Werder Bremen schrammte in der vergangenen Saison knapp am Europapokal vorbei. In der Vorbereitung wird nun die Grundlage dafür gelegt, dass es in der Saison 2019/20 in der Bundesliga noch ein Stück nach oben geht.
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Bei den Personalplanungen hakt es allerdings aktuell ein wenig: Martin Harnik darf den Klub verlassen, doch für den interessierten Hamburger SV ist das Gehalt des Österreichers zu hoch. Benjamin Henrichs hingegen soll eigentlich kommen - doch nun hat RB Leipzig angeblich die besseren Karten, weil die Sachsen den Außenverteidiger kaufen und nicht wie der SVW ausleihen möchten.
In diesem Artikel findet Ihr alle News und Transfergerüchte zum SV Werder Bremen vom heutigen Montag.
Werder Bremen: Martin Harnik offenbar zu teuer für den HSV
Der Hamburger SV ist an Martin Harnik dran, doch für die Rothosen ist der Österreicher einem Bericht des Portals Deichstube zufolge zu teuer. Demnach zahlen die Hamburger in dieser Saison ihren Spielern ein Jahresgehalt von höchstens einer Million Euro.
"Martin ist in der Tat immer ein Mann für Tore, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das in der aktuellen Konstellation realisierbar ist", sagte HSV-Sportvorstand Jonas Boldt bei NDR 90,3.
Getty ImagesSVW: Nuri Sahin ein Kandidat fürs Kapitänsamt
Werder-Trainer Florian Kohfeldt hat Nuri Sahin als Kandidaten für das Kapitänsamt bei den Grün-Weißen ins Spiel gebracht. "Als Ratgeber für mich hat er eine immense Bedeutung", sagte Kohfeldt der Bild.
"Wenn ich sage, dass er ein Vertrauensspieler für mich ist, dann kann er auch ein potenzieller Kapitän werden", fügte der Coach hinzu. Neben Sahin gelten auch Niklas Moisander, Maxi Eggestein und Davy Klaassen als Kandidaten für das Amt.
ImagoRB Leipzig sticht Werder Bremen wohl im Rennen um Henrichs aus
RB Leipzig hat einem Bericht des kicker zufolge aktuell die besten Karten im Rennen um Benjamin Henrichs von der AS Monaco. Zwar seien auch Werder und Schalke noch am Außenverteidiger dran, doch die Sachsen sind der einzige Klub, der bereit sei, die von Monaco geforderten 25 Millionen Euro zu zahlen und der nicht auf einem Leihgeschäft besteht.
Henrichs wechselte 2018 von Bayer Leverkusen nach Südfrankreich, wo er in seiner ersten Saison auf 29 Partien kam.
Getty ImagesMarco Bode feiert am Dienstag seinen 50. Geburtstag
Werder-Ikone, Europameister von 1996 - und womöglich bald DFB-Präsident? Marco Bode gehört zu den großen Namen im deutschen Fußball. Unmittelbar vor seinem 50. Geburtstag am Dienstag hat das Fachmagazin kicker den bescheidenen Bremer als heißen Kandidaten für das Amt des ranghöchsten deutschen Fußball-Funktionärs mit Nachdruck ins Spiel gebracht.
Bode sei ein "idealer Kandidat", kaum einer sei "präsidiabler als der Ex-Nationalspieler", schrieb kicker-Herausgeber Rainer Holzschuh in seiner Kolumne am Montag. Der Name Bodes, Ex-Profi und seit 2014 Aufsichtsratsvorsitzender bei Werder Bremen, war zuvor von Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth für den Posten beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) vorgeschlagen worden.
Bode spielte zwischen 1989 und 2002 für Werder in der höchsten deutschen Spielklasse und zählt mit nur zehn Verwarnungen in 379 Bundesliga-Spielen zu den fairsten Akteuren der Liga-Geschichte. Mit Bremen gewann der Ehrenspielführer des Klubs drei Mal den DFB-Pokal, den Meistertitel 1993 und den Europapokal der Pokalsieger 1992.
Seinen größten Erfolg mit der Nationalmannschaft feierte Linksfuß Bode mit dem Triumph bei der Europameisterschaft 1996 in England. Sein letztes von 40 Länderspielen bestritt er im WM-Finale 2002, als Deutschland Brasilien mit 0:2 unterlag. Seit 2012 gehört er dem Kontrollgremium bei Werder an.
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