Paris Saint-Germain ist am Sonntag (ab 21 Uhr im LIVE-TICKER) im Finale der Champions League gegen den FC Bayern München gefordert. Für Trainer Thomas Tuchel würde ein Triumph in der Königsklasse den vierten Titel nach der französischen Meisterschaft, der Coupe de France und der Coupe de la Ligue bedeuten.
Beim Aufeinandertreffen zwischen den beiden besten Vereinen der diesjährigen CL-Saison ist der 46-Jährige jedoch mit einem Gipsfuß an der Seitenlinie zu sehen. Welche Verletzung ihn derzeit außer Gefecht setzt und wie lange der deutsche Übungsleiter die Schiene noch tragen muss, erfahrt Ihr in diesem Artikel.
Das steckt hinter der Verletzung von PSG-Trainer Thomas Tuchel
Bereits vor der Abreise nach Lissabon hatte sich Tuchel bei einer Trainingseinheit am linken Fuß verletzt und musste die Spiele von PSG seitdem mit einem eingegipsten Bein verfolgen. Die Diagnose: der linke Knöchel verstaucht und der fünfte Mittelfußknochen gebrochen, außerdem seien die Bänder gerissen, wie Tuchel bei DAZN erklärte.
"Es ist etwas schmerzhaft, aber mittlerweile geht's. Ich genieße den Luxus, hier aktuell jeden Tag Behandlung zu bekommen", so der 46-Jährige, der sich aber dennoch eingestehen musste: "Alles ist anstrengend, jeder kleine Weg." Um sich für das Finale zu schonen, habe sich Tuchel deshalb auch zuletzt in einem Rollstuhl durch das Hotel chauffieren lassen, wie die Bild-Zeitung berichtet.
Tuchel wird sich aber wohl noch etwas länger mit der Schiene herumschlagen müssen: Für gewöhnlich muss der Gips nach einer solchen Verletzung sechs bis acht Wochen am Fuß bleiben. "Die Spieler haben sich daran gewöhnt, insofern stellt es keine allzu große Behinderung dar, auch wenn es natürlich nervt", erklärte Tuchel zuletzt.





