Pavard Beck Aogo VfB Stuttgart 31032019

VfB Stuttgart: Andreas Beck muss den Klub verlassen, Kabak per "Gnabry-Modell" zum FC Bayern? Alle News und Gerüchte zum VfB

Beim abgestürzten Noch-Bundesligisten VfB Stuttgart laufen die Planungen für die kommende Saison in der zweiten Liga auf Hochtouren. Sportvorstand Thomas Hitzlsperger und Sportdirektor Sven Mislintat wollen das Gesicht der Mannschaft in Abstimmung mit dem neuen Trainer Tim Walter deutlich verändern. 

Dafür werden viele Verträge von Spielern - unter anderem auch von Rechtsverteidiger Andreas Beck - nicht verlängert, einige hoffnungsvolle Youngsters könnten den Verein von sich aus verlassen. 

In diesem Artikel findet Ihr alle News und Transfergerüchte zum VfB Stuttgart vom heutigen Freitag.


VfB Stuttgart: Auch Andreas Beck muss den Klub verlassen


Abwehrspieler Andreas Beck wird künftig nicht mehr mit dem roten Brustring auflaufen. Der 32-Jährigen erhält bei Absteiger VfB Stuttgart keinen neuen Vertrag. Das gab der Klub aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt am Freitag offiziell bekannt.

"Andreas ist beim VfB vom Nachwuchsspieler zum Profi gereift und hat als solcher nicht nur auf, sondern auch abseits des Platzes stets Verantwortung übernommen und eine einwandfreie Einstellung an den Tag gelegt. Nach seiner Rückkehr zum VfB war er in den vergangenen beiden Jahren eine verlässliche Stütze und vor allem für seine jüngeren Teamkollegen ein Führungsspieler mit Vorbildfunktion. Im Zuge der Neuausrichtung des Kaders haben wir uns jedoch entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern", wird VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger in einer offiziellen Vereinsmitteilung zitiert.

Beck kehrte 2017 in die Schwabenmetropole nach Stationen bei 1899 Hoffenheim und Besiktas zurück zu dem Klub, wo er zuvor seit seinem 13. Lebensjahr aktiv war. In der vergangenen Saison absolvierte Beck 24 Bundesliga-Spiele, dabei gelangen ihm zwei Torvorlagen.

Ob der Rechtsverteidiger zu einem späteren Zeitpunkt zum VfB zurückkehrt ist aktuell offen, der Klub deutete jedoch ein Comeback in einer anderen Funktion an. "In jedem Fall werden die Türen beim VfB für Andreas immer offenstehen und ich würde mich freuen, wenn er die ersten Schritte seiner Karriere nach seiner Profi-Zeit beim VfB gehen würde", so Hitzlsperger weiter.

Nach Ex-Kapitän Christian Gentner und Dennis Aogo ist Beck der dritte Profi aus dem Kader der vergangenen Saison, dessen Arbeitspapier nach dem Abstieg nicht verlängert wurde.


VfB Stuttgart: Bayern München könnte Ozan Kabak holen - und gleich verleihen


Abwehryoungster Ozan Kabak ist wohl der begehrteste Spieler in den Reihen des VfB Stuttgart. Erst im letzten Winter für elf Millionen Euro von Galatasaray verpflichtet, könnte es den 18-Jährigen nun schon wieder weg aus der Schwabenmetropole ziehen.

Wie Sky Sport erfahren haben will , könnte der FC Bayern München beim Türken zuschlagen. Wie der Sender weiter berichtet, könnte der Rekordmeister die feste Ausstiegsklausel über 15 Millionen Euro problemlos bezahlen und anschließend eine sofortige Leihe des Innenverteidigers anstreben. Das wäre dann ein ähnliches Modell wie die Münchner bereits in der Vergangenheit bei Serge Gnabry praktiziert haben. Aktuell soll seitens des FCB beim VfB aber kein konkretes Interesse hinterlegt sein.

Als möglicher weitere Kandidat nennt der Sender den portugiesischen Top-Klub FC Porto.

OZAN KABAK BENJAMIN PAVARD STUTTGARTGetty Images

VfB Stuttgart: Nicolas Gonzalez zurück nach Argentinien?


Stürmer Nicolas Gonzalez könnte den VfB Stuttgart nach nur rund einem Jahr wieder verlassen. Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, soll der argentinische Klub CA Independiente Interesse am 21-Jährigen haben. Für den Klub aus seinen Heimatland kommt aber aktuell nur ein Leihgeschäft in Frage, ein Kauf wäre offenbar zu teuer.

Gonzalez wechselte im Sommer 2018 von den Argentinos Juniors zum VfB und besitzt in der baden-württembergischen Landeshauptstadt noch einen Vertrag bis 2023.

NICOLAS GONZALEZ STUTTGARTGetty Images

VfB Stuttgart: Sasa Kalajdzic offenbar ganz oben auf der Liste


Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, will Sportvorstand Thomas Hitzlsperger die lahmende Offensivabteilung des VfB Stuttgart mit dem Österreicher Sasa Kalajdzic aufwerten. Der 21-Jährige soll, so das Blatt weiter, "weit oben" auf der Einkaufsliste der Stuttgarter stehen.

Für Kalajdzic, bis 2020 beim österreichischen Erstligisten Admira Wacker Wacker Mölding unter Vertrage, wäre offenbar eine Ablösesumme über rund 2,5 Millionen Euro fällig. Der zwei Meter große Angreifer soll demnach beim VfB Mario Gomez entlasten und künftig Stürmer Nummer eins werden.

In der vergangenen Saison hat er in 15 Erstligapartien acht Tore erzielt. Aktuell weilt er mit der U21-Auswahl seines Heimatlandes bei den Vorbereitungen für die anstehende Europameisterschaft.


VfB Stuttgart: Verlässt Marc-Oliver Kempf den Klub in Richtung Augsburg?


Innenverteidiger Marc-Oliver Kempf könnte dem VfB Stuttgart nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga offenbar den Rücken kehren und beim FC Augsburg landen. Wie die Sport Bild berichtet, denken die Fuggerstädter darüber nach, ein Angebot für Kempf abzugeben. 

Kempf besitzt beim VfB noch einen Vertrag bis 2022. In seinem Arbeitspapier war offenbar eine Klausel vorhanden, die ihm bis 31. Mai erlaubt hätte, den Klub im Abstiegsfall zu verlassen. Diese ließ er jedoch anscheinend verstreichen.


VfB Stuttgart: Auch West Ham United angeblich an Ozan Kabak interessiert


Auch der englische Erstligist West Ham United ist offenbar an Innenverteidiger Ozan Kabak vom VfB Stuttgart interessiert. Wie der  Guardian  berichtet, wollen die Hammers den begehrten Türken verpflichten. Aufgrund des Abstiegs des VfB könnte er die Schwaben zu einem Schnäppchenpreis verlassen.  

15 Millionen Euro Ablöse kostet der Innenverteidiger dank einer Ausstiegsklausel in seinem Vertrag . West Ham hat seinen Hut in den Ring geworfen und im Werben um den 19-Jährigen namhafte Konkurrenz: Mit dem FC Bayern München und  Atletico Madrid wollen angeblich zwei der stärksten Klubs Europas das Juwel verpflichten. Auch der FC Schalke 04 versucht, Kabak zu sich zu locken.


VfB Stuttgart: Auch Dennis Aogo erhält nach Christian Gentner keinen neuen Vertrag


Nach Kapitän Christian Gentner muss bei Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart ein weiterer Routinier wegen des geplanten Neuanfangs in der 2. Liga weichen. Ex-Nationalspieler Dennis Aogo erhält bei den Schwaben keinen neuen Vertrag und muss sich nach einer Alternative umschauen. Der Defensivakteur stand seit Sommer 2017 in Diensten der Stuttgarter und kam in dieser Zeit auf 47 Pflichtspieleinsätze.

Der VfB habe sich "aufgrund der neuen sportlichen Ausrichtung" gegen eine Weiterbeschäftigung Aogos entschieden, erklärte Sportvorstand Thomas Hitzlsperger. "Dennis Aogo hat in den zwei Jahren beim VfB jeden Tag eine professionelle Einstellung gezeigt und alles für den Verein gegeben", ergänzte Hitzlsperger.

Im Gegensatz zu Gentner (33) und Aogo (32) könnte Außenverteidiger Andreas Beck (32) noch einmal ein neues Angebot erhalten. Dies sei allerdings nicht gesichert, schrieben die Stuttgarter Nachrichten . Eine Entscheidung sei noch in dieser Woche zu erwarten. "Ich freue mich auf die neue Herausforderung, die kommen wird", sagte Aogo.

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