FBL-EUR-C1-PSV-ATLETICOAFP

"Es ist überall in den sozialen Medien zu lesen": 200-Millionen-Euro-Mann reagiert auf Transfergerüchte um den FC Barcelona

Julian Alvarez von Atletico Madrid wurde in zahlreichen Transfergerüchten als Wunschkandidat des FC Barcelona genannt, wenn es um die Nachfolge von Robert Lewandowski ging. Jetzt hat der Stürmer sein Schweigen dazu gebrochen.

  • In einem Interview mit der spanischen Marca sagte Alvarez, er sei sich der Spekulationen bewusst. "Schauen Sie, das stört mich nicht. Ich versuche, nicht zu viel darauf zu achten, aber ich weiß, was gesagt wird. Es ist überall in den sozialen Medien zu lesen."

    Der Argentinier führte aus: "Ich denke, es ist mehr das, was online gesagt wird, als das, was tatsächlich passiert. Ich konzentriere mich sehr auf diese Saison, auf das, was mit Atletico Madrid vor mir liegt. Also versuche ich, das auszublenden und mich auf mich selbst zu konzentrieren, darauf, mich als Spieler weiterzuentwickeln und zu gewinnen."

  • Werbung
  • Julian Alvarez Atletico Madrid 2025-26Getty

    Alvarez bei Barca doch nicht mehr erste Wahl?

    Zuletzt jedoch hatten die spanische Sport sowie die Mundo Deportivo übereinstimmend berichtet, dass das Interesse der Katalanen am 25-jährigen Angreifer mittlerweile abgekühlt sei. Alvarez galt eigentlich als Wunschkandidat der Barca-Verantwortlichen auf den Platz im Sturmzentrum. 

    Dort ist in der laufenden Spielzeit noch Ex-Bayern-Stürmer Lewandowski die erste Wahl, mit seinen nun 37 Jahren befindet sich der Pole allerdings im Spätherbst seiner Karriere. Außerdem endet sein Vertrag im kommenden Sommer, eine Verlängerung ist derzeit nicht abzusehen.

  • Atletico fordert wohl 200 Millionen für Alvarez

    Hauptgrund für das abgekühlte Interesse Barcelonas an Alvarez soll in erster Linie die außerordentliche Ablösesumme sein, die man bei einer Verpflichtung auf den Tisch legen müsste. Der 25-Jährige hat bei Atletico noch ein bis 2030 gültiges Arbeitspapier, eine Ausstiegsklausel gibt es nicht. Die Madrilenen sollen deshalb rund 200 Millionen Euro fordern.

    Nach dem Aufeinandertreffen zwischen Barca und Atletico zuletzt (3:1) ließ sich FCB-Sportdirektor Deco diesbezüglich nicht in die Karten schauen: "Ich werde nicht über Julian Alvarez sprechen. Er spielt für eine andere Mannschaft, und wenn wir über ihn sprechen, werden die anderen Mannschaften wütend."

  • Alvarez spricht über Atleticos Romero-Interesse

    Alvarez äußerte sich derweil noch zu Cristian Romero von Tottenham Hotspur, ein Nationalmannschaftskollege von ihm. Ihn hatte Atletico im Sommer im Visier.

    Alvarez bestätigte, dass die beiden über einen möglichen Wechsel gesprochen haben. "Natürlich hätte ich mir das gewünscht, Cuti ist einer der besten Verteidiger der Welt. Ich spiele mit ihm in der Nationalmannschaft und halte ihn wirklich für einen Star, einen hartnäckigen Konkurrenten, der defensiv sehr stark ist. Und ja, ich habe mich mit ihm unterhalten, aber aufgrund einiger Details hat es nicht geklappt. Aber hoffentlich können wir eines Tages zusammenspielen."

  • Julian Alvarez bei Atletico Madrid: Zahlen und Fakten

    • Im Verein seit: 12. August 2024
    • Vertrag bis: 30. Juni 2030
    • Spiele: 78
    • Tore: 40
    • Assists: 12
0