Je nach der Platzierung der deutschen Nationalmannschaft in ihrer Vorrundengruppe ergeben sich unterschiedliche Wege in der K.o.-Phase. Sprich: Wenn das DFB-Team Gruppenerster wird, sieht der Turnierbaum anders aus als bei einem Weiterkommen als Zweiter oder Dritter. Platz eins oder zwei würden sicher zum Einzug ins Sechzehntelfinale reichen, aber auch Platz drei könnte dafür gut genug sein. Auch die acht besten der insgesamt zwölf Gruppendritten kommen bei der WM 2026 nämlich noch weiter.
Deutschland geht trotz der beiden komplizierten Gegner Elfenbeinküste und Ecuador als klarer Favorit auf den Gruppensieg ins Turnier. Sollte das gelingen, würde das DFB-Team in der ersten K.o.-Runde auf einen der acht besten Gruppendritten treffen. Wer das sein könnte, ist vorab schwer zu sagen und natürlich noch völlig offen, da auch nicht klar ist, aus welcher Gruppe der deutsche Gegner kommen würde.
Mögliche Sechzehntelfinalgegner bei einem deutschen Gruppensieg wären aber beispielsweise Südkorea, Co-Gastgeber Kanada, Schottland, Paraguay oder Australien. Den ganz dicken Brocken würde das DFB-Team also im Falle eines Gruppensiegs sehr wahrscheinlich im Sechzehntelfinale noch aus dem Weg gehen. Klar ist derweil schon, dass Deutschland als Gruppensieger sein Spiel in der ersten K.o.-Runde am 29. Juni um 22.30 Uhr deutscher Zeit in Boston (USA) bestreiten würde.
Wie wichtig es wäre, seine Gruppe als Erster abzuschließen zeigt indes schon die Aussicht, auf wen Deutschland als Gruppenzweiter im Sechzehntelfinale treffen könnte. Dann würde man es nämlich mit dem Zweiten der Hammergruppe I zu tun bekommen - also wahrscheinlich Norwegen mit Superstürmer Erling Haaland oder der starke Senegal um Ex-Bayern-Star Sadio Mane. Im Worst Case könnte Deutschland sogar schon im Sechzehntelfinale auf Frankreich treffen, sollten Kylian Mbappe und Co. hinter Norwegen oder Senegal nur Zweiter werden.
Noch wahrscheinlicher würde ein Hammergegner werden, wenn Deutschland in seiner Gruppe E lediglich Platz drei erreichen und als einer der besten Gruppendritten weiter kommen sollte. Dann wäre der erste K.o.-Gegner in jedem Fall ein Gruppenerster, beispielsweise England, Belgien oder Portugal. Bei glücklicher Konstellation könnte man als Gruppendritter aber auch auf einen Ersten aus einer schwächer besetzten Gruppe treffen, beispielsweise die USA oder Mexiko.
Mögliche Gegner von Deutschland im Sechzentelfinale der WM 2026:
- Als Gruppenerster: Einer der acht besten Gruppendritten (z.B. Südkorea, Kanada, Schottland oder Paraguay)
- Als Gruppenzweiter: Zweiter der Gruppe I (Norwegen, Senegal, Frankreich oder ein Gewinner der Interkontinentalen Playoffs)
- Als Gruppendritter: Ein Gruppenerster (z.B. England, Belgien oder Portugal)