real, Anm.d.Red.) nicht mögen. Sie kommen von Leuten, die Real Madrid nicht mögen. Die werden mich nicht täuschen. Ich schätze mich glücklich, einen Präsidenten zu haben, der neben Santiago Bernabeu die wichtigste Person in der Geschichte dieses Vereins ist."
Arbeloa und Real kämpfen in den nächsten Wochen darum, nicht zum zweiten Mal in Folge ohne Titel zu bleiben. Als nächstes steht ein Heimspiel gegen Monaco in der Champions League an, bevor es in der Liga zum Tabellendritten Villarreal geht.
Die nächsten Spiele von Real Madrid
- Dienstag, 20. Januar: Real Madrid - AS Monaco (Champions League)
- Samstag, 24. Januar: FC Villarreal - Real Madrid (LaLiga)
- Mittwoch, 28. Januar: Benfica - Real Madrid (Champions League)
- Sonntag, 1. Februar: Real Madrid - Rayo Vallecano (LaLiga)



