Im Hinblick auf die Planungen einer europäischen Superliga hat die spanische Sportzeitung AS neue Details bezüglich des Wettbewerbsmodus veröffentlicht.
Demnach sei geplant, dass in dem Wettbewerb, der von der US-amerikanischen Bank JP Morgan Chase finanziert werden und im Jahr 2022 beginnen soll, entweder 16 oder 18 der größten Klubs aus Spanien, England, Italien, Deutschland und Frankreich antreten werden.
Weiter heißt es, dass ein Wettbewerbsmodus angedacht sei, der sich das Format der Basketball-EuroLeague zum Vorbild nimmt. Demzufolge soll es bei einer Teilnehmerzahl von 18 Klubs 34 Spieltage geben und alle Teams sollen zweimal gegeinander antreten. Am Ende der Saison würden dann die besten acht Teams mittels eines Playoff-Systems den Sieger ausspielen.
Scheidender Barca-Präsident Bartomeu verkündet Teilnahme an Superliga
Der Plan sieht laut AS vor, dass die teilnehmenden Klubs weiterhin in ihren jeweiligen nationalen Ligen antreten. Allerdings hätte die Umsetzung einer Superliga enorme Auswirkungen auf die Champions League, Europa League sowie die nationalen Pokalwettbewerbe.
Zuletzt hatte der scheidende Präsident des FC Barcelona, Josep Maria Bartomeu, als eine seiner letzten Amtshandlungen einer Teilnahme an einer zukünftigen Superliga zugestimmt.
Bereits in den vergangenen Jahren waren immer wieder verschiedene Überlegungen zu einer möglichen Superliga an die Öffentlichkeit gelangt, hatten sich jedoch nicht durchgesetzt.
